DigiDestined

Eine kleine Gruppe verrückter Leute, die gerne über Games, Animes und Schwachsinn reden.
 
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 Digimon: DigiDestined (Play)

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Fiara
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BeitragThema: Digimon: DigiDestined (Play)   Fr Feb 27, 2015 6:56 pm

Charakter: Airi
Digimonpartner: -
Ort: Osaka

Es war früh am Morgen. Wenn Airi aus dem kleinen Fenster blickte, konnte er die Wolkendecke von oben sehen. Die ersten rötlichen Sonnenstrahlen durchdrangen die flauschigen Berge, die wie Zuckerwatte aussahen.
"Wir wünschen unseren Fluggästen einen wunderschönen guten Morgen und hoffen natürlich, dass sie alle gut geschlafen haben. In Kürze werden wir am Flughafen in Osaka eintreffen. Vorher freuen wir uns aber, ihnen noch ein Frühstück servieren zu dürfen."
Der blonde Junge streckte sich einmal verschlafen und rieb seine noch müden Augen. Die Sitze im Flugzeug sahen zwar mit ihrem blauen Bezug und den schwarzen Armlehnen sehr gemütlich aus, darin zu schlafen war aber alles andere als bequem.

"Was tut man nicht alles für sein Team...", seufze Airi leise vor sich hin. Seine Schule in New York wurde eingeladen, bei einem C-Klasse Turnier als Gastspieler mitzuspielen. Natürlich lehnte der Direktor diese Gelegenheit nicht ab, das Band zwischen den beiden Partnerschulen zu festigen.
Trotzdem fragte sich Airi - welcher auf eine Sportschule ging - noch immer, wieso ausgerechnet eine Schule, die nicht auf Sport spezialisiert war, dieses Jahr das Turnier organisierte.

Ein weiterer verschlafener Blick wanderte durch das relativ leere Flugzeug. Nur die Basketballmannschaft und die Lehrer waren anwesend. Dann fiel es dem Jungen wieder ein:
Sie hatten ja keinen Unterricht solange das Turnier dauern würde und in nicht all zu ferner Zukunft lagen die Sommerferien. Ansporn genug um ins Finale zu kommen. Jetzt grinsend und gut gelaunt verschränkte Airi seine Arme hinterm Kopf und lehnte sich zurück. Der Sommer konnte kommen. Er hatte sogar seine Badehose und seine Schwimmbrille eingepackt.
"Das wird ein entspannter Sommer in Japan.", murmelte er vor sich her. Er wollte schon immer mal nach Japan.
Immerhin hatte er bisher nur in den Erzählungen seiner Großmutter davon gehört. Für das Kirschblütenfest war er wohl schon zu spät dran, aber besser spät als nie.


Stunden später war die Mannschaft endlich im Hotel angekommen und wurden auf ihre Zimmer aufgeteilt. Alle bekamen Einzelzimmer. Man fühlte sich schon fast wie eine Berühmtheit. Zwar waren die Zimmer bescheiden, doch gefiel Airi das traditionelle Aussehen sehr. Ryokan - so wurde ihm erzählt, heißen Hotels im japanischen Stil. Diese Gelegenheit nutzte Airi um seiner Großmutter einen Brief zu schicken - auch wenn er nicht wie jemand aussah, der gerne und viel schrieb.
Fast schon pingelig beschrieb er die Futons - Schlafmatten für die Nacht - und die Tatamimatten als Fußboden. Natürlich durften auch die Schiebetüren nicht fehlen, die mit Washi bespannt waren, ebenso der Tokonoma - ein kleiner erhöhter Bereich, in dem ein Blumentopf stand und eine Kalligraphie hing. Seine Schuhe musste er am Hoteleingang abgeben, aber das störte ihn nicht. Immerhin bekam er dafür Hausschuhe bereitgestellt und ein Yukata - eine Art Morgenmantel aus Baumwolle. Natürlich ließ sich darüber diskutieren, ob das Zimmer sehr bequem war, aber der Charme glich das alles aus und versprach eine gute Zeit.

Vom Flug erholt, öffnete er die Glastür und ging auf seine Zimmer eigene Veranda. Er hatte eine weite Sicht über den ebenerdigen Garten. Viele verschiedene Blumen blühten in den Beeten. Es sah fast aus wie ein Farbenmeer, aber Kirschbäume konnte er leider nirgends entdecken.
Sein Gepäck hatte er bereits zuvor eingeräumt und auch den zum Empfang bereitgestellten grünen Tee und die Plätzchen hatte er längst verdrückt. Es schien alles schon so perfekt, dass er irgendeinen Harken erwartete. Aber vielleicht war er auch einfach zu sehr von den vergangenen Jahren geprägt, weswegen er sich selbst verbot darüber nachzudenken und sich vornahm, nur nach vorne zu schauen.

Und weiter dort vorne stand Basketballtraining in der Partnerschule an. Airi hatte zwar vergessen, wie die Schule hieß, aber er hatte sich die Wegbeschreibung des Lehrers gemerkt. Fehlten nur noch Sportkleider und seine Schuhe. Eine große Flasche Sprudel durfte auch nicht fehlen. Und wenn er sich schon durch seinen nützlichen Koffer kramte, konnte er ja auch ein paar Snacks, Ersatzsocken, die Schweißbänder für seine Handgelenke, sein Wundertäschchen mit Pflastern und sonstigen Versorgungsmitteln und zu guter Letzt seinen Notizblock mitsamt Stift einpacken.

Durch das Foyer verließ Airi schließlich die neue Unterkunft und schritt die Straße entlang in Richtung der Schule. Für eine Großstadt war dieser Teil erstaunlich ruhig - was wohl auch an dem Hotel und dem Tourismus lag. Überall waren großzügige Grasflächen angelegt und Vögel tummelten sich auf diesen saftig grünen Wiesen.
Die Schule selbst war in drei Gebäude geteilt. Ein großes Gebilde bot Platz für alle Klassenräume und organisatorisch wichtigen Dingen wie Mensa, Aula und Lehrerzimmer. Hinter dem Gebäude fand sich der Schulhof, der von einem zweiten L-förmigen Gebäude umschlossen wurde, in dem naturwissenschaftliche Räume für chemische Experimente untergebracht wurden. Das dritte und kleinste Gebäude bildete mit den anderen zwei ein Quadrat und diente als Sporthalle.

Der Weg zum Schulhof war mit braunen Fließen gepflastert und von blauen Pfeilern umrandet, die wohl Autos fernhalten sollten. Etwas neidisch wurde der zukünftige Digiritter bei diesem malerischen Anblick dann doch. Er wusste jetzt schon, dass er das alles vermissen würde, wenn die Zeit zur Abreise gekommen war.
"Wo sind denn alle? Ist momentan noch Unterricht, oder habe ich einen japanischen Feiertag verpasst? Ich dachte, ich könnte mich noch etwas vor dem Training umsehen."
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Syncie
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BeitragThema: Re: Digimon: DigiDestined (Play)   Sa Feb 28, 2015 8:52 pm

Charakter: Qlon
Digimonpartner: -
Ort: Osaka

Heiß. Zu heiß. Verdammt heiß. Im Normalfall würde der kleine, schmächtige Junge nun vermutlich zuhause vor seinen kühlenden Ventilator sitzen oder sich anderweitig Kühle Gedanken machen, um wenigstens halbwegs herunterzukommen. Nicht aber heute. Qlon wusste genau, wie wichtig es für die Schule war, die Schüler ihrer Partnerschule zu begrüßen und ihnen ein tolles Spielerlebnis zu bieten. Und da kam auch schon Qlon ins Spiel. Dieser rückte sich gerade seine auffällig große Brille zurecht, während er durch die langen Gänge der Schule watschelte - einen riesen großen Papierstapel in der Hand tragend. Einmal blickte er sich ganz genau im Flur um. Musterte jedes Eck. Bemerkte dabei jedes noch so kleine Spinnweben. Und auch merkwürdig anmutende Flecken an den Wänden sowie beleidigende, an die Wand gekritzelte Bilder oder Sätze entgingen seinem geschulten Auge nicht.
"Wieder einer...", seufzend richtete der Jugendliche seine braunen, zierlichen Augen auf ein Graffiti, welches den Schulleiter beleidigte. Schon das fünfte, welches er alleine am heutigen Tag gefunden hatte. Und dabei hatte er sich nicht einmal im ersten Zwischengebäude umgeschaut.
"Das muss auch noch erledigt werden, bevor sie ankommen. Wie soll ich das nur alles alleine schaffen?", fast schon mit einem ernsten und doch recht traurigen Blick auf dem Gesicht drehte sich der Jugendliche von der Wand weg und ging weiter den noch immer endlos scheinenden Flur entlang.

Qlon konnte einfach nicht verstehen, wieso seine Mitschüler die von außen so schön anmutende Schule innen so hässlich verunstalten mussten. Klar zeichnete er für sein Leben gerne - und das sogar recht gut - aber trotzdem waren Graffitis etwas, was seiner Meinung nach nicht an die Schulwand gehörte. Erst recht nicht ins Gebäude hinein.
"Wenn ich wenigstens Unterstützung bekommen würde, dann wäre ich vermutlich schon längst fertig. Aber so wird das doch nie etwas...!", seufzend blickte Qlon abermals auf den Boden hinab, ehe er den großen Block Papier auf einen Tisch fallen ließ und danach zum Ausgang der Schule schlenderte.
"Ich muss noch ein paar Besorgungen erledigen. Herr Takahashi hat mir extra Geld dafür bereit gestellt. Aber für meine Vorstellungen genügt dieses nicht. Da werde ich wohl noch ein wenig Geld aus eigener Tasche beisteuern müssen. Es muss einfach PERFEKT werden!", nachdenkend legte der Braunhaarige seinen rechten Zeigefinger ans Kinn und ließ seinen Blick zur Decke schweifen.
"SOGAR DA?!!!", fast schon ein wenig erbost ließ Qlon seiner Wut freien Lauf. Wie zur Hölle, so fragte er sich, haben seine Mitschüler einen so großen, schaurigen Drachen an die Decke des großen Flures sprayen können?
"Egal... ich brauche noch Dekorationen...", nachdenklich schritt Qlon nun, ohne weiter auf seine Umgebung zu achten, auf den Ausgang der Schule zu.

"Lass mal sehen: Ballons, Lichterketten, ein paar grazile Palmen. Hier ein Kaktus. Da ein farbenfrohes Bildchen. Eigentlich sollte ich allmählich alles haben. Dann kann ich mich morgen daran machen, unsere Schule zu beschmücken...", mehr oder minder erfreut schaute Qlon der Kassiererin zu, wie diese seine gekauften Waren über die Kasse zog. Erst, als diese ihm den stolzen Preis präsentierte, verzog sich die Miene des kleinen Mannes.
"Hach...ja...", seufzte er, während er seine Geldbörse zückte und sich von seinem hart ersparten Geld trennte. Danach schritt er aus dem Laden hinaus und schlenderte Richtung Zuhause.

Zuhause angekommen, schritt Qlon langsam zu seinem Zimmer. Erst, als seine Mutter lauthals fragte, ob er es denn sei, der zur Tür hereinkam, gab er sich zu erkennen.
"Natürlich, Mama. Aber ich gehe gleich mit Cherry raus und danach nochmal schnell duschen, bevor ich schlafen gehe. Gegessen habe ich bereits unterwegs. Herr Yamamoto hat mir wieder einen kleinen Teller seines besten Reisrezeptes mitgegeben, als ich an seinem Restaurant vorbeikam. Sag ihm doch das nächste Mal, wenn du dort aushilfst, einen schönen Gruß und ein dickes Danke. Hab dich lieb!"
Danach rannte er auch schon holprig die verschlissenen Treppenstufen seines Hauses hinauf bis in sein sehr klein wirkendes Zimmer. In diesem befand sich, direkt unter dem kleinen, schmalen Fenster - oder eher Ausguck, denn als Fenster funktionierte dies weiß Gott nicht - sein ebenfalls sehr schmales und recht unbequem erscheinendes Holzbett. Direkt gegenüber vom Bett befand sich, nur wenige Schritte entfernt, in einer Dachschräge ein kleiner Schreibtisch, auf welchem ein recht alt wirkender Computer platziert war. Und Qlon liebte diesen über alles, konnte er mit ihm doch endlich mal in seine Welt abtauchen. Dort, wo ihn niemand kannte - im Worldwide web - war er in einem Forum zusammen mit ihm bekannten Leuten aus anderen Ländern - von denen er bereits mehrere Sprache 'erlernt' hatte, wenngleich erlernen sich hierbei nur auf die notwendigsten Sätze bezog. Viel eher war es doch so, dass er ihnen Japanisch beigebracht hatte und sie sich so auch eher in dieser Sprache miteinander unterhielten.

"Wenn Mama wüsste, dass ich mein Geld dafür ausgegeben habe, etwas Dekoration und Verpflegung für das morgige Willkommens-Festival unserer Partnerschule zu kaufen, würde sie vermutlich sehr traurig werden...", fast schon theatralisch wirkte der Blick des Vierzehnjährigen, während dieser die ganzen gekauften Waren in seinen Kleiderschrank positionierte. Danach griff er sich seinen kleinen Hund und lief mit diesem abermals die alten, morschen Treppenstufen hinab.
Den Hund hatte er vor ungefähr zwei Jahren auf der Straße aufgegabelt. Und während seine Mutter gar nicht darüber erfreut war, einen weiteren 'Gast' im Haus zu haben, um den es sich zu kümmern galt, war Qlon fast schon besessen von diesem Hund. Und so verlangte er von seiner Mutter - die ihm nichts abschlagen konnte -, dass er bei ihnen bleiben dürfte. Im Gegenzug würde Qlon ihr versprechen, sich in der Schule zu bemühen und einen fabelhaften Schulabschluss zu bekommen, damit er irgendwann einen tollen Beruf ausüben könnte, mit welchem er in der Lage wäre, seine zukünftige Familie und insbesondere seine Kinder zu ernähren. Qlon war sowieso der beste Schüler in seinem Jahrgang. Und dem darüber. Und den zwei weiteren darüber ebenfalls. Also war die Abmachung, die er mit seiner Mutter traf, um Cherry behalten zu können, für ihn ein sehr lockeres, einfach zu bewerkstelligendes Geschäft gewesen.
"Hat meine Mama überhaupt mal darüber nachgedacht, ob ich denn Kinder will? Wenn ich, wie sie es will, studiere und einen so superduper tollen Job annehme, habe ich doch eh keine Zeit für diese. Andererseits, sollte ich wie meine Mutter auch nur nebenher Jobs annehmen und mal hier und mal dort arbeiten, um über die Runden zu kommen, würde ich mich auch nicht wohl fühlen dabei, Kinder zu haben. Und wer sagt überhaupt, dass jemand dazu bereit wäre, mit MIR eine Beziehung einzugehen - gar eine Familie zu gründen...?"
Total in seinen Gedanken versunken, bemerkte Qlon gar nicht, wie Cherry sich von ihrem sporadisch angefertigtem Halsband gelöst hatte und direkt zur Straße hinab rannte.
"Cherry, wir gehen rein!", sagte er noch grinsend, als er sich zum Halsband hinab beugte und erst daraufhin bemerkte, dass sein Hund nicht mehr an diesem hing.
"Cherry?!", erschrocken blickte sich der Braunhaarige in der Umgebung um. Erst nach rechts, dann nach links. Doch erst, als er seinen Blick direkt auf die Straße fallen ließ, konnte er den Aufenthaltsort seines Hundes ausfindig machen.
"Cherry, komm her!", doch bereits als Qlon seinem Hund diese Worte zurief, war es passiert. Der große LKW, welcher gerade auf den Weg zu Herrn Yamamoto war, um diesen seine abendlichen Lieferungen zu bringen, erfasste den kleinen Racker und begrub diesen schmerzhaft unter sich. Erst verstand Qlon das Passierte nicht, doch als es ihm langsam einleuchtete, was passiert war, wurden seine Knie ganz weich, ließen ihn zu Boden fallen und schlussendlich war es Qlon, der gegen die Tränen anzukämpfen hatte.

Ein neuer Tag - eine neue Hoffnung. Oder auch nicht. Nachdem Qlon die ganze Nacht lang nicht schlafen konnte, da er zu sehr damit beschäftigt war, Cherry in einem sporadisch angefertigtem Grab zu beerdigen, war er heute einfach nur noch tot müde. Erst vergaß er seine gekauften Waren zuhause, musste noch einmal nach Hause laufen, und dadurch kam er dann viel zu spät zur Schule. Etwas, das nicht nur seine Mitschüler dazu brachte, über ihn zu tuscheln, sondern ihm - den perfekten Schüler - sogar einen Eintrag ins Tagebuch bescherte. Und dazu noch einen, der ausnahmsweise nicht von seinen fabelhaften Taten im Unterricht berichtete.
"Schlimmer geht's nimmer...", sagte sich Qlon dabei nur stark genervt in seinen Gedanken.

"Es wird Zeit. Ich muss noch dies und das und jenes dekorieren!", viel zu spät bemerkte der Jugendliche, was er noch alles zu tun hatte, bevor die Partnerschüler ankamen. Und noch dazu kam die Tatsache, dass ihn der Schulleiter darauf angesprochen hatte, dass sie sogar früher als eigentlich geplant kommen sollten. Verdammt. Mehr konnte sich der Braunäugige in dem Moment nicht denken. Und darum rannte er einfach nur durch die Flure, um sie irgendwie noch rechtzeitig zu beschmücken. Fast schon athletisch performte er dabei sportliche Tätigkeiten, so als hätte er nie etwas anderes getan. Hätte sein Sportlehrer ihn nur jetzt sehen können, dann würde er vermutlich seine 4, die er Qlon jedes Jahr im Zeugnis aus Mitleid gab, nun in eine ernst gemeinte 1 + mit Sternchen umwandeln. Und doch waren dies nur Hirngespinste, die er sich in seinem Kopf ausmalte, während er durch die Gänge schlenderte - und dabei immer mehr Kraft verlor, während sein Körper immer höhere Temperaturen annahm und dies durch Ausstoß von Schweiß zu verhindern versuchte.
"Puh... ok... nicht schön, aber zumindest besser als der ganze Graffiti-Kram vorher...", gab er schlussendlich nur noch mit trockenem Hals aus seinem Munde heraus. Nun hieß es erst einmal, sich ein Getränk am Automaten unweit des Sportplatzes zu holen.

"Nanu?", verwundert blickte Qlon auf den Sportplatz hinab, auf welchem er einen ihn unbekannten Blondhaarigen Jungen erspähte, welcher gerade fast perfekt mehrere Basketbälle gekonnt und aus großer Entfernung im Korb versenkte. Qlon hätte dies nicht einmal gekonnt, würde er direkt vor dem Korb stehen. Umso erstaunter war er von diesem Jungen, welcher anscheinend in seinem Alter zu sein schien.
"Wer das wohl ist...?", sich noch immer fragend und interessiert daran, herauszufinden, wer sich dort heimlich auf den Sportplatz geschlichen hatte, trat Qlon unbemerkt an den großen Zaun des Platzes und beäugte den sportlich aussehenden Jugendlichen ganz genau. Dabei fiel Qlon auf, dass dieser wohl gerade das Training beenden wollte - oder sich zumindest kurz eine Pause gönnen wollte. Denn dieser schritt gerade vom Korb weg auf eine kleine Bank in der Nähe zu, nahm sich ein Tuch aus einer kleinen Tasche hinaus, wischte sich mit diesem blauen Handtuch den Schweiß von der Stirn und griff danach nach seiner fast leeren Wasserflasche, um aus dieser zu trinken.
"Hm...", überlegend stützte sich der Braunhaarige gegen den Zaun, ehe ihm, als er dem Jungen beim Trinken zuschaute, einfiel, dass er ja etwas zu Trinken holen wollte. Und so rannte er nun - in seiner langsamen und unsportlichen Art und Weise - Richtung Getränkeautomat.

Noch einmal am Sportplatz vorbeikommend, bemerkte Qlon, dass der Jugendliche sich wieder daran gemacht hatte, am Korb zu üben. Leise schritt der Braunäugige auf den Sportplatz und näherte sich langsam und unbesonnen dem Fremden.
"Erm... erm... erm...", stotternd sprach der Junge sein Gegenüber, welches noch auf den Korb warf, an. Dieser drehte sich daraufhin verwundert um, wischte sich noch einmal den Schweiß von der Stirn und schien ein wenig verwundert über Qlon zu sein.
"Dachte... du hättest Durst. Nachdem dein Getränk dir ausgegangen ist...?", noch immer stotternd reichte Qlon dem Blondschopf eine der zwei Flaschen, die er gerade am Automaten geholt hatte. Er wusste zwar nicht, ob der Fremde Pfirsich Eistee überhaupt mochte. Aber er wollte ihm trotzdem einen kleinen Gefallen tun. Es wäre seine einzige Chance gewesen, einen Menschen kennen zu lernen, der, so hoffte er, nicht sofort voreingenommen von Qlon wäre und die dummen Geschichten, die in der Schule herumgingen, sofort glauben würde.
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Fiara
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BeitragThema: Re: Digimon: DigiDestined (Play)   So März 01, 2015 12:44 pm

Ich bin mal so frei und poste, ohne auf die Anderen zu warten.
Die Gruppe wird sich ja eh erst in der Digiwelt treffen, daher ist eine Reihenfolge unwichtig.


Charakter: Airi
Digimonpartner: -
Ort: Osaka (Schule)

Da Airi am Ende doch die Langeweile überwältigte, beschloss er, sich auf eigene Faust an der Schule umzusehen. Als er jedoch den Spotplatz fand, auf dem ein einsamer vergessener Basketball lag, konnte er nicht widerstehen. Schulterzuckend stellte er seine aus Jenas-Stoff selbstgenähte - oder besser gesagt von seiner Oma selbstgenähte - Sporttasche ab. Dann kletterte er über den knapp drei Meter hohen großmaschigen Zaun auf die andere Seite, eher er von innen das Tor öffnen konnte, um seine Sporttasche ebenfalls rein zu holen. Diese wurde ohne großes nachdenken, auf eine der Holzbänke geworfen.

Dann hob er den abgegriffenen Basketball auf. Zu wenig Luft um das Dribbeln zu üben, aber für Körbe reichte es immer noch. Immerhin musste er eine gute Figur im Team machen. Andere hatten sich ihren Platz in der Schule teuer erkauft, aber er wurde von seiner Lehrerin vorgeschlagen und durfte mit einem "Härteantrag" ohne finanzielle Voraussetzungen auf die Schule gehen. Natürlich blieb das vor seinen Mitschülern nicht so lange geheim und so zogen sie ihn ziemlich oft damit auf, dass er der beste sein müsste, um ein Recht zu haben, an der Schule zu bleiben. Zu seinem Glück war das in den meisten Fällen auch so. Und deswegen dauerte es auch nicht lange, bis er Teamcaptain wurde und auf dem Feld das Sagen hatte.

Um so wichtiger, jetzt nicht nachlässig zu werden und die in ihn gesetzten Erwartungen zu enttäuschen. In Gedanken vertieft, merkte er gar nicht, wie sich sein Sprudel nach und nach verflüchtigte. Erst als dieser leer war und er eine leere Flasche in seiner Hand hielt, wurde ihm wieder bewusst, wo er gerade war. Stellte er viel zu hohe Ansprüche an sich selbst? Er musste über sich selbst schmunzeln. Normal warf man ihm vor, er würde nicht genug nachdenken und alles auf die leichte Schulter nehmen, aber hier war - und er nahm definitiv nichts auf die leichte Schulter - auch wenn es nach außen nicht so aussah.
Seufzend hob er den Basketball wieder auf. Ein paar Körbe würde er noch werfen, dann würde er zum Hotel zurück laufen.

"Erm... erm... erm...", ertönte plötzlich eine Stimme von hinten. Verwundert drehte sich Airi daraufhin um und musterte die Person, die ihn dabei ertappt hatte, wie er sich auf den Sportplatz schlich.
"Dachte... du hättest Durst. Nachdem dein Getränk dir ausgegangen ist...?", noch immer stotternd reichte die Person ihm eine volle Flasche. Verwirrt über die Geste, blickte der Spieler auf das Getränk. Pfirsicheistee. Nichts, was er beim Training trinken würde, aber auf jeden Fall eines seiner Lieblingsgetränke. Eigentlich war er ja auch fertig mit dem Körbewerfen, also was sprach dagegen?
"Danke dir.", merkte er knapp, aber freundlich an und öffnete anschließend die Flasche, um daraus zu trinken. Nach einem großen Schluck senkte er das Getränk wieder - und war etwas überrascht darüber, wie gut japanischer Eistee doch war.
"Ich bin ehrlich gesagt nicht davon ausgegangen, hier noch jemanden zu treffen", fing er ein Gespräch in seinem besten Japanisch an - und das war fast so gut wie sein Englisch, da er zweisprachig aufgewachsen war.

Erst jetzt fiel ihm die große Brille seines Gegenübers auf. Wäre dieser Mitglied der Schulmannschaft, hätte er doch seine Brille zum Training ausgezogen.
"Du bist kein Mitglied der Schulmannschaft, oder? Dann verpfeifst du mich doch sicher auch nicht beim Schulleiter. Ich wollte mich hier nur umsehen, aber dann hab ich den Ball gefunden und musste einfach eine Runde spielen", erklärte er verlegen und kratzte sich am verschwitzten Hinterkopf. Erst jetzt merkte er, wie frisch es doch war, während er sich nicht bemerkte. Mit einer kurzen Bewegung griff er seine kurzärmlige Weste und zog sie sich über.
"Eigentlich sollte ja hier unser Training stattfinden, aber vielleicht habe ich nur wieder die Mitteilung verschlafen, dass es ausfällt. Wäre nicht das erste Mal", fügte er dann noch hinzu.
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HimbeerTeufel
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BeitragThema: Re: Digimon: DigiDestined (Play)   So März 01, 2015 3:41 pm

Charakter: Hiroki
Digimonpartner: -
Ort: Kyoto (Park)

Hiroki würde nicht unbedingt sagen, dass Sport Mord ist, aber es war schon ein Unterfangen, dass mehr Energie von ihm abverlangte, als er aufzubringen vermochte. Er hatte seinem Freund zwar versprochen, dass er mit zum Park kommt, statt triste zu Hause zu sitzen und zu lernen, aber zu mehr als Torwart spielen konnte er ihn nicht überzeugen. Vor allem da dies noch die entspannteste Position war, mit den Abwehrspielern, die das Match zu ernst nahmen, fast so wie ein echtes Turnier und keinen Ball durchließen. Nicht, dass er ihnen deswegen nicht dankbar gewesen wäre. Zwischen dem sporadischen Tor aus Jacken stand es sich recht gemütlich, auch wenn er sich lieber hinsetzen wollte. Allerdings würde er es dann riskieren, einen Ball gegen den Kopf geschossen zu bekommen und das wollte er wiederum auch nicht unbedingt.

"Halt ihn, Hiroki", hörte er seinen Freund rufen, bevor jemand des Gegners aufs Tor schoss - oder um genau zu sein mitten auf ihn zu.
Der Schuss war gezielt und für einen kurzen Moment hatte er das Gefühl, die Luft wäre ihm aus den Lungen entwichen, aber dann holte er einmal tief Luft und die Übelkeit war weg. Und genau deshalb spielte er keinen Sport. Wenigstens hatte er gehalten. Das "Gut gemacht" ignorierte er und rollte dem Ball einem der Verteidiger zu. Soviel zum Thema Ruhe im Tor zu haben.
Aber es machte seinem Kumpel Spaß und die anderen waren auch froh, dass sie sechs zu sechs spielen konnten und einer nicht ständig wechseln musste.

Du Pause kam endlich, viel zu spät seiner Meinung nach, aber ihm war nicht nach Beschweren.

Die Luft war im Sommer immer schwül und er hatte die Ärmel seines Pullover hochgekrempelt. Es war ein unangenehmer Sommer, seiner Meinung nach sogar schwüler als sonst, aber verdammt soll er sein, wenn er ihn nicht mal anders verbringt, als sonst. Vorsätze zu haben ist nie verkehrt.
"Ich sterbe gleich, dieses Wetter macht mich fertig", grummelte einer der anderen, der Torwart des Gegners.
"Hey, Gou. Hiroki hat sich nicht beschwert also kannst du auch nicht so jammern."
"Ich hatte aber fast nichts zu tun, Masahiro", antwortete Hiroki, "du bist als Stürmer einfach zu beschäftigt vorne." "Quatsch, Yuuma ist einfach scheiße in der Abwehr", beschwerte sich Masahiro, lachte jedoch, als dieser ihm einen bösen Blick zuwarf, weshalb dieser nicht lange böse auf ihn sein konnte. Das war das gute an ihm. Er schaffte es, dass selbst jemand wir Hiroki seine übliche direkten Meinungen für sich behielt, um niemanden auf den Schlips zu treten; aber deswegen waren sie auch schon lange Freunde.

Er hoffte nur, auch einmal diese Art von Aufrichtigkeit besitzen zu können.

"So, genug Pause. Wir müssen dieses Spiel noch gewinnen, obwohl Gou alle Bälle reinlässt."
"Hört hört, Yuuma will bloß nicht akzeptieren, dass er schlecht spielt."
"Ach, halt doch die Klappe."

Hiroki konnte ein Grinsen nicht unterdrücken, denn obwohl es manchmal so wirkte, als wäre das hier nur eine Zweckgemeinschaft, Jungs die sich lieber gegenseitig ärgerten, so wusste er es besser. Auch wenn er nicht so lange Teil dieser Gruppe war, die aus seinen Klassenkameraden des Fußballklubs waren, so sorgte Masahiro dafür, dass er sich nicht ganz Fehl am Platz fühlte.
Und hey, zum Anfeuern der Spieler bei Turnieren war er gut genug.
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LyanaStone
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BeitragThema: Re: Digimon: DigiDestined (Play)   Di März 03, 2015 11:21 am

Charakter: Ryoko
Digimonparnter: -
Ort: Kyoto (Schule/Park)

„Puh, endlich fertig!“, schrie Ryoko erleichtert und stellte den Besen zurück in seinen Schrank. Eigentlich war Putzdienst nicht das allerschlimmste, aber heute meinte die Sonne es mal wieder zu gut. Es war drückend heiß und jede Bewegung war schweißtreibend.
„Wir müssen aber noch den Müll runterbringen“, lachte Kotoko hinter ihr und hielt den Abfalleimer schon in der Hand.
„Du verstehst es einem die Laune zu nehmen“, seufzte Ryoko.
„Dafür lade ich dich auf ein Eis ein okay?“

Kaum eine halbe Stunde später liefen sie gemeinsam aus dem Schulgebäude. Ryoko sah gedankenverloren in den strahlend blauen Himmel. Es grenzte schon fast an ein Wunder, dass sie so unbeschwert mit Kotoko reden konnte. Wäre sie vor einem halben Jahr nicht neu an die Schule gekommen, einfach in der Mittagspause auf sie zugekommen, würde Ryoko wohl immer noch allein sein. Es war das erste Mal, dass jemand auf sie zugekommen war. Ryoko war vor Nervosität fast vom Stuhl gefallen. Ein leises Kichern entwich ihr als sie daran zurückdachte.
„Was ist denn so lustig Coco?“
„Ach, nicht so wichtig“, winkte Ryoko ab, „wollen wir durch den Park gehen? Das ist Kürzer als außen rum“, wechselte sie schnell das Thema und lief ein Stück voraus. Obwohl sie Kotoko als beste Freundin zählen konnte, waren ihr gewisse Situationen nach wie vor unangenehm. Sie konnte nicht so offen über ihre Gefühle reden. Nicht so wie Kotoko. Manchmal beneidete sie ihre Freundin dafür. Sie wäre auch gern so offenherzig.

„Sieh mal, die sind doch nicht ganz richtig in der Birne. Bei der Hitze Fußball spielen“, rief Kotoko verblüfft, als sie an einer Wiese vorbeikamen, auf der ein paar Jungen völlig verschwitzt hin und her rannten.
„Wenn’s ihnen Spaß macht.“
„Aber gut aussehen tun sie ja“, bemerkte Kotoko und blieb kurzerhand stehen.
„K-Kotoko!“, rief Ryoko und lief rot an. Obwohl weder die Jungen, noch jemand anderes es gehört hatte, war es ihr unangenehm peinlich.
„Aber stimmt doch“, schmollte ihre Freundin jetzt und setzte sich auf eine Parkbank. Ryoko seufzte.
„Und unser Eis?“
„Das kann warten!“
Ergeben schloss Ryoko die Augen und setzte sich neben Kotoko. Erst jetzt wagte sie sich die Jungen genauer anzusehen. Sie waren alle mehr als Sportlich, das sah man ihnen an. Auch ihr Spiel sah nach können aus. Nur einer fiel aus dem Bild. Es war einer der Torwarte. Er stand da und sah so aus als würde er innerlich Beten, schnell wieder wegzukommen. Der Junge kam ihr seltsamerweise bekannt vor.
Verwirrt sah sie zu Kotoko, die gebannt auf die Spieler schaute.
„Die sind aus unserer Schule. Alle im Fußballverein, nur der eine dahinten nicht“, sagte sie als hätte sie Ryokos Gedanken gelesen und zeigte auf den linken Torwart.
„Das ist Hiroki, sehr unsportlich und nicht auf den Mund gefallen. Es wundert mich ihn hier zu sehen.“
„Woher kennst du seinen Namen?“
„Saki hat mal von ihm erzählt. Er geht in ihre Klasse.“
„Achso.“
Sie sah wieder zu den Jungen rüber. Innerlich seufzte sie. Manchmal verdrängte sie, dass sie nicht die einzige Freundin von Kotoko war. Im Gegensatz zu ihr war Kotoko nämlich offenherzig und ging auf jeden mit einem Lächeln zu. Sie hatte schnell viele Freunde gefunden. Ab und an fragte Ryoko sich, warum sie ausgerechnet mit ihr Befreundet war. Sie war schüchtern und zurückhaltend, konnte nicht auf andere zugehen, ohne zu stottern, oder in irgendein Fettnäpfchen zu treten.
Nachdenklich lehnte sie sich zurück. Wie gerne wäre sie Selbstbewusst
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HimbeerTeufel
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BeitragThema: Re: Digimon: DigiDestined (Play)   Do März 05, 2015 4:39 pm

Charakter: Makani
Digimonpartner: /
Ort: Shibuya

Zu sagen, dass sie sich langweilen würde, wäre eine Übertreibung gewesen. Dennoch war ein Besuch von Verwandten in Shibuya etwas, dass ihr nicht unglaublich viel Spaß bereitete. Nicht, dass sie das zugeben würde. Der Trip war seit einem Monat geplant gewesen, Zeit genug, um eine Ausrede zu finden, so wie ihre Geschwister es getan hatten. Doch nun war sie hier mit ihren Eltern, welche mit den anderen Erwachsenen im Wohnzimmer saßen während sie einem ihrer Cousins über die Schulter schaute, den Blick auf den Computerbildschirm gerichtet.

Makani machte sich nicht viel aus Videospielen, doch eine Alternative hatte sie nicht. Zumindest ihrer Meinung nach. Also schaute sie zu, wie ihr Cousin ein Tierähnliches Monster über den Bildschirm scheuchte, verschiedene Kämpfe bestritt, bis der Computer ausging.

"Was zum - hey, dass ist nicht fair, nur weil Besuch hier ist, müsst ihr mir nicht den Strom wegnehmen", rief er aufgebracht, nachdem er aufgestanden und ins Wohnzimmer gestürmt war; Makani schlenderte hinterher.

"Wir haben nichts gemacht, Süßer. Vielleicht bist du über ein Kabel gestolpert", meinte seine Mutter, ehe sie sich wieder den anderen zuwandte, einfach so mit der Sache abschloss.

Ihr Cousin schien diese Nichtbeachtung zu missfallen, aber genauso wie Makani wollte er seinen Eltern nicht den Tag verderben, also verkündete er mit trotziger Stimme: "Ich geh zu einem Freund."

"Nimm Makani ein Stück mit", rief ihr Vater ihm hinterher, drückte Makani etwas Geld in die Hand, ehe sie ihrem Cousin folgen konnte.

Zusammen fuhren sie zum Bahnhof, ohne ein Wort zu wechseln, hatten sich nicht wirklich was zu sagen, obwohl sie im gleichen Alter waren. Makani erinnerte sich dunkel an Tage in Kyoto, Ballspiele im Park und das Lachen ihrer Geschwister, als jemand in den Fluss gefallen war bevor sie hinterher gesprungen waren.

"Sei um sechs wieder zu Hause", murmelte er nur, riss sie aus den Gedanken vergangener Tage, ehe sie ihn in der Masse aus den Augen verlor.

Sie seufzte. Nun, zumindest konnte sie sich hier etwas beschäftigen. Sie schlenderte vorbei an der Hundestatur, die sie schon oft genug gesehen hatte und schlug ihre übliche Route ein, wenn sie hier war und sich etwas Zeit vertrieb.

Im Geschäft gab es jedoch nichts, was ihr zusagte, weder Kleidung noch Schmuck oder dergleichen, also machte sie sich auf zum Park, an den sie sich aus ihrer frühsten Kindheit erinnerte. Sie liebte es, wenn Wind wehte, die Blätter der Bäume aufwirbelte und es ein Rascheln gab, welches die Stille vertrieb.
Doch sie wurde enttäuscht.
Es gab keinen Wind, stattdessen war es warm, sodass im Schatten des Parks einige Leute Zuflucht gesucht hatten. Dennoch war es nicht voll genug, um sie zu vertreiben. Also versuchte sie die Wärme stattdessen zu genießen und schlenderte den Weg entlang, dachte an verschiedene Dinge.

Vielleicht hätte sie aufpassen sollen, wo sie hinging.
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Syncie
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BeitragThema: Re: Digimon: DigiDestined (Play)   Do März 05, 2015 9:54 pm

Charakter: Qlon
Digimonpartner: -
Ort: Osaka

Qlon musterte den fremden Blondschopf immer noch aufmerksam, während dieser seinen Eistee langsam aus der Flasche zu trinken begann. Anscheinend schmeckte es ihm, was Qlon freute, hatte er wohl doch die richtige Wahl bei dem großen Sortiment des Getränkeautomaten getroffen.
"Mein Name ist Qlon und ich bin Mitglied im Schülerrat...", Qlon stoppte, nachdem er dies ausgesprochen hatte. Warum hätte er auch einem Fremden erzählen sollen, dass er nicht von den Schülern in diesen gewählt wurde, sondern aufgrund seiner hervorragenden Leistungen als bester Schüler der Schule vom Direktor zum Mitglied ernannt wurde. Ein Grund, warum die restlichen Mitglieder alle Aufgaben auf ihn abwälzten und ihn damit alleine ließen, war genau der, dass sie es ungerecht fanden, einen unbeliebten Schüler wie Qlon so wichtige Aufgaben zu geben. Aufgrund dessen sollte der Direktor sehen, wie schlecht Qlon sich anstellt, weshalb ihm nun alle - und mit alle sind auch wirklich ALLE gemeint - Aufgaben aufgetragen.
"Eigentlich wäre es meine Aufgabe, dich beim Direktor zu melden und eine Anzeige aufgrund von Hausfriedensbruch... oder... Sportplatz... erm... was auch immer. Mach dir da mal keine Sorgen. Ich habe genug andere Dinge, um die ich mich zu kümmern habe. Da kann ich meine Zeit nicht auch noch damit vergeuden, jemanden an den Pranger zu stellen, der doch eigentlich nichts wirklich getan hat. Außerdem habe ich keine Lust darauf, dass ich noch mehr Leute gegen mich aufbringe...", Qlon senkte seinen Blick gen Boden, bemerkte jedoch bereits kurz darauf, wie peinlich er sich benahm, wirbelte seinen Kopf herum, um diesen frei von jeglichen dummen Gedanken zu bekommen, und schaute Airi ins Gesicht. Der Versuch, ihm in die Auge zu schauen, scheiterte jedoch bereits nach weniger als einer Sekunde - und das, obwohl sein Ethiklehrer ihm beigebracht hatte, dass man Menschen bei einem Gespräch in die Augen schauen soll, um Interesse an diesem zu zeigen. Und Interesse hatte Qlon definitiv an dem Fremden.
"Habe ich dich richtig verstanden, als du sagtest, du gingst davon aus, dass euer Training hier statt findet? Dann bist du also in der Mannschaft, die heute hier ankommen soll? Aber... wenn du sagst, dass du alleine hier bist und glaubst, du hättest da eine Mitteilung verpasst... dann heißt das ja, dass deine Kollegen noch nicht da sind...", nachdenklich legte Qlon seinen rechten Zeigefinger ans Kinn und schaute dabei grübelnd auf seine Armbanduhr am linken Arm.
"Das heißt, ich habe noch ein wenig Zeit!!!", schrie er dann urplötzlich laut auf, wobei er ignorierte, dass der fremde Blondschopf bei dem Schrei zusammen gezuckt ist. Dann nahm der kleine braunhaarige Junge seine Beine in die Hand und lief langsam Richtung Schule.

"Erm...", abrupt blieb Qlon stehen, drehte sich zu dem verwundert schauenden Blonden um, grinste dann ein wenig hämisch und begann erneut zu sprechen.
"Kommst du mit? Ich bräuchte da ein wenig Hilfe, damit das Fest heute Abend auch schön wird. Ist zwar doof, die Personen, wegen denen das Fest stattfindet, um Hilfe zu bitten. Aber andere Leute werden mir niemals helfen, darum..."
Noch ehe Qlon zu ende sprechen konnte, hatte sich der blonde Junge bereits in seine Richtung begeben - mit schnellen Schritten um die Distanz zwischen ihm und Qlon schneller aufzuholen. Während er an Qlon vorbei schlenderte - in einem Tempo, das Qlon nicht einmal beim Rennen erreichen würde - nannte er dem Braunhaarigen mit einem freundlichen Lächeln seinen Namen und versicherte ihm, dass er gerne helfen würde.

Die beiden Jungs waren ein paar Meter gegangen und allmählich schien auch der Abend die Schule heimzusuchen. Sie hätten nun noch ungefähr anderthalb Stunden Zeit, um die restlichen Vorkehrungen zu treffen. Sollten sie diese nicht schaffen, hätten die restlichen Schülerratsmitglieder geschafft, was sie wollten, und Qlon hätte mit großer Wahrscheinlichkeit seinen Platz im Schülerrat verloren. Auch wenn der Vierzehnjährige nur ungern in diesem Mitglied war, aufgrund der Gehässigkeit der anderen Mitglieder, wollte er ihnen diesen Triumph trotzdem nicht gönnen.
"Nun, ich würde sagen, du fängst in der Ecke mit dem Dekorieren an und ich werde in der Zwischenzeit Staubwischen, Fegen, Saugen... halt alles sauber machen!"
Der kleine Brillenträger wusste selbst nicht genau warum, aber irgendwie fiel es ihm gar nicht mehr so schwer mit Airi zu reden, obwohl er vorhin noch die ganze Zeit am Stottern war. Irgendwie hatte er bei diesem das Gefühl, er könne ihm vertrauen. Und dass sie vielleicht Freunde werden könnten, auch wenn dies vielleicht nur von kurzer Dauer sein würde, müsste Airi doch irgendwann wieder zurück nach Hause.
"Nun, dann fangen wir mal an!", freundlich grinste Qlon sein Gegenüber an. Dieser hatte jedoch bereits damit begonnen, die Fenster der Schule zu schmücken und ein paar Ballons aufzuhängen.

Das ging so auch noch eine recht lange Weile weiter und es schien auch tatsächlich so, als hätten die beiden Jungs es geschafft, alles noch rechtzeitig fertig zu bekommen. Qlon, welcher total euphorisch war, konnte er den Schülerratsmitgliedern nun zeigen, dass er doch etwas kann, bedankte sich glücklich beim Blondschopf und reichte diesem seine rechte Hand.
"Vielen lieben Dank! Du warst mir echt eine super Hilfe!"
Gerade als Airi den Handschlag des Jugendlichen erwidern wollte, überkam Qlon urplötzlich ein merkwürdiges Gefühl. Es schien, als hätten die Temperaturen im Gebäude schlagartig abgenommen, obwohl es doch im Sommer recht warm sein sollte. Auch abends.
Verwundert blickte sich Qlon mit seinen braunen Augen um, ob er einen Grund für die anfallende Temperatur feststellen könnte.
"Was ist hier los?", ein wenig verängstigt schaute Qlon sein Gegenüber an, welcher, so wie es schien, auch bemerkt hatte, dass etwas nicht stimmt.
"Pass auf!", hörte Qlon nur noch aus dem Munde Airis erklingen, ehe er bemerkte, wie Airi langsam immer kleiner wurde.
"Was... passiert hier...?", ein wenig geschwächt - warum wusste Qlon nicht -, blickte sich der Braunäugige um und bemerkte nun, wie dieser in ein tiefes, dunkles Loch herab fiel. Doch woher kam dieses Loch plötzlich? Und die Temperaturschwankungen? Im Sommer? Jetzt, wo Qlon darüber nachdachte, fand er es von Anfang an zu merkwürdig, dass jemand wie Airi, der so cool und lässig auf ihn wirkte, sich mit ihm abgab. Es konnte doch nur ein Traum sein. Und gleich würde er, bevor er auf den Boden des tiefen Loches knallt, aus diesem erwachen - schweißgebadet und trauernd darüber, dass der einzige Hoffnungsschimmer - Airi -, den er nach dem Tod von Cherry hatte, wohl doch nicht existierte und er wieder alleine wäre.
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BeitragThema: Re: Digimon: DigiDestined (Play)   So März 08, 2015 12:42 pm

Charakter: Takumi
Digimonpartner: -
Ort: Shibuya

Gähnend blickte Takumi von seinen Hausaufgaben auf. Er war wohl der einzige Schüler, der die Ferienaufgaben noch vor Anfang der Ferien bearbeitete. Mit einem kurzen Blick durch sein Zimmer, versuchte er sich wieder zu orientieren. Da stand sein Schreibtisch keinen Meter vor ihm, auf diesem ein älterer Laptop. Zwar gab es schon neuste holographische Technik, doch hatte diese ihren Preis. Links von ihm stand sein hölzerner Kleiderschrank und rechts hinter ihm sein Bett mit buntem Bettzeug. Wohl der einzige Farbtupfer in seinem Zimmer. Aber mehr brauchte er hier auch nicht. Er zog sich nur hierher zurück, um die Schlafen oder zu lernen. Die restliche Zeit konnte er sich frei im großen Haus bewegen - war doch seine Mutter nie zu Hause.

Schulterzucken folgte auf seine kurze Desorientierung, dann stand er auf und zog seinen schwarzen Rollkragenpullover über sein weißes T-Shirt. Nein, Takumi war nicht komplett verrückt. Er fror nur ziemlich leicht, da er ziemlich zierlich gebaut war und generell konnte er sich mit Sonne nicht anfreunden. Seine weiße Haut reagierte nach kürzester Zeit und er bekam Sonnenbrand. Dann wurde er nur noch häufiger ausgelacht und geärgert und das wollte er nicht.
Nachdem er sich eine Flasche Wasser und seine Tasche geholt hatte, verließ er das Haus. Von außen sperrte er ab, kontrollierte ob die Tür auch wirklich zu war, zog dann den, an einer Kette befestigten Schlüssel, über und machte sich auf in Richtung Stadt. Was genaue er da wollte, wusste er noch nicht, aber er brauchte frische Luft und in den Park traute er sich schon lange nicht mehr alleine. Zu oft hatte diese eine Person ihn belästigt. Genauso oft wie er dem Rektor Bescheid gegeben hatte, welcher aber immer nur argumentierte, dass er anfangen sollte, sich zu wehren. Nur wollte Takumi das nicht - hätte es ihn doch zu dem gemacht, was er hasste. Schläger.
Es vergingen eine Minuten, vielleicht sogar Stunden, die der kleine Junge durch die Stadt schlenderte. Wie viele abwertende Blicke er für seinen Pullover einstecken musste, wusste er schon nicht mehr. Er hatte bei zwanzig aufgehört zu zählen. Mit seinen Gedanken war er noch immer bei seiner Hausarbeit. Er hatte sich selbst geschworen, die beste Note der Klasse zu bekommen. Dann jedoch riss ihn etwas zurück in die Wirklichkeit.

"Bitte! Ich brauche dieses Spiel! Sonst stehe ich doch vor meinen Freunden da, wie ein armer Sack!" Takumi zuckte zusammen, als er die Stimme von Bard hörte. Hatte man ihm schon wieder aufgelauert und wollte ihm etwas antun? Ein hektischer Blick durch die Stadt, ehe er den Rüpel erblickte, welcher scheinbar gerade aus einem Elektronikladen geworfen wurde.
"Kein Geld, kein Spiel!", erwiderte der gereizte Verkäufer. Neugierig schritt Takumi auf die Diskussion zu und blickte zwischen den Beteiligten umher. Bard schien wirklich verzweifelt an dieses Spiel kommen zu wollen. Zwar war er ein Rüpel, jedoch hatte er noch nie gestohlen oder es zumindest versucht. "Du willst vor deinen Freunden nicht schlecht dastehen? Urteilen sie dich wirklich nach deinem Besitz?", stieß der bisher stille Junge plötzlich hervor. Jetzt war es an Bard, sich zu erschrecken, als Takumi plötzlich hinter ihm stand und größer war als er - immerhin saß er noch am Boden und rieb sich seinen Ellenbogen, den er sich beim Rauswurf verletzt hatte.
Doch Zeit zum antworten hatte der rothaarige Rüpel nicht.
"Ich bezahle für ihn. Hier." Takumi hatte bereits seinen Geldbeutel gezückt und drückte dem verwunderten Verkäufer das Geld in die Hand. Dann entriss er ihm förmlich das Spiel und kniete sich dann, ohne den Mann weiter zu beachten, neben Bado.
Dieser musterte Takumi noch immer ungläubig. Man konnte ihm ansehen, dass er sich wie in einem falschen Film fühlte. Vielleicht war es ein Trick, oder er träumte?
"Nimm es. Es gehört dir.", fügte Takumi deswegen hinzu und hielt das Spiel vor sich. Es war ein seltsamer Anblick. Takumi schien Angst davor zu haben, dem fast doppelt so großen Jungen zu nahe zu kommen und dieser wiederum schien sich nicht zu trauen, Takumi auch nur anzufassen. Hätte er Angst, dass er in dem Moment zerbrechen würde und der Traum enden würde?
"Was willst du dafür?", fragte Bado schließlich stotternd.
Schulterzuckend legte Takumi das Spiel auf den steinigen Boden zwischen ihnen.
"Ich wollte dir helfen, nicht dich erpressen."
Doch Bados Ungläubigkeit legte sich dadurch erst recht nicht. Wieso sollte ihm jemand helfen, den er - und das war noch eine Untertreibung - monatelang ärgerte?
Dann jedoch ergriff er das Spiel und richtete sich auf. Er hatte seine Erscheinung lange genug vernachlässigt. "Wenn... wenn du irgendwann mal möchtest... können wir das Spiel ja zusammen spielen...", verlegen grinsend kratzte sich der große Schüler am Hinterkopf. Jetzt musste auch Takumi lächeln. Wenn Bado glücklich war und ihn jetzt nicht mehr ausgrenzte, war das doch ein doppelter Gewinn - oder?

Fröhlich und nicht mehr über die Arbeit grübelnd, schlenderte Takumi in Richtung der einzigen Grünfläche der Stadt. Wo Bado war, wusste er ja jetzt, also bestand keine Gefahr mehr. Innerlich über den Rektor triumphierend, weil er ohne Gewalt eine Lösung gefunden hatte, hatte er den Park endlich erreicht. Erst als er gegen etwas stieß und auf dem Hosenboden landete, wurde ihm klar, dass er hätte auf den Weg achten soll.
"T- Tut mir Leid...", murmelte er kleinlaut.
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HimbeerTeufel
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BeitragThema: Re: Digimon: DigiDestined (Play)   So März 08, 2015 2:06 pm

Charakter: Hiroki
Digimonpartner: -
Ort: Kyoto (Park)


So langsam bereute Hiroki seine Entscheidung, mitzuspielen. Die Luft wurde immer unangenehmer und die Kopfschmerzen stammen nicht nur von dem Ball, den Yuuma in an den Kopf geschossen hatte.

"Nicht nur ein schlechter Abwehrspieler, sondern auch scheiße ihm schießen", hatte Gou gefeixt, mit den anderen gelacht als Yuuma sich auf ihn stürzte und die beiden sich für einen Moment rangelten, ehe sich Kotarou, der größte von ihnen und seines Zeichens Mannschaftskapitän, einmischte.

"Tut mir echt leid", entschuldigte sich Yuuma, zähneknirschend, doch Hiroki zuckte nur mit den Schultern, schluckte das "Gou hatte recht, der Schuss war lasch", gerade noch rechtzeitig herunter, als Masahiro ihm einen warnenden Blick zuwarf. Stattdessen tätschelte er ihm die Schulter, versicherte ihm, dass er härter war, als man ihm ansah und harkte die Sache damit ab.

"Du kannst uns ja als Entschuldigung ein Eis kaufen", meinte Masahiro grinsend.
"Klar, euch alle, weil ich einen von euch getroffen habe."
"Sie es als Einladung des Verlierers der Gewinner ein", lachte Kotarou, klopft ihm auf die Schulter, als wäre es damit beschlossene Sache.

Mit etwas trauriger Miene schaute Yuuma in seine Geldbörse, als er den Vieren ein Eis spendiert hatte, seufzte, ehe er sich mit dem letzten Geld selbst ein holte.

"Hätte dir nicht etwas besseres einfallen können?", murrte Yuuma, doch Masahiro zuckte nur mit den Schultern.
"Ich wollte damit eigentlich ein Mädchen aus unserer Klasse einladen."
"Saki", antwortete Hiroki abwesend, als Gou wissen wollte, wer die Arme war.
"Vergiss es, die ist nicht in deiner Liga", lachte Gou erneut, während Yuuma Hiroki ein 'Verräter' an den Kopf warf.
"Lass ihn doch träumen."
"Boah, ich hasse euch alle."

Hiroki hörte schon gar nicht mehr zu, hatte das Gefühl, als wäre etwas faul, aber genau konnte er es nicht beschreiben, das beklemmende Gefühl, das ihn überkam.

"Alles okay?", fragte Masahiro ihn und so sehr er auch genickt hätte, so getan, als wäre alles in Ordnung, so sehr wusste er auch, dass er seinen Freund nichts vorlügen konnte, also schüttelte er den Kopf.
Masahiro reagierte recht schnell. "Wir sehen uns morgen", rief er den anderen zu, ehe er Hiroki am Handgelenk packte und ihn zu den nahegelegen Bänken zog.

"So schlimm ist es nicht", wollte er ihm versichern, doch sein Freund wollte davon nichts hören, setze ihn auf eine Bank neben zwei Mädchen, die Hiroki vage glaubte zu kennen und die Masahiro mit einem charmantem Lächeln fragte, ob sie etwas dagegen hätten.
Eines der Mädchen schien ihm nicht in die Augen sehen zu können, Blick gesenkt, ehre unsicher als schüchtern während die andere meinte, dass es kein Problem wäre.
"Danke."

"Mir geht es wirklich gut."
"Du bist wahrscheinlich dehydriert. Kein Wunder, so einen Sport bist du nicht gewöhnt. Da hätte ich vorher dran denken müssen." "Du denkst schon genug an andere, wieso solltest du denn auch noch darauf achten", wollte Hiroki ihm versichern, doch dann wurde das beklemmende Gefühl plötzlich schlimmer und so langsam ging ihm die schwüle Luft doch etwas zu Kopf.

Dankend nahm er die Wasserflasche seines Freundes entgegen und trank einen Schluck.

"Wäre mein Rechner nicht plötzlich abgestürzt und danach wieder angegangen, wäre sowieso ich nicht hier, also ist das alles meine Entscheidung."

"Jetzt ist also die Technik Schuld?"

"Immer", meinte Hiroki trocken, ehe die Beiden anfangen mussten, zu lachen.

"Nein, aber ernsthaft, ich glaube, wir hatten schon lange nicht so häufige Aussetzer mit unseren Geräten und Strom wie in den letzten Tagen", meinte Masahiro und Hiroki konnte ihm da nur zustimmen.

Ob das wohl etwas zu bedeuten hatte?
"Naja, solange es nur bei diesen kleinen Ausfällen bleibt. Wer weiß schon, was geschehen würde, wenn wir uns nicht mehr auf die Technik verlassen könnten?"

Rückblickend hätte Hiroki sich wohl gewünscht, nie über so etwas nachgedacht zu haben, hatte er doch sonst die Technik nie in Frage gestellt. Aber so war das Leben nun einmal.
~

Charakter: Makani
Digimonpartner: /
Ort: Shibuya


"T- Tut mir Leid...", hörte Makani eine recht kleinlaute Stimme, eher ihr Blick gen Boden fiel, wo die Person, mit welcher sie zusammengestoßen war, saß.

"Oh nein, mir tut es Leid, ich hätte besser aufpassen müssen", versuchte sie ihn zu versichern, fühlte sich schuldig und hielt ihm die Hand entgegen, damit sie ihn hochziehen konnte.
Der Junge schien jünger zu sein als sie und schmächtig, etwas, dass sie trotz dickem Pullover sehen konnte. Ehe sie sich Fragen konnte, wieso er bei solchen Temperaturen dick angezogen war, immerhin schwitzte sie schon in ihrem T-shirt, entschuldigte sie sich erneut.

"Alles okay? Hast du dir auch nicht weh getan?", wollte sie sich vergewissern, hatte ihr der Zusammenprall doch recht wenig ausgemacht, sie nur aus ihren Gedanken gerissen, die von vorneherein nicht wichtig gewesen wären.

"Möchtest du dich vielleicht setzen?", fragte sie vorsichtig , "ich meine auf eine Bank, nicht auf den Boden", fügte sie etwas beschämt hinzu.

Diese Situation war ihr so unangenehm und sie bezweifelte, dass es dem Jungen viel besser ging.

Doch viel mehr als sich zu entschuldigen, konnte sie auch nicht. Hoffentlich hatte er sich nicht wehgetan. So schlimm hatte der Fall nicht ausgesehen aber dennoch hatte sie Horrorszenarien in ihrem Kopf, von Krankenhausaufenthalten und enttäuschten Eltern aber nicht viel schlimmer einem schmächtigen bleichen Jungen im Krankenhausbett.

"Es tut mir wirklich Leid."
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BeitragThema: Re: Digimon: DigiDestined (Play)   So März 08, 2015 3:32 pm

Charakter: Airi
Digimonpartner: Terriermon
Ort: Rande des Schneefelds

Es war kalt. Bitterkalt. Eiskalt. Frierend blickte Airi sich um. Wo war er hier gelandet? Vorhin war er noch nassgeschwitzt von den heißen Temperaturen des Sommers und jetzt saß er in einem Schneefeld? Hatte er sich etwa doch überanstrengt und war umgekippt, wie schon einige Male nach dem Training? Aber er hatte doch darauf geachtet, sich dieses Mal nicht zu überanstrengen. Grübeln half nichts. Einmal tief durchatmend, richtete sich der Junge auf. Seine Hose und Schuhe fühlten sich nass an. Viel zu reell, als ob es ein Traum sein könnte. Also wo war er? Wie war er hier hergekommen und wo war Qlon? Wachsam blickten Airis grünblaue Augen durch die vereiste Landschaft. Hier und da waren Hügel, doch nirgends ragte ein Berg oder ein Baum heraus. Der einzige Ort, der ihm in den Sinn kam, war der Nordpol. Vielleicht noch der Südpol. Aber es war unwahrscheinlich, dass er plötzlich an einem anderen Ort auf der Erde war. Also was zur Hölle war denn nun passiert?

Immer noch unschlüssig darüber, was er denn nun denken sollte, lief er durch die endlosen Weiten. Außer Schnee war hier nichts zu sehen. Und er hatte immer noch nur eine Weste an. Verdammt. Wenn er nicht bald etwas finden würde, würde er auskühlen. Was er dann fand, entsprach zwar nicht seinen Erwartungen, aber schien in das Bild von Verrücktheit hineinzupassen. Ein grauer Stein in Mitten der weißen Umgebung. Was noch viel merkwürdiger war, dieser Stein schien als einziges nicht zugeschneit zu sein. Was war also daran so besonders? Vorsichtig näherte sich der Basketballspieler dem merkwürdigen Ort. Ein kleines Gerät lag auf dem glatten Stein. Strahlte es etwa die Wärme aus, die den Schnee zum Schmelzen brachte? Aber noch viel wichtiger: Wieso begann Airis Herz zu klopfen, wenn er es ansah? Wieso stockte sein Atem und wieso wurde er davon förmlich angezogen?

"Irgendetwas ruft nach mir...", gedankenverloren starrte der Junge das kleine Gerät an. Einige Minuten vergingen, ehe er schließlich seine Hand danach ausstreckte. Er wusste nicht was es war, oder wieso er sich so seltsam fühlte, aber was spielte das für eine Rolle? Er war plötzlich am anderen Ende der Welt. Jetzt noch Fragen zu stellen, wäre lächerlich gewesen.
In dem Moment, in dem der das Gerät berührte wurde plötzlich alles um ihn herum weiß. Alles bis auf das Gerät, welches seine Form änderte und zu einer Art Armbanduhr wurde, die sich an seinem Handgelenk befestigte.

Wieso es sich ihm anpasste? Vielleicht eine Sicherheitsmaßname der Digigötter, um zu verhindern, dass den Digirittern ihre Hilfsmittel gestohlen wurden?

Verwirrt begutachtete Airi das dunkelblaue Band mit dem weißen Gerät. Es leuchtete, hatte seltsame Zahlen auf dem Bildschirm und strahlte eine unglaubliche Energie aus. Vorsichtig tippte der zukünftige Digiritter die "Uhr" an. Ein weiterer gleißender Blitz folgte, ehe seine Umgebung sich wieder zeigte. Wieder war umgeben von Eis und Schnee, doch dieses mal konnte er das Ende sehen.

"Hallo, Airi. Wie schön, dass du endlich hier bist. Ich bin Terriermon und ich habe auf dich gewartet." Angesprochener wusste nicht, wie ihm geschieht, als er plötzlich eine Stimme von hinten hörte. Was stand da hinter ihm?
Anders als Airi, welcher für sein Alter schon ziemlich groß war, war dieses Wesen nicht größer als ein ... nunja es war größer als ein Terrer aber nicht größer als ein deutscher Schäferhund. Seine weißen Ohren hingen weit herunter und ... Airi war sich nicht sicher, ob man es Ohren nennen konnten, da sie eher an Fächer erinnerten. Das weiße Fell mit dem ganz leichten gelbstich endete grün an den Fächerenden und auch die klitze kleinen Pfoten, die schon fast aussahen wie Finger - lief es doch auch auf zwei Beinen - waren grün. Das grüne Fell an Terriermons Hals lies es fast so aussehen, als hätte es ein Halstuch an und aus seinem Kopf ragte ein kleines Horn. Aber im Großen und Ganzen konnte man es wohl als putzig beschreiben beschloss er.
Trotzdem bekam er kein Wort heraus. Woher kannte es seinen Namen? Wieso wartete es auf ihn? Was ist das Ding an seinem Handgelenk? Und wo war er? So viele mögliche Fragen und dennoch schwieg er. Erst als das Wesen auf seinen Kopf sprang und in eine Richtung deutete, kam er wieder zu sich.

"Das ist Qlon!" Sofort stürmte der sportliche Junge los. Qlon lag nicht weit von ihm im Schnee und schien ziemlich durchgefroren. Ohne zu zögern nahm Airi den kleineren Jungen huckepack.
"Ist er auch ein Digiritter? Schau, er hat auch ein Digivice. Aber wo ist sein Digimon?" Letzteres war schnell geklärt als sie den Bären in der Nähe des Jungen fanden.
"Sie müssen wohl angegriffen worden sein. Wir müssen sie hier weg bringen", schlug das muntere Digimon an Airis Seite vor.
"Ich hab zwar keine Ahnung. was du mit Digiritter, Digivice oder Digimon meinst, aber erklär mir bitte zuerst, wie wir diesen Bären transportieren sollen. Ich kann nicht beide auf meinem Rücken tragen."
Daraufhin sprang Terriermon auf den Kopf des Jugendlichen und drückte eine Taste auf dem Gerät von Qlon. Ein Licht erschien und der Bär löste sich in Daten auf, ehe er in die "Uhr" flog.
"Das Digivice kann Digimon in sich aufnehmen und sie dadurch heilen. Es dauert eine Weile, aber bald geht es Breamon wieder gut." Schulterzuckend stimmte Airi zu - was hätte er auch sonst darauf antworten sollen?

Als die Gruppe endlich aus dem Schneefeld raus war, setzte Airi den bewusstlosen Qlon ab und zog seine Weste aus, um ihn damit zu wärmen.
"Während Qlon sich erholt, erklärst du mir, was du bist, was Digiritter sind und wieso ich so ein komisches Gerät bei mir trage."
Munter hüpfte das kleine Wesen wieder zurück auf den Kopf von Airi. "Du bist in der Digiwelt. Wir Bewohner werden Digimon genannt. Was du am Handgelenk trägst ist ein Digivice. Ein uraltes Gerät, welches bestätigt, dass ich dein Digimonpartner bin. Es schweißt uns zusammen. Es war vorherbestimmt, dass wir uns treffen. Deswegen habe ich auf dich gewartet."
"Dann ist dieses Bearmon Qlons Digimonpartner?", schlussfolgerte Airi und blickte auf den Bären, der gerade aus Qlons Armbanduhr sprang. Sofort stürmte Terriermon zu ihm und sie schienen irgendetwas zu bereden. Als sie sich schließlich wieder zu Airi drehten, war dieser gerade damit beschäftigt Qlon beim aufstehen zu helfen.
"Du bist wach!", bemerkten jetzt auch die Digimon.
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BeitragThema: Re: Digimon: DigiDestined (Play)   Di März 10, 2015 10:41 pm

Charakter: Qlon
Digimonpartner: Bearmon
Ort: Digiwelt - Schneefeld -> Rand des Schneefeldes

Qlon hatte schon längst vergessen, wie lange er nun eigentlich schon an diesem seltsamen Ort, von eisigem Schnee umgeben, lag. Das einzige, was er sich inzwischen erschließen konnte, war, dass der Traum sich doch viel zu realistisch anfühlte, um wirklich ein Traum sein zu können. Es war ihm so verdammt kalt, dass er nicht einmal mehr seine Hände richtig spüren konnte. Und seine Beine, die ihn nicht mehr zu tragen vermochten, waren sie doch inzwischen so stark eingefroren, schmerzten höllisch und ließen immer mal wieder den kleinen Braunhaarigen zusammen zucken.
"Und du sagst, du bist ein Digimon?"
Neugierig schaute der Braunäugige ein ihm unbekanntes Wesen an, welches stark an einen Bären erinnerte, jedoch auf dem Kopf eine Basecap trug und über seinen ganzen Körper einen großen Gürtel gebunden hatte. Außerdem trug er an seinen beiden 'Armen', wenn man diese so nennen konnte, ebenfalls mehrere Gürtel - oder waren es gar Hals- oder Armbänder?
"Jup!", mit einem freundlichen, jedoch trotzdem schaurig aussehendem Lächeln, da seine spitzen Zähne dabei aus seinem Maul herausschauten, blickte der kleine Fellballen auf seinen zukünftigen Digiritter und Freund hinab. Danach reichte er diesem seine rechte Pfote, um diesem aufzuhelfen.
"Ich weiß nicht, ob ich aufstehen kann. Meine Beine schmerzen sehr stark..."
"Du musst sogar aufstehen."
Bearmon sah den Braunhaarigen mit hochgezogener Augenbraue - wenn er denn eine hätte - an und griff nun dessen kleine, zierliche Hände, um diesem aufzuhelfen.
"Wenn wir länger hier verweilen, dann nützt uns auch die Sicherheits-Funktion deines Digivices nicht mehr. Siehst du diese kaum sichtbare, lichtdurchlässige Halbkugel um uns herum? Wäre die nicht, so würde die volle Kälte der Eissteppe auf uns niederprasseln. Und wir würden vermutlich schon längst eisige Skulpturen sein und Icedevimon als Zierde seines Schlosses dienen."
"Icedevimon? Digivice? Ich komm' nicht ganz mit...", perplex blickte sich der Vierzehnjährige um, erkannte nun selbst die kaum sichtbare Halbkugel, welche die beiden umgab, und schon begann er ein wenig zu schmunzeln. Er konnte immer noch nicht genau fassen, was eigentlich mit ihm passiert war. Das einzige, was er wusste, war, dass er vor Kurzem noch in der Schule war und diesen blonden Jungen kennen lernte, welcher ihm im Nachhinein genauso surreal erscheint wie das ganze Theater, welches sich gerade vor ihm abspielte. Um aber den kleinen Bären nicht traurig zu machen - wusste er doch nicht, welches Kind sich da gerade einen Streich mit ihm erlaubte und sich dieses Kostüm überzog - versuchte er gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Er griff das Gerät, welches ihm der kleine Bär entgegen streckte, und musterte es genau. War dieses grüne, leuchtende Gerät etwa dieses Digivice gewesen, von dem der kleine 'Bär' gerade gesprochen hatte?
"Vorsicht!", riss es den Braunäugigen plötzlich aus seinen Gedanken, als Bearmon sich ihm entgegen schmiss und ihn damit mit sich auf den eisigen Boden riss. Qlon wollte er los schreien, was das denn sollte, erblickte dann aber urplötzlich eine finstere Kralle an ihm vorbei zischen.
"W...was war das denn bitte?", erschrocken riss der kleine Jugendliche seine Augen auf, richtete den Blick auf das fellbesessene Getier und richtete sich dann langsam wieder auf. Merkwürdig, aber irgendwie spürte Qlon nun weniger Schmerzen in seinen Beinen. Stattdessen war es sogar so, dass ausgerechnet diese es waren, die sich von selbst aufgerichtet hatten und urplötzlich begannen in eine Richtung zu laufen. Wollte er so dringend von dem momentanen Ort weg? War es doch kein Spiel mehr von irgendwelchen doofen Kleinkindern? Aber wenn nicht, hatte Bearmon etwa die Wahrheit bei seiner Identität gesagt? Wie kam er dann aber bitte in eine komplett andere Welt mit komplett anderen Lebewesen? Und wo war Airi? Genau jetzt hätte sich der Jugendliche gewünscht, diesen bei sich an der Seite zu haben, schien dieser doch so mutig und stark und hätte bestimmt eine Lösung für die momentane Lage gewusst und - so dachte es sich Qlon - diesen auch vor Was-auch-immer-gerade-angegriffen-hat beschützen können.
"Andere Richtung, Qlon! Dreh dich um! Spring weg! Er kommt wieder zurück!"
Bearmon rannte nun so schnell es konnte in die Richtung des Jugendlichen und warf sich diesem abermals entgegen, um einer finsteren, eisigen Kralle ausweichen zu können. Qlon, welcher nun wieder auf dem eisigen Boden lag, schluchzte kurz auf und blickte dann auf Bearmon. Dann hievte er diesen von sich hinab und sprang so schnell er konnte auf, half dem kleinen Tier ebenfalls hinab in die Höhe, umschlang diesen fast schon ängstlich und lief daraufhin gemeinsam mit Bearmon los.

"Hm... hm... nanu? Wo... bin ich? Airi?!", Qlon, welcher schon eine lange Weile bewusstlos gewesen war, öffnete endlich seine Augen und blickte als aller erstes in das Gesicht des Blondschopfes, welchen er doch erst vor Kurzem noch in der Schule kennengelernt hatte. Hieß das, dass er sich nun endlich wieder in der Schule befand und lediglich vor Erschöpfung, die er die letzten Wochen aufgrund von gewaltigem Stress ausgesetzt war, bewusstlos wurde? Hatte der Jugendliche sich daraufhin um ihn gekümmert? Obwohl es noch ein paar Dinge für das Fest zu tun gab? Qlon blickte sich um und bemerkte schnell, dass zwar die Temperaturen wieder ein wenig angestiegen waren, dies aber wohl lediglich daran lag, dass er sich nun nicht mehr inmitten der Eisregion befand, sondern eher am Rande zu einem neuen Gebiet. Dennoch war Qlon nun froh, dass er Airi noch einmal wieder sah, aber auch, dass er sah, wie putzmunter und fröhlich Bearmon aussah. Und das, obwohl er während der Flucht vor diesem gewaltigen, aus Eis bestehendem, finsteren Monster mehrfach von dessen Kralle angegriffen, getroffen und schwer verwundert wurde. Digimon schienen eine gute Generation ihrer Kräfte zu haben, fiel es Qlon auf. Anders konnte er sich nicht erklären, wieso es Bearmon schon so gut ging, während er noch gegen die Kälte ankämpfte, welche sich die ganze letzte Zeit auf seinen zierlichen Körper ausgewirkt hatte.
"Airi? Wie geht es dir? Hat es dich etwa auch angegriffen?", total erschrocken war Qlon, als diesem die Sache mit Icedevimon wieder einfiel. Sofort machte er sich auf, Stellen an Airis Körper zu berühren, um irgendwo irgendwelche Wunden zu finden, die er hätte behandeln können. Aber zum Glück des Jugendlichen schien dieser keine Verletzung davon getragen zu haben - jedenfalls schien er in keinster Weise zusammen zu zucken, als Qlon diesen berührte. Oder er war nur gut darin - im Gegensatz zu Qlon - seine Schmerzen zu verstecken.
"Wuhu! Dir geht es wieder gut, Qlon! Umso besser! Dann können wir ja jetzt alle endlich zu viert spielen!", freudig strahlend blickte Bearmon in Richtung seines Digiritters, während er mit voller Freude den Digimonpartner Airis in die Luft warf. Und wieder auffing. Und wieder in die Luft warf.
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