DigiDestined

Eine kleine Gruppe verrückter Leute, die gerne über Games, Animes und Schwachsinn reden.
 
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 DigiDestined Z [Play]

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Fiara
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BeitragThema: DigiDestined Z [Play]   So Jun 21, 2015 3:15 pm

"Die Welt wie wir sie kennen ist vollkommen digitalisiert. Kaum einer weiß, wie Daten sich überhaupt zusammensetzen.
Und dennoch sind wir alle auf sie angewiesen. Manchmal so sagt man entwickeln sie sogar ihren eigenen Kopf...
und erwachen zum Leben. Der Begriff Digimon ist in der heutigen Welt kaum noch zu finden.
Und dennoch gibt es unzählige Onlinegames, Animes, Fanfiction und Fanartikel wenn man seine Augen offen hält.
Das beliebteste Game ist Digimon Adventures Z. Zuerst zieht man nur ein Digiei groß, doch irgendwann...
irgendwann schlüpft es. Das Interessante dabei ist, dass sich seine Daten mit unseren Computern verknüpfen.
Man kann nicht einfach neu anfangen. Man kann das Programm nicht löschen. Unsere Digimon sprechen sogar mit uns.
Künstliche Intelligenz. So wird es von den ganzen Unternehmen genannt. Aber kann eine KI träumen?
Kann eine KI lachen, weinen und sich langweilen? Ich glaube da steckt mehr dahinter."

DigiDestined, in der deutschen Version: Digiritter - Aber was macht das kleine Wörtchen Destiny da?
Ist es wirklich Schicksal? Und was bedeutet Schicksal?
Sind es nicht unsere eigenen Entscheidungen, die uns zu dem werden lassen, was wir sind?
Sollten wir nicht selbst entscheiden können, für wen und für was wir kämpfen?
Und wer wagt es überhaupt, darüber zu entscheiden, wer jetzt auserwählt ist und wer nicht?

Genau das gilt es heraus zu finden. Das Geschehen spielt zeitlich mehrere Jahrhunderte nach den ersten beiden Staffeln.
Tai und die Gruppe sind also schon lange vergessen. Die Digimon gerieten in Vergessenheit, weil immer weniger Kinder
die richtigen Eigenschaften besaßen. Die Welt ist so weit fortgeschritten, dass niemand mehr Fragen über Technik stellt.
Aber dann plötzlich gerät alles außer Kontrolle. Ein Stillstand. Stromausfall?
Scheinbar zufällig ausgewählte Jugendliche verschwinden. Auf sie wartet ein noch viel größeres Abenteuer.




Die Karte:
http://www.servimg.com/view/19149775/8

Gebiete der Serum Gruppe:
04 Gipfelland
05 Großstadtzone
13 Spielzeugstadt
14 Strandpanorama
16 Bahnhof der Flammen
28 Mondscheindorf

Uneroberte Gebiete (Datei):
01 Drachensee
03 Chinatown
06 Unterwasserstadt
10 Markt von Akiba
11 Halbmondinsel
21 Hamburgervillage
25 Felsenwüste
26 Waldbahnhof

Gebiete der Virus Gruppe (besitzen schwarze Türme):
02 Fabrikstadt
07 Frostland
08 Phantomland
09 Küstenregion
12 Schwebende Stadt
15 Lavaregion
17 Windfabrik
18 Tropendschungel
19 Magnetwüste
20 Wildweststadt
22 Kristallarena
23 Freizeitpark
24 Heimwald
27 Zone d. Finsternis
















____________________________________


Charakter: Airi
Digimonpartner: Terriermon



Es war früh am Morgen. Wenn Airi aus dem kleinen Fenster blickte, konnte er die Wolkendecke von oben sehen. Die ersten rötlichen Sonnenstrahlen durchdrangen die flauschigen Berge, die wie Zuckerwatte aussahen.
"Wir wünschen unseren Fluggästen einen wunderschönen guten Morgen und hoffen natürlich, dass sie alle gut geschlafen haben. In Kürze werden wir am Flughafen in Osaka eintreffen. Vorher freuen wir uns aber, ihnen noch ein Frühstück servieren zu dürfen."
Der blonde Junge streckte sich einmal verschlafen und rieb seine noch müden Augen. Die Sitze im Flugzeug sahen zwar mit ihrem blauen Bezug und den schwarzen Armlehnen sehr gemütlich aus, darin zu schlafen war aber alles andere als bequem.

"Was tut man nicht alles für sein Team...", seufze Airi leise vor sich hin. Seine Schule in New York wurde eingeladen, bei einem C-Klasse Turnier als Gastspieler mitzuspielen. Natürlich lehnte der Direktor diese Gelegenheit nicht ab, das Band zwischen den beiden Partnerschulen zu festigen.
Trotzdem fragte sich Airi - welcher auf eine Sportschule ging - noch immer, wieso ausgerechnet eine Schule, die nicht auf Sport spezialisiert war, dieses Jahr das Turnier organisierte.

Ein weiterer verschlafener Blick wanderte durch das relativ leere Flugzeug. Nur die Basketballmannschaft und die Lehrer waren anwesend. Dann fiel es dem Jungen wieder ein:
Sie hatten ja keinen Unterricht solange das Turnier dauern würde und in nicht all zu ferner Zukunft lagen die Sommerferien. Ansporn genug um ins Finale zu kommen. Jetzt grinsend und gut gelaunt verschränkte Airi seine Arme hinterm Kopf und lehnte sich zurück. Der Sommer konnte kommen. Er hatte sogar seine Badehose und seine Schwimmbrille eingepackt.
"Das wird ein entspannter Sommer in Japan.", murmelte er vor sich her. Er wollte schon immer mal nach Japan.
Immerhin hatte er bisher nur in den Erzählungen seiner Großmutter davon gehört. Für das Kirschblütenfest war er wohl schon zu spät dran, aber besser spät als nie.


Stunden später war die Mannschaft endlich im Hotel angekommen und wurden auf ihre Zimmer aufgeteilt. Alle bekamen Einzelzimmer. Man fühlte sich schon fast wie eine Berühmtheit. Zwar waren die Zimmer bescheiden, doch gefiel Airi das traditionelle Aussehen sehr. Ryokan - so wurde ihm erzählt, heißen Hotels im japanischen Stil. Diese Gelegenheit nutzte Airi um seiner Großmutter einen Brief zu schicken - auch wenn er nicht wie jemand aussah, der gerne und viel schrieb.
Fast schon pingelig beschrieb er die Futons - Schlafmatten für die Nacht - und die Tatamimatten als Fußboden. Natürlich durften auch die Schiebetüren nicht fehlen, die mit Washi bespannt waren, ebenso der Tokonoma - ein kleiner erhöhter Bereich, in dem ein Blumentopf stand und eine Kalligraphie hing. Seine Schuhe musste er am Hoteleingang abgeben, aber das störte ihn nicht. Immerhin bekam er dafür Hausschuhe bereitgestellt und ein Yukata - eine Art Morgenmantel aus Baumwolle. Natürlich ließ sich darüber diskutieren, ob das Zimmer sehr bequem war, aber der Charme glich das alles aus und versprach eine gute Zeit.

Vom Flug erholt, öffnete er die Glastür und ging auf seine Zimmer eigene Veranda. Er hatte eine weite Sicht über den ebenerdigen Garten. Viele verschiedene Blumen blühten in den Beeten. Es sah fast aus wie ein Farbenmeer, aber Kirschbäume konnte er leider nirgends entdecken.
Sein Gepäck hatte er bereits zuvor eingeräumt und auch den zum Empfang bereitgestellten grünen Tee und die Plätzchen hatte er längst verdrückt. Es schien alles schon so perfekt, dass er irgendeinen Harken erwartete. Aber vielleicht war er auch einfach zu sehr von den vergangenen Jahren geprägt, weswegen er sich selbst verbot darüber nachzudenken und sich vornahm, nur nach vorne zu schauen.

Und weiter dort vorne stand Basketballtraining in der Partnerschule an. Airi hatte zwar vergessen, wie die Schule hieß, aber er hatte sich die Wegbeschreibung des Lehrers gemerkt. Fehlten nur noch Sportkleider und seine Schuhe. Eine große Flasche Sprudel durfte auch nicht fehlen. Und wenn er sich schon durch seinen nützlichen Koffer kramte, konnte er ja auch ein paar Snacks, Ersatzsocken, die Schweißbänder für seine Handgelenke, sein Wundertäschchen mit Pflastern und sonstigen Versorgungsmitteln und zu guter Letzt seinen Notizblock mitsamt Stift einpacken.

Durch das Foyer verließ Airi schließlich die neue Unterkunft und schritt die Straße entlang in Richtung der Schule. Für eine Großstadt war dieser Teil erstaunlich ruhig - was wohl auch an dem Hotel und dem Tourismus lag. Überall waren großzügige Grasflächen angelegt und Vögel tummelten sich auf diesen saftig grünen Wiesen.
Die Schule selbst war in drei Gebäude geteilt. Ein großes Gebilde bot Platz für alle Klassenräume und organisatorisch wichtigen Dingen wie Mensa, Aula und Lehrerzimmer. Hinter dem Gebäude fand sich der Schulhof, der von einem zweiten L-förmigen Gebäude umschlossen wurde, in dem naturwissenschaftliche Räume für chemische Experimente untergebracht wurden. Das dritte und kleinste Gebäude bildete mit den anderen zwei ein Quadrat und diente als Sporthalle.

Der Weg zum Schulhof war mit braunen Fließen gepflastert und von blauen Pfeilern umrandet, die wohl Autos fernhalten sollten. Etwas neidisch wurde der zukünftige Digiritter bei diesem malerischen Anblick dann doch. Er wusste jetzt schon, dass er das alles vermissen würde, wenn die Zeit zur Abreise gekommen war.
"Wo sind denn alle? Ist momentan noch Unterricht, oder habe ich einen japanischen Feiertag verpasst? Ich dachte, ich könnte mich noch etwas vor dem Training umsehen."


Zuletzt von Fiara am Sa Dez 26, 2015 6:26 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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HimbeerTeufel
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BeitragThema: Aus dem Alltag gerissen   Di Jun 23, 2015 10:40 am

Charakter: Hiroki
Partner: Elecmon
Gebiet: Küstenregion

Es gab eine Erklärung hierfür, da war er sich sicher. Es gab immer eine Erklärung für irgendwas, egal wie unlogisch es erschien mochte. Aber diesmal hatte selbst Hiroki Probleme, daran zu glauben, als er das rote Wesen mit den blauen unebenen Streifen und dem weißen Bauch vor sich sitzen sah. Er selbst saß dem Tier im Schneidersitz im Sand gegenüber und so starrten sie sich schon eine Weile an, das Rauschen des Meeres im Hintergrund das einzige Geräusch.

Nun, zumindest seit Hiroki es Hase genannt hatte und es ihm beleidigt einen leichten Stromstoß versetzt hatte. Kein Hase, hatte er feststellen müssen.

„Aber was bist du dann?“, fragte er sich, rechnete nicht damit, dass es antworten würde, ehe es genau dies in dem Moment tat.
„Ich bin Elecmon. Und von nun an bin ich dein Partner.“

Unbeeindruckt zog Hiroki eine Augenbraue hoch und schaute, gleich wenn es sehr interessant klingen mochte, dieses sogenannte Elecmon zweifelnd an.

„Wer sagt das?“
„Ich. Dein Partner“, war seine Antwort, genauso unbeeindruckt wie Hiroki es zuvor gewesen war und für eine Sekunde fragte er sich, ob es wirklich uninteressiert war oder Hiroki mimte, um ihn ein wenig zu ärgern.
„Du bist ganz schön von dir überzeugt.“
„Du hast doch das Gerät bekommen.“

Langsam klang es ungeduldig, als hätte es keine Zeit, jemandem wie ihm hier Gesellschaft zu leisten und eines seiner Ohren zuckte leicht, was dem Eindruck eines Hasen nicht wirklich half.

„Welches Gerät?“
„Na, das Dingens.“

Nun klang es definitiv ungeduldig und als in sein Schoß sprang, erwartete Hiroki einen erneuten Stromschlag, doch stattdessen verschwanden eine Pfoten in seiner Tasche und zogen ein Gerät hervor; dass es ihn mit seinen Krallen nicht verletze kam ihm fast wie ein Wunder vor.

„Muss es bekomman haben, als du das Tor durchquert hast.“

Hiroki hatte keine Ahnung, ob es stimmte, doch als seine Hand es umgriff, überkam ihn ein Gefühl der Vertrautheit und er erinnerte sich, zumindest schien es so. Richtig. Er war im Computerclub gewesen, um einen Freund abzuholen, als einer der Rechner ein seltsames Geräusch von sich gegeben hatte. Technik war nicht sein Ding, deshalb hatte es ihn nicht überrascht, als er sich einen kleinen Schlag eingefangen hatte, als er den Stecker des Geräts gezogen hatte, damit das Geräusch aufhörte.
Aber hatte es tatsächlich aufgehört? Er konnte sich nicht erinnern, schließlich hatte sein Freund ihn gefunden und sie waren auf dem Weg nach Hause gewesen, und dann... dann was? Er erinnerte sich nicht mehr vollständig.

Okay, noch mal von vorne. Sie waren auf dem Weg nach Hause gewesen, so wie sie es immer zusammen taten, und als er sich gegen einen Baum gelehnt hatte, musste er erneut einen Stromschlag ertragen und auch wenn es nicht gerade schmerzt, so ließ ihn die Überraschung zusammenzucken. Sein Freund hatte ihn ausgelacht, immerhin war es doch unmöglich, dass Strom durch einen Baum fließe, nicht in dieser Gegend. Es war seine Einbildung gewesen, da war er sich sicher, dennoch hatte es sich so angefühlt, als würde sich etwas öffnen wollen.

Schwachsinn.

Doch es passierte erneut, als er sich gegen den Pfeiler der Ampel lehnte und als er zu seinem Freund blickte, sah dieser ihn etwas besorgt an. Hiroki hatte schnell seinen Blick abgewendet und als die Ampel auf grün umsprang, ging er los, ohne sich noch einmal zu ihm umzudrehen; sein Freund lachte nur, amüsiert über sein beleidigt sein, folgte ihm aber dennoch. Normalerweise machten sie sich nichts daraus, wenn sie sich für einen Augenblick in der Masse, die gleichzeitig mit überwältigender Größe, die Straße überquerte. Doch diesmal war es Hiroki so, als ob die Schatten der Menschen sich nicht nur überlappen sondern auch miteinander verschmelzen würden und ehe es sich versah, befürchtete er, dass ihm der Boden unter den Füßen weggerissen werden würde.
Es passierte nicht, aber als er die Mitte der Straßenkreuzung erreicht hatte, fühlte er plötzlich den Boden unter sich nachgeben, ehe er bemerkte, dass er hinuntergezogen wurde. So glaubte er zumindest. Waren es die Schatten gewesen? Aber Elecmon sagte, er wäre durch ein Tor gegangen. Hatte es sich inmitten der Kreuzung geöffnet?
Er erinnerte sich schwach daran, wie kurz die Ampel umgesprungen waren, viel zu früh, bevor das Licht komplett verschwand. Doch ehe er sich fragen konnte, ob die Lichter wieder angeganen waren, war seine Sicht durch Körper blockiert gewesen und es fühlte sich an, als wäre er gefallen.

Als er die Augen wieder geöffnet hatte, war er hier gewesen. Und dieses Elecmon hatte auf ihn gewartet. Nun, es war schon irgendwie putzig.

„Sag mal, bist du ein Männchen oder ein Weibchen?“, wollte er nun wissen, wenn er schon mit diesem Säuger hier festsaß, dass sich seinen Partner nannte – war das nicht auch irgendwie seine Entscheidung, ob er das überhaupt wollte?
„Bis auf wenige Ausnahmen haben wir Digimon kein Geschlecht“, erklärte es ihm, während es sich mit dem Hinterpfoten hinterm Ohr kratzte – es war schwer zu glauben, dass es wirklich kein Hase war.

„Du bist also ein Digimon“, wiederholte Hiroki, etwas, was für den anderen scheinbar selbstverständlich schien.
„Ja, und du bist in der Digiwelt. Wahrscheinlich, um uns zu retten. Das tut ihr Menschen immer, keine Ahnung, warum ihr euch das antut.“
„Wüsste ich auch gerne“, murmelte er zu sich selbst, blickte dann überrascht auf, als sein angeblicher Partner ein paar Schritte weiter ging.
„Wo willst du hin?“

Hiroki gab es nicht gerne zu, aber das Fellknäuel war ihm ein wenig ans Herz gewaschen, auch wenn es etwas schroff war, aber vielleicht lag es auch nur daran, dass es das einzige Wesen, dass er hier kannte.

„Na, wir müssen die anderen suchen“, erklärte es ihm und so langsam fragte er sich, ob Elecmon in nicht hereinlag und in einen Hinterhalt führen würde, so genervt wie es von der ganzen Sache war.
„Die anderen? Wen? Und weißt du, wo die überhaupt sind?“

„Dein Dings hat geleuchtet“, antwortete Elecmon und wie auf Befehl schaute Hiroki auf das Gerät in seiner Hand. Es hatte recht. Etwas, was eine Karte dieser Welt zu sein schien, war erschienen, mit leuchtenden Punkten in grün und in blau.
Ein kurzer Blick zu Elecmon, das sich wie der zweite grüne Punkt davon zu bewegen schien und Hiroki faste einen Entschluss; nun, er hatte eh nichts Besseres zu tun.

„Kommst du mit deinen kleinen Beinen hinterher oder soll ich dich tragen?“, fragte er das Digimon, als er zu ihm aufgeschlossen hatte, auf der Suche nach den Anderen, wer auch immer das sein mochte, die Küste hinter sich lassend.

(Diesmal hatte er den Stromschlag vielleicht verdient.)
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BeitragThema: Busfahrt in die Digiwelt   Mi Jul 22, 2015 12:03 am

Charakter: Noah
Partner: Candlemon
Gebiet: Deutschland

"Sag mal, hörst du mir überhaupt zu? Hallo? Noah? Hey?!", eine weiblich anmutende, zierliche Stimme erhallte laut die Gegend. Es schien, als hatte sich, wie so oft zu vor schon, Noah mit Jennifer unterhalten und war dabei wieder völlig in Gedanken versunken. So lehnte er nun neben einem Baum gelehnt, ganz in der Nähe eines Rastplatzes, und schien über etwas zu grübeln.
"Du kannst es wohl echt nicht leiden, wenn jemand anderes spricht anstatt dir? Du bist echt doof. DAS ist mir echt zu doof. Ich gehe wieder zu Katharina!"
Kaum hatte das blondhaarige Mädchen diese Worte ausgesprochen, drehte sie sich auch schon von dem kleinen Baum weg und ging schnellen Schrittes wieder zurück zum Rastplatz, an welchem bereits der Rest der Klasse wartete. Wie es schien, hatte der Bus auf der Fahrt zum Domizil der Klasse eine Panne gehabt und am Rastplatz Halt gemacht, um den Fehler auszumerzen.
"Ach, was soll's, ich sollte auch mal langsam aufstehen...", der Braunhaarige seufzte kurz, schnappte noch einmal die frische Luft der eher ländlichen Gegend, stand dann langsam vom Grund auf, suchte Halt auf seinen beiden Beinen und folgte seiner Klassenkameradin. Es schien, als würde die Fahrt nun weiter gehen.
"Auf dass die Klassenfahrt unvergesslich wird!", hörte Noah noch einen seiner Klassenkameraden - Emil - laut sagen. Dann stiegen auch schon alle wieder in den gelbgrünen Bus, suchten sich einen Platz und warteten darauf, dass der Lehrer endlich das 'Go' zum Losfahren gab.

"Oh, schaut mal! diese putzigen Katzen sind so süß!", eines der Mädchen - Violetta oder so ähnlich - schaute sich während der ganzen Fahrt über irgendwelche Videos auf YouTube an. Noah fand es sehr suspekt, dass der Akku ihres Tablets scheinbar endlos zu sein schien.
"Pfff, wie lächerlich! Schaut euch mal diesen Hans an! Hat nichts Besseres zu tun, als sein scheiß Essen auf Facebook zu posten!", gab Kalle nun lauthals von sich, sodass der Lehrer sich kurzerhand umdrehen musste, um diesen dafür zu taddeln, dass er so schreit.
"Und schaut mal hier, Emilia hat einen Status geteilt!", das war nun Olivia, welche scheinbar ebenfalls auf Facebook ein paar Posts zu lesen schien.
"Nanu? Es ist schon wieder ein Teenager verschwunden? Das ist doch schon der dritte diese Woche, oder?", gab nun Jens seinen Senf hinzu. Während die Klasse weiter darüber diskutierte, ob es nun zwei oder drei sind, die letztens verschwunden sind, hatte sich Noah ein wenig von den anderen abgekapselt. Normalerweise war er der 'Coole', der ganz hinten im Bus in der Fünferreihe saß, gemeinsam mit den anderen über irgendwelchen Mist lästernd, doch heute schien Noah irgendwie Trübsal zu blasen. Dies bemerkte auch Maja. Sie saß weiter vorne im Bus, direkt neben Noah, etwas hinter den Lehrern. Sie war die Klassen... nun, wie soll man es ausdrücken? Klassenstreberin würde wohl am ehesten Passen. Ein totales Mauerblümchen. Brille, zwei blonde Zöpfe, die an der Seite herausschauten, eher unauffällige, gemütliche, eintönige Klamotten, Buch in der Hand. Kurz gesagt jemand, mit dem Noah normalerweise nichts zu tun hatte.
"Geht... geht es dir... nicht gut... Noah?", langsam fing sie schüchtern an zu fragen, vergrub dabei jedoch ihr Gesicht in ihrem Buch.
"Alles in Ordnung. Warum fragste?", etwas verwundert darüber, was sie nun genau von ihm wollte, wandte sich Noah zu ihr hin und schaute sie durch seine braun glänzenden Augen an. Maja wurde sichtlich röter.
"Ich wollte nur... nun... du sahst so... traurig aus..."
"Hmpf? Quatsch. Mir geht es supi! Mir geht es immer supi! Mach dir da mal keine Sorgen. Sind nur Hirngespinste!", Noah grinste über beide Ohren, zog ein paar Grimassen, um Maja von seiner Aussage zu überzeugen, und wandte sich dann wieder von ihr ab. Ein wenig bockig seufzte er daraufhin, während er aus dem Fenster schaute. Maja schaute nun wieder in ihr Buch und begann weiter zu lesen. Pech gehabt, wie es aussah. Scheinbar wollte Noah kein sonderlich großes Gespräch mit ihr führen. Aber vielleicht klappt es ja nächstes Mal, so dachte das blonde Mädchen.

"Wann sind wir denn endlich da, Herr Krüger?", einer der Schüler, Timo, schien nach 2 Stunden Fahrt wohl sichtlich genervt zu sein, dass immer noch kein Ende in Sicht war.
"Nun, Timo, es dauert nur noch ein kleines bisschen. In einer halben Stunde sollten wir endlich unser Hotel beziehen können. Nicht wahr, Herr Bauer?", der Lehrer wandte sich dem Busfahrer zu.
"So lange noch? Och nö!!!"

Gerade eben war der Bus in einen großen, dunklen Tunnel gefahren, da schien urplötzlich die Beleuchtung des kompletten Tunnels sowie auch des Busses und anderer Fahrzeuge lahm gelegt wurden zu sein.
"Was ist denn jetzt los?", das war Max.
"Ich habe Angst!", nun wiederum Elizabeth.
"Ich will zu Mama!", das war Peter, der jüngste der Klasse, welcher zwei Klassen übersprungen hatte und wirklich im wahrsten Sinne noch jung war im Vergleich zu den anderen.
"Jetzt beruhigt euch doch mal, ihr Angsthasen!", sichtlich genervt meldete sich nun auch Noah zu Wort, sprang schnell von seinem Platz auf und tastete sich langsam zum Busfahrer vor.
"Was ist denn los?"
"Ich habe keinen blassen Schimmer Der Bus fährt noch, aber alle Lichter sind ausgefallen..."
"Unsere Handys gehen auch nicht mehr!", gab nun Sandro von sich.
"Wie? Meins schon...", erwiderte nun Noah, als dieser auf sein leuchtendes Handy schaute.
"Nanu?", verwundert blickte er weiterhin auf sein silbernes Handy, als dieses plötzlich stark zu Leuchten begann.
"Was ist denn jetzt los?"
"Wah!"
"Hilfe!"
"Was sollen wir jetzt tun?"
"So beruhigt euch doch, Kinder! Das ist nur eine kleine Störung!"
Endlich schien Licht wieder aufzutauchen. Das Ende des Tunnels war erreicht und die Sonne schien stark, sodass der komplette Bus wieder beleuchtet wurde.
"Nanu?", Maja schaute sich verwundert um,"wo ist Noah?"
Alle Schüler sowie Lehrkräfte blieben erschrocken zurück.
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Syncie
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BeitragThema: Von Höhlen und Kerzenhaltern   Mi Jul 22, 2015 10:03 pm

Charakter: Noah
Partner: Candlemon
Gebiet: Digiwelt - Höhle in der Küstenregion (fragt mich doch nicht, wo es dort Höhlen geben soll; lasst mich in Ruhe; buhu! D: )

Wie viel Zeit war wohl schon vergangen, seit Noah nun in dieser düsteren, unheilvollen Höhle aufgewacht war? Das einzige, an was er sich noch erinnern konnte, war, dass er mit seiner Klasse auf Klassenfahrt war und in einen Tunnel hineinfuhr. Befand er sich etwa gerade in einer Höhle im Berg, in welchen dieser Tunnel gehauen wurde? War der Tunnel zusammengebrochen und er wurde von seinen Klassenkameraden getrennt?
"Maja? Max? Leo? Wo seid ihr denn alle? Hallo?!", doch die einzige Antwort, welche der braunhaarige Jugendliche bekam, war sein eigenes Echo, dass lautstark durch die Höhle hallte.
"Verdammt, warum muss es nur so dunkel sein? Ich sehe doch kaum etwas. Und mein Handy hat seit dem Vorfall im Tunnel seinen Geist aufgegeben...", Noah seufzte lautstark auf, was abermals ein Echo los ließ. Dann schnaubte er noch einmal mutig ein und schritt weiter in die Höhle hinein. Oder raus? Oder wo auch immer hin? War ja dunkel. Und nirgends eine Markierung, die ihm half, sich zu orientieren.

"Ich will nicht mehr!", bereits eine halbe Stunde später hatte der Jugendliche nur noch Flüche für diese ganze Situation übrig. Worte, die man lieber nicht in den Mund nahm, kamen aus dem kleinen Jungen herausgeschossen und hallten mehrfach lautstark durch den düsteren, beklemmenden Ort hindurch.
"Nanu?", hatte Noah so eben etwa ein Licht wahrgenommen? Schnurstracks rannte er auf dieses hinzu, hoffend, dass er endlich einen Ausgang gefunden hatte.

Pech gehabt. Abermals. Zum gefühlt tausendsten Mal am heutigen Tag. So wie Noah es sich schon fast gedacht hatte, entpuppte sich die Lichtquelle nicht als wohltuende, wärmende Sommer am Horizont schwebend, sondern viel eher als kleine, eingestaubte, mit weißem Wachs überzogene Kerze, die auf einem güldenen Ständer Platz fand und deren Docht in einem leuchtenden Rot glühte.
"Wie kommt eine Kerze denn bitte an diesen Ort? Ist ja sehr... 'modern'...", wieder seufzte der Jugendliche auf, nahm dann aber die Kerze in die Hand und schritt weiter den vor ihm liegenden Gang entlang.
"Und warum brennt die überhaupt? Sind die anderen etwa vor mir hier vorbeigekommen und wollten mir so ein Zeichen geben? Aber hier ist es kalt. Und nass. Und tropfend. Wie kann die überhaupt noch brennen...?", nachdenklich legte Noah kurz seinen Zeigefinger ans Kinn, schüttelte dann aber seinen Kopf und hörte auf, sich weitere Gedanken zu machen. Er wollte einfach nur noch weg und ging immer weiter und weiter den vor ihm liegenden Gang entlang.

"Ich habe keinen Bock mehr! Allmählich reicht es mir!", lange, lange, sehr lange sogar, war nun schon Noah den Gang entlang gegangen und das einzige, was er inzwischen erreicht hatte, war, dass ihm bei der Kälte allmählich drohte, eine Erkältung den Garaus zu machen. Doch zum Glück hatte er ja die hell leuchtende Kerze gefunden, die ihn ein wenig aufwärmte, wenngleich der Jugendliche verwundert darüber war, dass die Kerze immer weiter leuchtete, ohne dass dessen Wachs sonderlich zu schmelzen schien.
"Na gut. Ich muss die anderen finden. Sonst werde ich hier elendig krepieren", wieder ein Seufzen des Jugendlichen.

"UGAH!!!!"
Noah erschrak. Hatte er sich dieses Geräusch nur eingebildet? Bekam er langsam Fieber von dieser Kälte? Oder lauerte wirklich etwas in der Dunkelheit der Höhle?
"W... was... was war das...?", immer noch erschrocken schaute sich der Jugendliche mit seinen braunen Augen um.
"UGAH!!!!", wieder erhallte dieses schrille, laute Geräusch durch die ganze Gegend. Vorsichtig drehte sich Noah erst zur linken, dann zur rechten Seite.
"Wo bist du?"
Noah erwartete gar keine Antwort auf seine Frage. Seit wann, so dachte er, antwortete man auf eine solche Frage? Besonders dann, wenn man vorhatte, jemanden aus dem Hinterhalt anzugreifen? So viel hatte er aus den vielen Mangas, die er zur Zeit las, gelernt.
"UGAH!!!!", nun war das Geräusch auch schon lauter als zuvor, was Noah sofort alarmierte, zur Seite hin auszuweichen.

Puff! Ein lauter Klang erhallte in der Gegend, als etwas mit voller Wucht gegen eine der Höhlenwände krachte.
"Was zum F...?", die Augen des Jugendlichen weiteten sich, als er in Richtung des Geräusches schaute. Als sich Staub, Dreck und Qualm, der langsam von der Decke abprallte, endlich gelegt hatte, konnte Noah sein Gegenüber erkennen. Vor diesem stand nun ein kleines Wesen mit blauer Haut, Mütze auf dem Kopf, scharfen Zähnen sowie einer großen Keule, die fast die Größe des Wesens einnahm.
"Was bisten du für'n Hinterwäldner?", fast schon hämisch blickte Noah in die Richtung seines 'Gegners', welcher sich gerade erneut zu einem Sprung bereitmachte. Aber nicht mit Noah. Dieser wich gekonnt zur Seite hin aus und verpasste dem Goblin einen Tritt in die Hüfte.
"UGAH!!!!", sichtlich erzörnt wirkte nun das unbekannte Wesen, als es sich langsam anfing in Kreis zu drehen und dann immer schneller wurde, während es auf Noah zu raste.
"Was sollen der Mist?", nun konnte Noah nur noch knapp ausweichen und erlitt sogar einen leichten Schlag mit der Keule. Die Kerze hatte er inzwischen auch komplett verloren und damit auch sein Sehvermögen.
"Wo bist du? Zeig dich, du Schwabbel!", wütend über den Treffer des Goblins riss Noah seine Augen zusammen und biss sich auf die Lippe, dann schloss er die Augen und spitze die Ohren auf. Der Hörsinn, welcher nun verstärkt die Geräusche des Gegners wahrnahm, verhalf ihm so abermals, einem der Angriff auszuweichen.
"UGAH!"
"UGAH dich doch selber, du dreckiges Mistvieh!", wieder ein Tritt in die Hüfte des Blaulings.
"Ugah!!!"
"HEISSWACHS!!!!", eine schrille, eher zierlich wirkende Stimme erhallte nun die ganze Höhle, als urplötzlich ein Licht aufflackerte und näher kam. Während Noah noch ausweichen konnte, schien es so, als würde der Gegner nicht mehr ausweichen können. Flammen umgaben diesen mit großer Kraft und brachten ihn schlussendlich zu Fall. Mit mehreren Verbrennungen und sichtlich ängstlich machte sich das blaue Vieh vom Acker.
"Woher kam das den...?", erschrocken wandte sich Noah in die Richtung, aus der das Licht gekommen war. Dort aber - und das erkannte er sofort - stand lediglich die Kerze, welche er vorhin aus Versehen fallen ließ, und grinste mit freudig an, während an einem seiner Finger ein kleines, piepsendes, rundes 'Ding' hing. Moment? Finger? Grinsen? Noah hatte Mühe und Not, seinen Mund geschlossen zu halten, während er in RIchtung seines neuen Gegenübers blickte.
"Du... lebst?"
"Natürlich lebe ich. Genauso wie meine Flamme. Ich habe Augen. Und einen Mund. Genau wie meine Flamme. Und Hände. Dass dir nicht früher aufgefallen ist, dass ich nicht einfach nur eine schnöde Kerze bin, verwundert mich dann doch viel eher. Seid ihr Menschen etwa alle so unterbelichtet?", fast schon hämisch blickte die Kerze nun in Richtung des Braunhaarigen, welcher immer noch erstarrt war vor Schreck.
"Scherzle. Bussibussi und so. Hab' dich voll gern. Blablabla. Weißt schon, dieses ganze Geschwafel halt, was ihr Menschen so von euch gebt, wenn ihr neue Leute kennenlernt..."
"Ich sage eigentlich nie zu einer mir unbekannten Person, die ich gerade am Kennenlernen bin, dass ich sie lieb habe. Oder gebe dieser einen 'Bussi'? Wer von uns beiden ist denn hier bitte der Unterbelichtete?", Noah konterte gescheit zurück und ließ nun die weiße Kerze verwundert dreinschauen.
"Erm... jedenfalls... ich bin Candlemon und das da eben war Snowgoblimon. Ein Digimon, das, wie der Name schon sagt, eher in kälteren Regionen zu finden ist. Warum es hier an der Küstenregion ist, verstehe ich selbst nicht so ganz.
"Moment... wo ist hier bitte eine Küste? Warum kannst du reden? Wieso war das Ding hinter mir her? Und vor allem: Wenn du diesen scheißdrecks Feuerball bereits von Anfang an drauf hattest, warum hast du bitte erst jetzt eingegriffen und dieses Mistvieh verscheucht? Biste noch ganz knorke inner Birne, du Weichhirn?"
"Hm... und du sollst mein Digiritter sein...?", fast schon ein wenig enttäuscht ließ die Kerze ihren Blick zu Boden streifen. Die Flamme auf seinem 'Kopf' tat es ihm gleich, auch wenn beide nur wenige Augenblicke bereits freudenstrahlend wieder ihren Kopf erhoben und zu Noah hoppelten. In wahrstem Sinne hoppelten. Ohne Beine lässt es sich schwer fortbewegen...
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Fiara
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BeitragThema: Ankunft in der Digiwelt   Mo Sep 28, 2015 10:51 pm

*Thema wiederbelebt, da wir jetzt endlich mehr als 3 Schreiberlinge sind.*


Charakter: Airi
Partner: Terriermon
Gebiet: Japan Mittelschule




Da Airi am Ende doch die Langeweile überwältigte, beschloss er, sich auf eigene Faust an der Schule umzusehen. Als er jedoch den Spotplatz fand, auf dem ein einsamer vergessener Basketball lag, konnte er nicht widerstehen. Schulterzuckend stellte er seine aus Jenas-Stoff selbstgenähte - oder besser gesagt von seiner Oma selbstgenähte - Sporttasche ab. Dann kletterte er über den knapp drei Meter hohen großmaschigen Zaun auf die andere Seite, eher er von innen das Tor öffnen konnte, um seine Sporttasche ebenfalls rein zu holen. Diese wurde ohne großes nachdenken, auf eine der Holzbänke geworfen.

Dann hob er den abgegriffenen Basketball auf. Zu wenig Luft um das Dribbeln zu üben, aber für Körbe reichte es immer noch. Immerhin musste er eine gute Figur im Team machen. Andere hatten sich ihren Platz in der Schule teuer erkauft, aber er wurde von seiner Lehrerin vorgeschlagen und durfte mit einem "Härteantrag" ohne finanzielle Voraussetzungen auf die Schule gehen. Natürlich blieb das vor seinen Mitschülern nicht so lange geheim und so zogen sie ihn ziemlich oft damit auf, dass er der beste sein müsste, um ein Recht zu haben, an der Schule zu bleiben. Zu seinem Glück war das in den meisten Fällen auch so. Und deswegen dauerte es auch nicht lange, bis er Teamcaptain wurde und auf dem Feld das Sagen hatte.

Um so wichtiger, jetzt nicht nachlässig zu werden und die in ihn gesetzten Erwartungen zu enttäuschen. In Gedanken vertieft, merkte er gar nicht, wie sich sein Sprudel nach und nach verflüchtigte. Erst als dieser leer war und er eine leere Flasche in seiner Hand hielt, wurde ihm wieder bewusst, wo er gerade war. Stellte er viel zu hohe Ansprüche an sich selbst? Er musste über sich selbst schmunzeln. Normal warf man ihm vor, er würde nicht genug nachdenken und alles auf die leichte Schulter nehmen, aber hier war er - und er nahm definitiv nichts auf die leichte Schulter - auch wenn es nach außen anders aussah.
Seufzend hob er den Basketball wieder auf. Ein paar Körbe würde er noch werfen, dann würde er zum Hotel zurück laufen.


Auf dem Weg zurück wurde der Junge von einem merkwürdigen Licht abgelenkt. Erst beachtete er es nicht, doch als es immer greller und näher kam, beschloss der Abenteurer die Innenstadt zu verlassen und das ferne Gebiet zu erkunden. Die Seitenstraße führte zu einem kleinen aber lebhaften Park mit einem Kinderspielplatz. Neugierig blickte Airi umher. Die grüne Landschaft lag merkwürdig still vor ihm. Sollten nicht Kinder auf den Schaukeln und der Rutsche sein? Sah niemand sonst dieses Leuchten?

"Wo ist es denn jetzt hin? Es kam doch ganz deutlich von diesem Spielplatz!"

Ein Moment der Stille folgte. Unbeholfen wartete Airi darauf, dass dieses Leuchten wieder auftauchen würde. Doch es geschah nicht mehr. Enttäuscht über den Fehlschlag setzte sich der blonde Junge jetzt auf eine der Schaukeln. Er fühlte sich seltsam. Als würde er etwas vermissen. Etwas aus seiner Vergangenheit.

"Déjà-vu." Fast schon nüchtern murmelte der Schüler etwas vor sich her. Er fühlte sich in eine vergangene Zeit zurück versetzt. Gedankenverloren wanderten seine smaragdgrünen Augen an den Laubbäumen vorbei. Ziemlich untypisch für Japan. Es schien fast so, als wäre er wirklich zurück in London. Zurück in dem kleinen Vorort. Verloren und ohne Familie. Damals saß er auf einem ähnlich verlassenen Spielplatz.


Ein weiteres Mal wurde Airis Aufmerksamkeit von einem merkwürdigen Licht angezogen. Desorientiert und aus seinen Gedanken gerissen stand der Schüler auf. Dann nahm er einen unbekannten Klang war. Ein ungewöhnliches Piepsen ertönte aus seiner Hosentasche. Kam es etwa von seinem grünen Handy? Gut möglich. Irritiert wurde das Mobiltelefon aus der blauen Jeans gezogen.
Wieso es grün war? Das wusste er selbst nicht. Er hatte sich damals spontan dazu entschieden. Aber warum es solch merkwürdige Töne von sich gab, wusste er auch nicht.
"Das ist nicht mein Klingelton... ", murmelte Airi vor sich hin, während er sich davon überzeugte, dass es auch wirklich sein Gerät war. Als schließlich der Boden unter seinen Füßen verschwand wusste er gar nichts mehr. Er schrie nur noch fassungslos los und das, obwohl er während dem freien Fall keine Luft bekam.

Nach einer gefühlten Ewigkeit - Airi hatte sich längst beruhigt und aufgehört zu schreien - kam Boden unter ihm in Sicht. Aus der momentan vorherrschenden Verwunderung wurde nun Panik. Einen solchen Fall würde er doch niemals überleben. Womit hatte er das nun wieder verdient? War das die Strafe dafür, so neugierig zu sein? Aber vielleicht träumte er auch nur und war zusammengeklappt, nachdem er einen Hitzeschlag im Park erlitten hatte.
Was auch immer der Grund dafür war, es gab jetzt wichtigeres zu tun. Hektisch versuchte der Junge den Kloß in seinem Hals runterzuschlucken - ohne Erfolg. Auch seine vogelähnlichen Armbewegungen trugen keine Früchte. So blieb ihm nichts weiter als die ängstlich die Augen zu schließen und auf ein Wunder zu hoffen.

Als der Boden unter ihm wie ein Trampolin nachgab und ihn sanft ein gutes Stück zurück in die Luft schickte, staunte Airi nicht schlecht. Verwirrt öffnete er seine Augen und versuchte die nächsten paar Sprünge auf seinen Beinen zu landen. Als er endlich aufhörte zu Federn, blickte er sich vorsichtig um. Nicht weit von diesem Trampolin standen überdimensionale Spielzeugwürfel, der Boden war mit Teppich bedeckt und wenige Meter weiter lagen Gleise, die eine Lok zum fahren nutzte.
"Soll das mein Gewissen sein, welches mir sagt, ich soll meine Kindheit genießen?"
Dann wurde seine Aufmerksamkeit von einem entfernter gelegenen Bereich gestohlen. Waren das etwa Babywiegen? Neugierig schritt der immer noch verwirrte Junge auf den umzäunten Bereich zu. Je näher er ihm kam, desto klarer wurde seine Vermutung untermauert. In einigen Wiegen lagen bunte Eier, die ihn sehr an Ostern erinnerten. In anderen Wiegen lagen seltsame Wesen, fast wie Plüschtiere und wieder andere Wiegen waren leer.

"Endlich bist du hier!" Airi zuckte zusammen, als eines der herumlaufenden 'Spielzeuge' anfing zu reden.
Der Blondschopf drehte sich fast schon hektisch um und erspähte ein grinsendes Wesen hinter ihm.
"Ich bin... Terriermon und ich hab' ... auf dich gewartet."
Fast schon schüchtern - es versteckte seine kleinen Pfoten hinter dem Rücken - musterte dieses Terriermon den Neuankömmling.
Der vorherige Enthusiasmus des Wesens schien vergessen.

Was es wohl in dem Moment dachte? War es von Airis rotem Halstuch verschreckt? Er musste selbst zugeben, dass er etwas draufgängerisch aussah.
Oder wunderte es sich nur, wieso er bei der Hitze eine graue Weste trug?

Anders als kleinen Babys in den Wiegen war das Wesen zwar größer, doch war Terriermon nicht größer als ein ... nunja es war größer als ein Terrier aber nicht größer als ein deutscher Schäferhund. Seine weißen Ohren hingen weit herunter und ... Airi war sich nicht sicher, ob man es Ohren nennen konnten, da sie eher an Fächer erinnerten. Das weiße Fell mit dem ganz leichten gelbstich endete grün an den Fächerenden und auch die klitze kleinen Pfoten, die schon fast aussahen wie Finger - lief es doch auch auf zwei Beinen - waren grün. Das grüne Fell an Terriermons Hals lies es fast so aussehen, als hätte es ein Halstuch an und aus seinem Kopf ragte ein kleines Horn. Aber im Großen und Ganzen konnte man es wohl als putzig beschreiben beschloss der Schüler. Doch wo genau war er jetzt?

Zielstrebig lief das Wesen auf den verwirrten Jungen zu. Mit einem flinken Sprung katapultierte es sich hoch in die Luft und landete genau in Airis Armen. Dieser verlor sein Gleichgewicht und fiel nach hinten auf seinen Hosenboden, wobei ein seltsames Gerät aus der eben jener Hose fiel und nun neben ihm lag.
"Aber da war doch vorher mein Handy drin. Und was bist du? Wieso kannst du sprechen und wieso kennst du mich?"
Angesprochenes Wesen grinste über beide Ohren und tapste glücklich im Kreis herum.
"Ich bin Terriermon und ich bin ein Digimon. Ich bin dein Digimonpartner! Und du bist Arian, mein toller Airi!"


Zuletzt von Fiara am Fr Okt 02, 2015 10:57 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nightmare
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BeitragThema: Tagtraum in der Bibliothek   Di Sep 29, 2015 10:44 pm

Charakter: Alexandra
Partner: Pawnmon Schwarz
Gebiet/Ort: Moksau -> Heimwald -> Spielzeugstadt

Alexandra saß wieder einmal gelangweilt in der Bilbiothek und überlegte sich wie sie heute das Leben ihrer Mitschüler schwer machen konnte.
Aber es war fast niemand da, denn sie hätte ärgern können und die Prüfungen waren noch weit entfernt. Ein leichtes Seufzen entfloch aus ihren Mund.
Doch schließlich öffnete sich plötzlich die Tür und Alexandra fing das Grinsen an. "Privet, Genosse!", sagte sie lauthals, stand auf und salutierte.
Erst leicht verwirrt, doch dann seufzend legte der Schüler einfach die Bücher die er abgeben wollte auf den Tisch.
"Weisen sie sich gefälligst aus, Genosse! ODer muss ich die Sicherheitspolizei verständigen?", er holte stöhnend seinen Schülerausweis raus und knallte ihn auf den Tisch.
"Hmmm... tut mir Leid, aber ihr Antrag kann nicht bearbeitet werden!", sie verschränkte ihre Arme und wartete.
Schnaubend legte der Schüler noch aus seiner Geldbörse etwas Geld nach. "Aaah! Die Sprache der Bürokraten! Nun kann der Antrag bearbeitet werden!", sie tippte ein wenig im PC herum und legte die Bücher weg.
"Bitte beehren sie uns nie wieder!", sie winkte dem verärgerten Schülr noch grinsend hinterher. Nein, Alexandra mochte ihren Job überhaupt nicht, aber leider gab es niemand der es sonst tun würde.
Sie zählte einfach nur das Geld und legte es in ihrem Geldbeutel. "Und da soll noch einer sagen, dass sich Korruption nicht auszahlt!", plötzlich hörte sie vom Gang draussen Geräusche.
"Eh? Kann man den nicht einmal seine Ruhe haben?", genervt stand sie auf, schlug die Tür auf und schrie in den Gang, dass es ruhig sein soll. Aber es war niemand dort.
"Hu? Hallo? Ist hier jemand?", sie sah sich genauer um, aber alles war still. "Merkwürdig...", sie ging einfach wieder zurück in die Bibliothek, aber zumindestens wollte sie das.
Denn was sie nicht bemerkte war, dass sich die Welt verädnerte und als sie wieder in der angeblichen Bibliothek war war sie in Wirklichkeit in einem Wald.

Als sie sich wieder auf ihre Stuhl setzen wollte, landete sie unsaft im Gras. "Argh! Was im Namen von...", nun bemerkte sie, dass sie nichtmehr in der in der Biblitohek war, sondern in einem Wald.
"Navoz! Wo zum Geier bin ich hier? Was ist das? Bin ich eingeschlafen?", verwirrt sah sie sich um. Nur dichter Wald. Nicht mehr und nicht... moment... was war das.
Da stand doch jemand... oder... etwas? Im Schatten eines Baumes stand eine kleine Figur oder eine Art Puppe. "Eh? Wer ist da? Wer bist du?", doch das Etwas antwortete nicht.
Alexandra ging vorsichtig näher. Nun konnte sie die Puppe genauer erkennen. Es war eine vergrößerte Variante eines schwarzen Bauern.
"Japp! Ich habe den Verstand verloren!", Alexandra kniff die Augen auf und zu, aber sie war weiterhin an diesem merkwürdigen Ort mit dieser merkwürdigen Puppe.
"Ich habe auf dich gewartet!", sagte die Puppe plötzlich. "Aaah! Angely Smerti!", Alexandra wich zurück, doch die Puppe folgte ihr einen Schritt näher.
"Ich bin dein Digimon-Partner!", das ganze wurde mit jedem Wort das die Puppe sprach konfuser. "Ich bin Pawnchessmon schwarz. Oder einfach nur Pawnmon!", Alexandra versuchte die Lage zu sondieren.
"Partner?", sie sah das Ding weiterhin an. "Digimon? Ich... das...", sie griff sich vewirrt am Kopf. War dies die Unterwelt? Der Himmel? Eine Illusion? Sie konnte es nicht zuordnen.
"Du musst mir helfen um die Digiwelt zu retten!", sagte es. Langsam ergab alles einen Sinn. Zumindestens das, was sich Alexandra zusammen reimte. "Ah, ich verstehe!", sagte sie.
Nach ihrer Auffassung war sie im Koma und diese Welt war der Komatraum. Um wieder aufwachen zu können musss sie wohl die 'Welt' retten.
Sie schob ihre Hände in ihre Hosentasche, als sie in ihrer rechten Tasche auf Widerstand stoß. "Eh?", sie holt ein merkwürdiges Gerät aus der Tasche.
"Dieses Gerät ist wichtig!", dann ging Pawnmon langsam in eine bestimmte Richtung. "Folge mir! Wir sollten hier nicht sein!", "Eh? Warte doch! Das hier ist... ach egal!", Alexandra zuckte mit den Schultern und folgte dem Wesen.

Während die beiden langsam nebeneinander her trotteten versuchte Alexandra weiter die Logik ihres Verstandes, und warum ausgerechnet so eine merkwüridge Welt dabei raus kam, nachzuvollziehen.
"Soooo...", fing sie langsam an. "Es gibt mehr von... diesen... Digimon... richtig?", fragte sie schließlich. "Ja! Viele. Gut und Böse.", Pawnmon waren knapp, aber präzise.
"Ich verstehe... und wir müssen wohl die bösen Digimon besiegen um die Welt zu retten!", "Auch das ist korrekt!", "Und wo fangen wir am Besten damit an?", fragte Alexandra schließlich.
Plötzlich leuchtete ihr Gerät. "Eh? Was?", sie blickte auf das Gerät. Eine Karte. Und es leuchtete ein Punkt. Garnicht mal so weit weg.
"Ein Freund ist in der Nähe!", meinte Pawnmon. "Freund?", Alexandra blickte unglaubwürdig auf das Gerät. "Wohl ein Helfer für die Sache! Naja, mal sehen!", sie hielt das Gerät in der hand und versuchte sich dem Punkt weiter zu nähern.
Und je weiter sie vorranschreiteten, desto verschrobener wurde diese Welt. Sie kamen in einer Stadt an. Aus Spielzeugen und andren kinderhaften Krams. "Will mir mein Gehirn irgendetwas sagen?", leise überlegte Alexandra und blickte sich um.
Nun sah sie auch die Wiegen. "Bah! Fürr sowas bin ich doch viel zu jung! Hirn! Ich bitte dich!", schrie sie lauthals hinaus. "Uh, ich versthe nicht!", Pawnmon wirkte leicht verstört auf die Reaktion von Alexandra.
"Ach... vergiss es...", sie versuchte diese angeblichen unterschwelligen Einflüsse zu ignorieren und sich auf den Punkt zu konzentrieren. Sie waren nah dran und schließlich fanden sie auch den, möglicherweise zugehörigen, Menschen.
Aber was nun? Einfach ansprechen? Aber in welcher Sprache? Russisch? Englisch? Pawnmon stand lediglich neben Alexandra und wartete. chließlich räusperte sich Alexandra laut, sodass sie gehört wurde und winkte einfach nur.


Zuletzt von Fiara am Fr Okt 02, 2015 12:34 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : RS)
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Yukisaka
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BeitragThema: Ein ganz normaler Schultag... nicht   Mi Sep 30, 2015 12:34 pm

Charakter: Kisaka
Partner: Renamon
Gebiet / Ort: Schule in Tokyo -> Küstengebiet



Selfies, Bilder von Essen, Posts die sich über die Dummheit der Menschen aufregen, die üblichen News auf Facebook. Kisaka scrollte auf ihrem Handy. Der Unterricht war wieder so langweilig, da musste die Blondhaarige sich irgendwie beschäftigen. "Miss White!" sagte plötzlich eine hohe Stimme, die leicht genervt wirkte. Kisaka ignorierte sie und beschäftigte sich weiter mit ihrem Smartphone. "Miss White!!!" die stimme wurde lauter und sie hörte sich nun wütend an statt genervt. Das junge Mädchen schaute nach oben, ihre Lehrerin stand vor ihr. 'Achja, ich bin ja im Unterricht, hätte ich fast vergessen.' dachte sich die Blondine. "Wenn Ihnen der Unterricht zu langweilig ist, Sie können ihre Zeit auch außerhalb des Klassenraums verbringen." sagte die Lehrerin empört. Genervt davon mal wieder angeschrien zu werden, antwortete Kisaka genervt: "Also soll ich raus gehen?" Wie aus der Pistole geschossen schrie die Lehrerin "Ja, SOFORT!!" und zeigte dabei mit ihrer Hand auf die Tür. Kisakas Mitschüler kicherten ein wenig und mit langsamen Schritten verließ die Blondhaarige das Klassenzimmer.

Die Engländerin setzte sich auf den Fußboden vor die Tür und setzte das fort, was die Lehrerin unterbrochen hatte. Nach einigen Minuten ging ihr Handy plötzlich aus. "Nanu? Was ist das denn? Mein Akku war doch noch bei 64% !" Plötzlich machte das Handy komische Geräusche. "Solche Geräusche hatte es vorher noch nie gemacht..." Sie bemerkte dann, dass die Geräusche der Klasse hinter ihr verschwanden. Sie stand auf und schaute durch das Glas der Tür. Der Klassenraum war ... leer. Leicht panisch riss sie die Tür auf. Der Raum war tatsächlich leer. "Ist das ein Scherz? Träume ich?" sie kniff sich selbst. "Aua!" schrie sie auf. "Mh, ein Traum ist es nicht. Komisch, ich saß doch ganze Zeit vor der Tür. Wo sind alle hin?" sie ging wieder in den Flur. Schaute in andere Klassenzimmer und musste mit Erschrecken feststellen, dass sie die einzige Person in der Schule war. Die Blondine lief zurück zu ihrem Klassenzimmer und wollte ihre Sachen holen. Doch als sie die Tür öffnete verschwand der Boden unter ihr plötzlich... und sie fiel. "Ahhhh!!"

Kisaka kam wieder zu sich. Sie öffnete ihre Augen langsam, stand mit Mühe auf und rieb sich die Augen. Sie sah das Meer. Sie war an einer Küste. "Wo zur Hölle bin ich hier?!" fragte sie sich selbst. Sie schaute sich um. Sand, Meer und Felsen. Mehr konnte die Blondhaarige nicht sehen. "Ich verstehe das nicht... was ist passiert? Ich war doch noch eben in meiner Schule... ich wollte meine Sachen holen und dann..." Danach passierte nicht viel mehr, als das sie ins ewige Nichts fiel. Aber sie konnte sich daran nicht erinnern. "Ich sollte mich vielleicht umschauen." grübelte sie vor sich hin. Vor ihr war nur das Meer, also drehte sie sich um und wollte in die Richtung gehen. Doch sie erschrak und machte einen Sprung nach hinten.

Ein merkwürdiges Wesen stand vor ihr. Es sah wie ein Fuchs aus, mit gelbem Fell. Aber es stand auf zwei Beinen. Verwirrt schaute sie das Wesen an. "Ich habe auf dich gewartet, Partner." fing es an zu reden. "Du kannst reden?!" schrie sie los. 'Wieso kann es reden? Und wieso spricht es meine japanisch? Wenn das ein Traum wäre, dann müsste es doch in meiner Muttersprache sprechen... oder irre ich mich da?' dachte das verwirrte Mädchen. "Ja, ich kann reden. Ich bin ein Digimon und man nennt mich Renamon. Und du bist mein Partner, ein Digiritter." Immer noch verwirrt sah Kisaka Renamon an. "Partner? Digi..was?" Sie deckte sich kurz ihre Augen mit den Händen zu, rieb über ihre Augen, öffnete sie und sah immer noch das merkwürdige Wesen. "Also gut... Renamon. Kannst du mir sagen wo ich bin und was ich hier mache?" sagte Kisaka ruhig. Sie hatte sich inzwischen etwas beruhigt und versuchte klaren Kopf zu bewahren. "Du bist in der Digiwelt. Du wurdest, neben anderen Kindern, als Digiritter auserwählt." antwortete Renamon. "Du willst mir sagen, dass ich irgendwie in eine andere Welt geraten bin? Einfach so, weil es das Schicksal so will? Willst du mich auf den Arm nehmen?!" sagte Kisaka mit einer immer lauter werdenden Stimme. "Du solltest dich beruhigen, Kisaka. Wir sollten ..." bevor Renamon sein Satz beenden konnte unterbrach ihn die aufgewühlte Blondine. "Und woher kennst du meinen Namen?! Ist das doch ein Traum?!" Renamon versuchte sie zu beruhigen: "Nein, das ist kein Traum. Und beruhige dich, wir sollten die anderen suchen. Dann wird alles vielleicht..." erneut konnte Renamon nicht zu ende reden, da Kisaka ihn unterbrach. "Mich beruhigen?! Ich bin an einem gottverdammten Ort von welchem ich nicht weiß wo er ist. Ich spreche mit einem Fuchs auf zwei Beinen. WIE soll ich mich da beruhigen?! Und was meinst du mit anderen?!"
Renamon konnte nur mit dem Kopf schütteln. "Was für einen temperamentvollen Partner ich bekommen hab. Jedenfalls... du bist nicht der einzige Digiritter. Irgendwo musst du ein Gerät bei dir haben auf. Dieses kann dir anzeigen wo die anderen sind." erklärte Renamon. Ohne nachzudenken griff Kisaka in ihre Taschen. In der einen Hand spürte sie ihr Handy und in der anderen... was war das? Sie holte es raus und bewunderte das komische Gerät. "Ja genau, das meine ich." sagte Renamon und Kisaka starrte das merkwürdige Ding an. "Ziemlich altmodisch..." sagte sie leicht enttäuscht und das Ding fing an zu blinken. Sie sah drei rote Punkte verstreut. Das in der Mitte musste wohl sie sein. Und die anderen beiden Punkte waren wohl die anderen Digiritter. Kisaka seufzte und fing an: "Mir bleibt wohl nichts anderes übrig. Lass uns gehen, Renamon."

"Schön das du zur Vernunft gekommen bist, Kisaka." sagte Renamon mit einer fröhlichen Stimme und die beiden machten sich auf den Weg zu eines der beiden Punkte.
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HimbeerTeufel
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BeitragThema: Erstes Treffen   Mi Sep 30, 2015 10:41 pm

Charakter: Hiroki
Partner: Elecmon
Gebiet: Küstenregion

Sie hatten sich entgegen erster Entscheidung niedergelassen. Hiroki wollte noch ein wenig von Elecmon über diese Welt wissen und so hatten sie es sich kurzerhand auf einem der Felsen bequem gemacht. Elecmon selbst hatte es sich in seinem Schoß bequem gemacht und auch wenn es kein Hase war, so hatte Hiroki herausgefunden, dass es gerne hinter den Ohren gekrault wurde.
Am liebsten wäre Hiroki näher ans Wasser gegangen und hätte die Füße im kühlen Nass baumeln lassen. Allerdings hatte ihn sein Partner darauf hingewiesen, dass das Meer hier nicht für jeden sicher war. Es wollte nicht sagen, was im Meer lauern könnte und Hiroki fragte auch nicht. Die Tatsache, dass die Stromschläge des kleinen Wesens nicht ausreichen würden, schien offensichtlich und er hatte auch nicht vor, das einzige Wesen, dass ihn hier beschützen und herumführen konnte, zu verärgern.

Hiroki lernte ein paar Dinge in ihrem kleinen Gespräch. Erstens, dass beide keine Ahnung hatten, gegen wen oder was sie kämpfen würden. Zweitens, dass sie aufeinander angewiesen waren und ohne einander nicht weit kommen würden. Drittens, sie waren gerade in der Küstenregion und der nächstgelegene Ort mit Digimon (davon gab es noch ein paar mehr als Elecmon ihm jetzt sagen wollte) war ein Ort Namens Spielzeugstadt.

„Da scheinen die anderen Punkte zumindest zu sein. Die Spielzeugstadt ist ein sehr besonderer Ort. Ich wette, die Personen werden dort eine Weile bleiben. Babys erzeugen eine Atmosphäre der Sicherheit und des Schutz.“

Diese Worte ließen Hiroki inne halten und er sah verdutzt auf das kleine Wesen in seinen Schoß.

„Warte, ihr habt auch Babys? Gibt es dann auch ganz kleine Elecmon?“

„Du bist nicht gerade der Hellste, oder? Ich bin doch nicht mehr auf dem Baby-Level. Ich bin bereits auf dem Rookie-Level.“

Hiroki war sich nicht sicher, ob es gerade genervt war, dass er es nicht wusste oder stolz, weil es ein hohes Level besaß. Er entschied sich dazu, es einfach weiter zu kraulen und nichts zu sagen. Am Ende schien dies die beste Entscheidung zu sein. Elecmon erzählte ihm von ganz selbst über die verschiedenen Level, den Typ und der Digiwelt; Hiroki lauschte gespannt. Dieser Ort wurde immer wundersamer und so langsam fragte er sich, ob es sich wirklich um einen parallel Welt handelte, in der er gelandet war oder irgenden unbekannte Ort in seiner Welt. Allerdings endete das Wissen darüber nichts an seiner Situation; vielleicht würde er später darüber etwas erfahren.

Sie wurden durch ein Piepsen unterbrochen. Mit einem neugierigen Blick schauten sie auf den neuen Punkt, der auf der Karte aufgetaucht war, diesmal sogar näher als der letzte.

„Sollen wir dieser Person entgegen gehen?“, fragte er sein Digimon, welches statt mit Worten zu antworten, einfach aufsprang und losging.

„Daran werde ich mich wohl nie gewöhnen“, murmelte Hiroki zu sich, ehe er Elecmon folgte, das Gerät mit der Karte in der Hand.

Sie mussten nicht weit laufen. Bereits aus der ferne konnte er das gelbe Wesen sehen, dass den Menschen neben sich überragte.

„Ich finde, wir sollten warten, bis sie auf uns zukommen“, war, was Hiroki sagen wollte, doch Elecmon war bereits einen Meter vor ihm und im nächsten Moment auch schon vor dem Mädchen.

„Elecmon, du kannst doch nicht einfach -“ er hielt inne, als sein Blick von dem Mädchen zu dem Digimon neben ihm schwenkte.

„Ein Fuchs“, musste er erstaunt feststellen, trotz aller Bemühungen, nicht den selben Fehler zu machen wie bei seinem Partner. Er hoffte nur, dass die Reaktion des anderen nicht viel schlimmer als der Stromschlag seines Partners ausfiel.

Elecmon saß währenddessen unbeirrt im Sand, kratzte sich hinterm Ohr und sah das Mädchen an.

„Keine Sorge, Hiroki ist immer so unhöflich. Man gewöhnt sich dran.“
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Fiara
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BeitragThema: Die Legende der Digiritter   Do Okt 01, 2015 12:50 pm

Charakter: Airi
Partner: Terriermon
Gebiet: Spielzeugstadt



"Ich bin Terriermon und ich bin ein Digimon. Ich bin dein Digimonpartner! Und du bist Arian, mein toller Airi!"
Digimon? Partner? Verdutzt schaute Airi aus der Wäsche. Eben war er noch auf dem Schulgelände, dann stürzte er plötzlich in die Tiefe und plötzlich war er umgeben von Spielzeug und seltsamen Wesen. War das alles nur ein Traum? Wohl kaum. Wäre das ein Traum gewesen, dann wäre er bei dem Fall doch aufgewacht. So wie er jedes mal wach wurde, wenn er im Traum zurück in sein Bett fiel.

"Gehen wir einfach davon aus, dass du real bist...", die Augen des murmelnden Teenagers verengten sich zu kleinen Schlitzen. Ein paar Sekunden vergingen in denen die Beiden sich gegenseitig musterten. Dann begann Airi plötzlich herzhaft zu lachen.
"Ich habe doch immer schon gesagt, dass es noch so viel gibt, das wir Menschen nicht kennen."

Verwirrt legte Terriermon seinen Kopf zur Seite. Einen seltsamen Kauz hatte es da als Partner bekommen.
Wollte er nicht hinterfragen, wo er gelandet war, wieso und vor Allem wie er zurück nach Hause kam?
Er nahm es einfach so hin? Ohne Kompromiss oder Beschwerden?

Lächelnd stand der Blondschopf auf, kniete sich jedoch wieder neben Terriermon und bot ihm mit einer Geste an, auf seine Schulter zu springen. Dann blickte er sich einmal genau um. Der umzäunte Platz mit den Wiegen war umgeben von einem Kreis aus Bäumen. Zwar hing an jedem Ast mindestens ein Spielzeug - Roboter, Plüschtiere, Aktionfiguren, Würfel und viel mehr - doch war es leicht zu erkennen, dass es Laubbäume waren. Birken und Eichen, keines Falls Kirschbäume. War Airi überhaupt noch in Japan?
Außerhalb der Lichtung waren viele Gebäude, die aus überdimensionalen Bauklötzen gebaut waren. Sogar eine Modelleisenbahn fuhr über den grasgrünen Teppich.

"Sehen alle Städte hier so aus?"

Terriermon schien erleichtert darüber, dass sein Partner endlich eine Frage stellte und es etwas erklären durfte.
Und so begann es damit, über seine geliebte Digiwelt zu reden:

"Nein, eigentlich sieht sonst keine Stadt so aus. Das hier ist die Stadt des Ewigen Anfangs. Das ist wörtlich zu verstehen. Jedes Digimon wird hier geboren. Hier entsteht also neues Leben. Dabei spielt es auch keine Rolle, wer wir im vorigen Leben waren. Serum und Datei, selbst Virus Digimon werden nach ihrem Tod hier wiedergeboren."
Aufmerksam folgte Airi den Worten seines Begleiters. Digimon wurden also in verschiedene Attribute eingeteilt? So waren Virus Digimon angeblich stärker als Datei Digimon, Datei im Vorteil gegen Serum und letztere wiederum stärker gegen Virustypen. Angeblich standen diese für den Dateityp, den die Digimon nutzten. Mehr konnte Terriemron ihm aber nicht erklären. Wie wohl entschieden wurde, welches Attribut ein Digimon hatte und was es für die Eigenschaften des Digimons hieß? Eine so unbegründete Einteilung erinnerte Airi ziemlich an moderne RPGs, die dem Schere-Stein-Paier Prinzip folgten.

"Wenn ihr in verschiedene Dateitypen unterteilt seid... besteht ihr also aus Daten? Sind wir dann in einem Computer?"
Energisch verneinte Terriermon und sprang von der rechten Schulter auf Airis Kopf.
"Wir sind lebende Wesen, wie ihr Menschen auch. Wir haben auch Gefühle!"
Behutsam kraulte der Blondschopf Terriermons Kopf:
"Das weiß ich doch. Dass ihr Gefühle habt, war mir zu dem Zeitpunkt klar, als du mich so freudig begrüßt hast. Ich konnte es nur nicht zeigen, ich war viel zu überrascht und verwirrt. Aber wenn du sagst, dass wir nicht in einem Computer sind... und ihr trotzdem aus Daten besteht, dann basiert diese Welt vielleicht nicht auf Atomen sondern Daten. Was für mich wiederum heißt, dass ich in irgendeinem Paralleluniversum sein muss."
Skeptisch blieb der Junge stehen. Wieder streifte sein Blick an den zahlreichen Häusern vorbei. Was hoffte er zu finden?

"Es gibt sicher noch andere Digimon. Klar, sonst würden hier nicht so viele Häuser stehen. Es fällt mir erst jetzt auf, dass wir hier ganz alleine sind. Also wo sind sie?"
Jetzt schien Terriermon besorgt zu sein. Woran er das erkannte - immerhin saß Terriermon auf seinem Kopf - konnte er sich nicht erklären. Er wusste es einfach.
"So wie es gute und schlechte Menschen gibt, gibt es gutartige und bösartige Digimon. Letztere nehmen momentan die Überhand. Immer mehr Digimon verschwinden. Und da kommt ihr Menschen ins Spiel."

Jetzt sprang Terriermon von Airis Kopf. Mit seiner kleinen Hand zeigte es in die Richtung eines großen Gebäude, das zentral in der Mitte der Stadt stand. Neugierig folgte der Junge seinem Digimonpartner. Vor der Eingangstür machten sie Halt. Genau über den großen Toren hing eine Tafel in einer merkwürigen alten Sprache.

"Die Legende besagt, dass an dem Tage, an dem der erste Schwarze Turm die Stadt des Ewigen Anfangs überragt, eine Gruppe mutiger Menschen in unsere Welt kommen soll. Zu Ehren der ersten Helden unserer Welt werden sie die Digiritter genannt. Alleine ihre Anwesenheit soll ihren Partnern zur Digitation verhelfen. Das Digivice leuchtet ihnen dabei den richtigen Weg."

Als Terriermon fertig mit Übersetzen war, blickte es wieder zu dem Digiritter:
"Damit seid bestimmt ihr gemeint. Ich bin mir so sicher, weil ich, seit ich geschlüpft bin, deinen Namen kenne! Und das Digivice zeigt uns den Weg. Deswegen brauche ich keine Angst zu haben, jemals vom Schwarzen Turm kontrolliert zu werden. Jedes Digimon, das in seinem Gebiet digitiert - also seine Form verändert um stärker zu werden -, wird normal zu etwas Schrecklichem!"

Fragend starrte der Blondschpf auf das so genannte Digivice.

"Immer langsam. Es sind noch andere Menschen hier?"
In dem Moment öffnete sich eine Karte auf seinem Digivice. Er selbst wurde in der Mitte als roter Punkte angezeigt, hinter ihm ein weiterer Punkt, der sich als Mädchen herausstellte.

Verlegen kratzte der Junge sich am Hinterkopf, gab ein lautes "Konichiwa" von sich und murmelte ein "Don't know japanese too well..." hinterher.
Dann betrachtete er seinen Gegenüber näher. Auch das Mädchen wurde von einem Digimon begleitet. Letzteres sah aus wie ein kleiner Ritter.


Zuletzt von Fiara am Di Okt 06, 2015 1:33 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Wesen auf vier Beinen   Do Okt 01, 2015 2:32 pm

Charakter: Kisaka
Partner: Renamon
Gebiet: Küstengebiet


Während das Duo sich auf den Weg zu dem anderen Punkt machten, erzählte Renamon etwas über diese Welt.
"Wir sind in der Digiwelt. Hier gibt es viele verschiedene Digimon. Sie haben verschiedene Typen und Level. Ich bin auf dem Rookie-Level." fing Renamon an. Kisaka hörte aufmerksam zu und nickte nur, während Renamon die verschiedenen Typen und Level aufzählte. "Doch wie bei euch Menschen gibt es auch bei uns Digimon Gut und Böse. Und seit längerer Zeit gewinnt das Böse nach und nach die Überhand. Dafür seit ihr hier! Zusammen mit euch müssen wir das Böse bekämpfen und die Digiwelt retten!" 'Das hört sich ja so Mainstream an. Böses taucht auf, Helden kommen um dieses Böse zu bekämpfen... gefällt mir.' Kisaka musste bei dem Gedanken grinsen. Während die beiden weiter gingen erzählte Renamon weiter.

Schließlich war der rote Punkt auf der Karte sehr nah. Als Kisaka nach vorne schaute erkannte sie einen Jungen und ein Wesen auf vier Beinen, was wohl ein Digimon sein wird. Letzeres kam auf Kisaka zu und saß nun vor ihr. Es schaute hoch zu Kisaka. 'Das sieht schon irgendwie süß aus.'

"Ein Fuchs..." sagte der Junge als er dazu kam. "Ich bin kein Fuchs. Ich bin Renamon." erwiderte Renamon. 'Oh, wie es aussieht spricht der Junge meine Sprache.' "Hallo! Ich bin Kisaka White. Bist du auch einer der Digiritter? Schön dich kennen zu lernen! Das hier ist mein Partner." sie zeigte dabei auf Renamon. Kisaka bückte sich runter zu Elecmon, kraulte es hinter den Ohren und fragte es: "Und wer bist du mein Kleiner?"
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BeitragThema: Eine parallele Dimension!   Do Okt 01, 2015 5:31 pm

Charakter: Alexandra
Partner: Pawnmon Schwarz
Gebiet/Ort: Spielzeugstadt

Der Junge bemerkte sie schließlich und begrüßte sie. Sogar auf japanisch. Dann merkte er aber an, dass er nicht so gut japanisch konnte.
"Hmmmmm...", Alexandra sah ihn brummend und mit sehr ernster Miene an. "Du bist ein seltsames Konstrukt meines Verstandes!", grummelte sie schließlich so, dass es auch der Junge einwandfrei verstand.
"Ich glaube nicht, dass die Digiwelt Teil deines Verstandes ist!", Pawnchessmon blickte irritiert zu Alexandra. "Blödsinn! Das ist eindeutig ein Traum! Oder ein komatöser Zustand!", plötzlich stach Pawnmon leicht mit seinem Speer in Alexandras Seite.
"Au! Was soll das du Durak?", "Wenn dies ein Traum ist, warum tut es dann weh?", nun musste auch Alexandra leicht verstört eine Sekunde nachdenken.
"Nun... also... das... ist...also... Na gut! Das ist kein Traum!", schließlich gestand Alexandra sich die Niederlage ein. Dabei hatte sie fast den Jungen der immernoch vor ihr stand, vergessen.
"Dann ist das eben eine parallele Dimension! Mit Monstern!", "Digimon!", "Details! Details!", sie überlegte weiter. "Es wäre ratsam sich um den da zu kümmern!", Pawnmon zeigte auf den Jungen.

"Wie? Oh! Ah!", Alexandra räusperte sich. "Alexandra!", dann salutierte sie plötzlich. "Genossin Alexandra, drittes Batallion, fünfte Kompanie, zentraler Verwaltungs- und Ablagedienst meldet sich zu Dienst!", dann bemerkte sie, das sise garnicht mehr in der Bibliothek war und das nicht mehr tun brauchte.
"Ähem.. ich meinte... Alexandra Kowalewska, aber mitte...nenn mich einfach Lexy!", sie überlegte kurz. "Falls du nicht schon von selbst drauf gekommen bist; ich bin aus Moskau!", merkte sie schließlich an.
Gab es sonst irgendwelche wichtigen Information? "Oh! Das ist Pawnmon!", sie zeigte auf ihren kleinen Partner welcher nur nickte. "Ich nehme an, du bist dann wohl auch hier um diese 'Digiwelt' vor den bösen 'Digimon' zu retten, nicht wahr?", gab es überhaupt andere Gründe wieso Menschen hier sein konnten? Höchstens, wenn sie den Antagonisten spielten.
"Es freut mich jedenfalls deine Bekanntschaft zu machen!", sie lächelte leicht, verfiel dann aber kurz darauf wieder in eine nachdenkliche Pose.
Plötzlich verfinsterte sich ihre Miene etwas. "Außer... du bist Amerikaner! Dann muss ich leider deine Staatsgeheimnisse stehlen und einen nuklearen Krieg anzetteln!", schließlich lachte sie etwas. "Kleiner Scherz am Rande!"
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Fiara
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BeitragThema: Noch mehr Digiritter   Do Okt 01, 2015 7:18 pm

Charakter: Airi
Partner: Terriermon
Gebiet: Spielzeugstadt -> Küstenhöhle



"Es freut mich jedenfalls deine Bekanntschaft zu machen!" Das Mädchen lächelte leicht, verfiel dann aber kurz darauf wieder in eine nachdenkliche Pose.
Plötzlich verfinsterte sich ihre Miene etwas. "Außer... du bist Amerikaner! Dann muss ich leider deine Staatsgeheimnisse stehlen und einen nuklearen Krieg anzetteln!", schließlich lachte sie etwas. "Kleiner Scherz am Rande!"


Airi blinzelte etwas irritiert. Dann merkte er fast beiläufig an, dass er aus London stammte.
"Oh, übrigens! Ich habe mich noch gar nicht vorgestellt." Verlegen wanderte die rechte Hand des Blondschopfes zu seinem Hinterkopf.
"Ich bin Arian Kanbera, aber du nenn mich einfach Airi. Das da ist Terriermon."
Grinsend salutierte das kleine Digimon. Dann tapste es zu Pawnmon und schüttelte dessen gepanzerte Hand.

Ehe die Frage aufkam, welcher Smalltalk wohl folgen würde, verfinsterte sich der Horizont.
Fast schon panisch ließ Terriermon von der Begrüßung mit Pawnmon ab und sprang auf Airis Kopf.
"Wir müssen sofort von hier weg! Dieser Nebel ist dafür verantwortlich, dass die Digimon verschwinden!"

Zwar verstand der Digiritter nur Bahnhof, doch nahm er die Warnung trotzdem ernst. Nickend blickte er zu Alexandra, griff dann ihre Hand und zog sie hinter sich her. Nicht weil er ihr nicht zutraute, nicht schnell laufen zu können. Er wollte sie einfach nicht aus den Augen verlieren. Um sich selbst brauchte er sich keine Sorgen zu machen - immerhin war er Dauerbelastungen dank des Basketballtrainings gewohnt. Nur wo sollten sie Schutz suchen? Zum Glück kam die rettende Idee. Darauf konzentriert, einen Fuß vor den anderen zu setzen um mit dem Zusatzgewicht von Terriermon auf seiner Schulter nicht zu stürzen - oder gar Lexy hinter sich zu verlieren -, kramte er mit der noch freien Hand sein Digivice aus der Hosentasche. Wie erhofft zeigte sich die Karte und die roten Punkte von zuvor, die wie er dank Lexy wusste, Menschen waren. Einer von ihnen war in unmittelbarer Nähe.

"Da vorne ist eine Höhle! Dort sollten wir weit genug vom Nebel entfernt sein!"
Als die rettende Felswand erreicht war, ließ Airi endlich von seinem schnellen Tempo ab und wandte sich um zu Lexy und Pawnmon.
Still und leise hoffte er, dass er nicht zu schnell gerannt war und, dass sie den anderen Digiritter schnell finden würden.
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Nightmare
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BeitragThema: Sportliche Gespräche   Fr Okt 02, 2015 6:15 pm

Charakter: Alexandra
Partner: Pawnmon Schwarz
Gebiet/Ort: Spielzeugstadt -> Küstenhöhle

"Dah! Engländer!", Alexandra grinste fast schon hämisch. "Damit kann ich arbeiten!", sie nickte schließlich den beiden bei der Vorstellung zu und Pawnmon erwiderte nur das Händeschütteln.
"Sehr erfreut!", meinte es wieder knapp. Zu viel mehr Smalltalk kam es leider nicht, denn schon verfinsterte sich der Horizont.
"Eh? Es ist doch noch garnicht Abend!", meinte Alexandra nur leise. Das Terriermon schien aber mehr darüber zu wissen.
"Was? Der Nebel soll...", ehe sie weiterreden konnte, nickte plötzlich Airi zu ihr und schon wurde sie an der Hand gezogen!
"Ah! Nicht so schnell!", doch Airi nahm keine Rücksicht und Alexandra hatte ernsthafte Probleme damit das Tempo zu halten.
Warum war er nur so schnell? Das grenzte fast schon an übermenschliche Kräfte. Zumindestens für Alexandras Verhältnisse.
Plötzlich holte Airi sein Gerät heraus. Offenbar suchte er nach etwas. "Ah! Von mir aus! Nur.. hör... auf... zu.. rennen!", keuchend trappte Alexandra, immernoch fest im Griff hinterher.
Pawnmon hatte keine Probleme damit Schritt zu halten, obwohl es so kurze Füße hatte. "Ist den wirklich jeder und alles besser in Sport als ich?", dachte sich Alexandra nur.

Schließlich kamen sie in der Höhle an und endlich hielten sie inne. Alexandra keuchte nur und hob einen Arm. Offenbar wollte sie was sagen, bekam aber vor lauter Keuchen kein Wort raus.
Erst einen kurzen Moment später schließlich richtete sie sich auf und seuftze einmal durch. "Ich sollte... wirklich... damit aufhören... Sport zu schwänzen!", brachte sie schließlich raus.
Sie kramte ebenfalls ihr Gerät, welches sie einfach scherzeshalber einfach mal KGB taufte. In der Nähe war wieder ein roter Punkt. Deshalb also hierher. Endlich konnte Alexandra wieder richtig atmen.
"Keine Sorge ich lebe noch!", meinte sie schließlich. Auch wenn diese Anmerkung trivial war, so ging sie lieber auf Nummer sicher.
"Es wäre wohl ratsam, wenn wir, also alle roten Punkte, wobei die roten Punkte selbstverständlich andere Digiritter, also Menschen, repäsentieren...", sie machte eine kurze Pause un räusperte sich.
"Was ich sagen will: Suchen wir die anderen! Gemeinsam können wir sicherlich dieses Böse aufhalten!", meinte Alexandra schließlich ohne groß komplex weiterzureden.
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Fiara
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BeitragThema: In der Kürze liegt die Würze!   So Okt 04, 2015 10:08 am

Charakter: Airi
Partner: Terriermon
Gebiet: Küstenhöhle



"Was ich sagen will: Suchen wir die anderen! Gemeinsam können wir sicherlich dieses Böse aufhalten!"
Alexandra schien zwar zuversichtlich, doch konnte Airi diese Motivation beim Anblick der Höhle nicht teilen.
"Was ist diese Hexerei. Die Höhle scheint innen viel größer als außen. Fast wie ein Labyrinth."
Skeptisch holte er sein Digivice hervor.
"Über uns... oder unter uns? Zumindest sehr nahe.", stellte er fest.
Prüfend klopfte er an die Decke. Dann tastete er den Boden ab. Keine versteckten Falltüren. Erst spielte er mit dem Gedanken nach dem anderen Menschen zu rufen. Doch das würde auch jedes böse Digimon in diesen Gemäuern hören. Also ließ er es bleiben.
"Vielleicht gibt es irgendwo Treppen. Oder etwas Vergleichbares. Auf jeden Fall sollten wir zusammen bleiben... wenn wir uns hier verlieren sind wir leichte Beute."
Ein weiterer prüfender Blick auf das Gestein folgte.
"Wenn wir bloß etwas hätten um Markierungen zu setzen... damit mir wieder herausfinden."
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HimbeerTeufel
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BeitragThema: Die Frage nach dem wo und warum   So Okt 04, 2015 12:32 pm

Charakter: Hiroki
Partner: Elecmon
Gebiet: Küstenregion

„Ich bin kein Fuchs. Ich bin Renamon.“

Hiroki atmete erleichtert aus. Er hatte keinen Fehler gemacht und war nicht gleich dem zweiten Digimon, welchem er begegnet war, auf dem Schlips getreten. Allerdings schien dies keine große Kunst zu sein. Dieses Digimon wirkte ruhiger als Elecmon und zudem auch erhabener. Ob es wohl ebenso ein Rookie war oder befand es sich etwas schon auf einem höheren Level? Ihn würde es nicht wundern, es sah relativ stark aus. Dennoch mochte er das kleine Fellknäul lieber, selbst als es ihm in den Rücken gefallen war und nicht auf ihn gehört hatte.
Wenn er so darüber nachdachte, fragte er sich schon, warum es genau dieses Digimon war, welches sein Partner geworden ist. Elecmon sagte zwar, es hätte dies bestimmt bzw. es wäre so, weil er dieses Gerät beim Durschreiten des Tors erhalten hatte, aber ihm kam das alles etwas merkwürdig vor. Hatte das Gerät zufällig die Rollen verteilt oder steckte da ein System hinter? Er hoffte, dass sie bald mehr herausfinden würden. Aber zumindest schien ihre Annahme, dass es sich bei dem Punkt um einen weiteren Menschen mit Digimon handelte, zu stimmen. So war er hier zumindest nicht alleine und konnte sich an irgendwas orientieren.
Das Mädchen verschwendete keine Zeit damit sich vorzustellen, doch schien es eher an seinen Partner interessiert zu sein. Er konnte es ihr nicht verübeln, Renamon wirkte auf ihn auch interessanter. Ob diese Digimon wirklich alle wie Säugetiere aussahen oder war das ein Zufall?

„Ich bin Elecmon“, stellte sich sein Digimon vor und Hiroki fühlte sich etwas betrogen, besonders, als es ihn nicht zu Wort kommen ließ und ihn auch noch vorstellte, " und das ist mein Partner Hiroki Kobayashi."

Er verbeugte sich kurz, schloss dann aber noch die letzte Distanz zwischen ihnen und hockte sich vor sein Digimon.

„Ich habe doch gesagt, wir sollten warten. Du kannst nicht so einfach losstürmen.“

„Wieso nicht? Ihr Menschen seid hier, um uns zu retten. Da wird schon niemand böses bei euch sein. Schwarz und weiß, wie bei uns, weißt du noch?“ Hiroki seufzte nur. Es hatte wohl keinen Sinn, ihn eines besseren zu belehren, dass es verschiedene Graustufen gab, und stattdessen wandte er sich an das Mädchen.

„Freut mich, dich kennen zu lernen. Du bist auch erst vor kurzem hier angekommen, sehe ich das richtig? Ich bin noch nicht lange hier, aber worum es hier geht, habe ich noch nicht wirklich verstanden. Auch nicht, wo wir hier sind. Wir sind einfach den Punkten auf dieser Karte des Geräts gefolgt.  Woher kommst du?“
Sie sprachen dieselbe Sprache, aber sie wirkte nicht gerade so, als würde sie aus Japan stammen. Vielleicht ist sie dort nur aufgewachsen? Zumindest schien sie freundlich zu sein, wenn er das aufgrund der kurzen Begegnung überhaupt sagen konnte.

„Ich war bis vor kurzem noch in Kyoto“, fügte er schnell hinzu, damit sie nicht sagen konnte, dass sie nichts sagen brauche, wenn sie von ihm nichts weiß.
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Yukisaka
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BeitragThema: Smalltalk   So Okt 04, 2015 8:15 pm

Charakter: Kisaka
Partner: Renamon
Gebiet: Küstenregion


"Die Freude ist ganz meinerseits." sagte Kisaka und verbeugte sich leicht. "Kyoto sagst du... ich war eben noch in meiner Schule in Tokyo. Wie es aussieht sind wir beide gleich schlau oder besser gesagt gleich unwissend. Renamon hat mir ein paar grundlegende Sachen erzählt... aber wirklich schlau werde ich daraus nicht." Für eine Ausländerin sprach Kisaka sehr gut japanisch, dies fiel ihr auch kurz ein und sie warf in die Runde: "Achso, ich wurde in England geboren. Aber meine Eltern mussten nach Japan ziehen als ich noch sehr klein war. Deshalb kann ich diese Sprache so gut. Liegt vielleicht auch daran, dass ich öfter mal so ein großes Mundwerk hab." bei dem letzen Satz musste Kisaka verlegen die Hand hinter ihrem Kopf verstecken und nur leicht lächeln.

"Anyway..." Kisaka merkte gar nicht, dass sie auf englisch anfing und setzte einfach fort. "Es ist gut, dass wir nun nicht mehr ganz alleine mit unseren Partnern sind. Alleine die anderen suchen wäre dann doch etwas gefährlich." während sie redete kramte sie ihr Digivice aus ihrer Hosentasche, welches sie bei der Begegnung von Hiroki einsteckte. Sie wollte nicht unhöflich wirken, wobei man es gerade ihr zutrauen könnte. "Wahrscheinlich hast du mich genauso gefunden wie ich dich. Dieses Gerät hier zeigt wo die anderen Digiritter sind. Ob es wohl noch andere Funktionen hat? Ich hab mich vorhin getraut eines der Knöpfe zu drücken, aber wirklich was geschehen wollte nicht."

"Na nu? Zwei der roten Punkte bewegen sich auf den letzen roten Punkt zu. Da haben sich wohl zwei gefunden und suchen den nähsten Digiritter. Komm Hiroki, lass uns auch dort hin gehen!"
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Nightmare
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BeitragThema: Von Arachnophobie und antiken Texten   Mo Okt 05, 2015 3:04 am

Charakter: Alexandra
Partner: Pawnmon Schwarz
Gebiet/Ort: Küstenhöhle

"Ah, ich bezweifel dass die Höhle atsächlich größer von innen als von außen ist!", mekte Alexandra nur an. Dabei wusste sie, dass das lediglich eine rhetorische Aussage war.
Airi überprüfte die Höhle genauer. "Dah! Zusammenbleiben klingt logisch!", Alexandra suchte in ihren Taschen etwas.
"Ich glaube nicht, dass ich einen Ariadnefaden dabei habe!", sie suchte weiter. "Tut mir Leid! Kein roter Binfaden!", sie zuckte mit den Schultern und zeigte ihre, bis auf das KGB, leeren Hände.
Dann blickte sie zu Pawnmon. "Ah! Du da! Pawnmon", es blickte zu Alexandra rüber. "Was kann ich für dich tun, Lexy?", fragte es.
Alexandra deutete auf den Speer. "Damit können wir Markierungen in den Boden setzen! Das sollte gehen!", Pawnmon blickte auf seinen Speer.
"Ich werde tun, was in meiner Macht steht!", es salutierte kurz und das Vierergespann lief los, Pawnmon setzte immer wieder Markierungen.

Ohne es zu wissen wurden sie dabei beobachtet. Erst nach minutenlangem Herumirren in diesem unterirdischen Labyrinth hörten die vier plötzlich das Geräusch von fallenden Steinen.
"Ah! Was war das? Habt ihr das gehört?", Alexandra sah sich um, aber nichts war  zu sehen. Vielleicht ja an der Decke. Als Alexandra nach oben sah, kam auch schon ein lilaner Strah auf sie zugeflogen.
"Svyatoye der'mo!", Alexandra stand genau dort, wo der Strahl eintreffen würde, doch Pawnmon eilte zur Hilfe. "Pawn-Beschützer!", ein Energiefeld legte sich um Pawnmon und Alexandra und schütze beide vor dem Angriff.
"Vorsicht! Das ist...", aus dem Schatten trat eine rießige Spinne hervor. "...Dokugumon!", während Pawnmon sich der Spinne entgegenstellte, blieb Alexandra wie angewurzelt stehen.
"Sp...spp...sp...spi...SPINNE!!!!", schrie sie schließlich laut. Nein, Spinnen waren wirklich nicht der Fall von Alexandra. Terriermon und Airi wollten zu Hilfe eilen, aber dann setzte Dokugumon Spinnennetzte frei und fesselten Airi.
Terriermon lief zu Airi und wollte ihn befreien. Derweil musste also Pawnmon alleine gegen Dokugumon kämpfen. Was Alexandra nicht sa, weil sie immernoch schockiert war, waren die Informationen zu Dokugumon.
"Dokugumon. Insektendigimon. Level: Champion. Typus Virus. Attacke: Giftfaden. 2. Attacke: Giftiges Spinnennetz", lasen sich auf dem 'KGB' ab.
"Pawn-Speer!", doch Dokugumon wich geschickt aus schof wieder einen Giftfaden ab, der Pawnmon traf. Langsam rappelte sich Alexandra zusammen.
"Es ist nur eine übergroße Spinne! Es ist nur ein Tier! Es ist nur...", dachte sie sich um sich zu beruhigen. "Pawn-Speer!", diesesmal traf Pawnmon.

Dokugumon stampfte mit den Füßen auf und der Boden fing an zu wackeln. "Das... ist.. schlecht!", der Boden fing an zu bröckeln und schließlich, stürtze der Boden ein.
Alle vier und auch Dokugumon stürtzen nach unten. "AU!", Alexandra landete unsanft auf ihren Hintern. Aber es war kein Höhlenwirrwar wo sie landeten. Auch Airi war unten, schließlich befreit, angekommen.
Der Ort ähnelte sehr einem unteriridischen Tempel und auf einem Podest standen zwei Eier. "Wie? Ist schon Ostern?", Alexandra sprach sarkastisch zu sich selbst.
"Dafür ist nun wirklich nicht der richtige Zeitpunkt!", sie schüttelte ihren Kopf. "Pawnmon! Halte diese... diese... diese... Spinne..", sie schüttelte sich kurz, "auf! Ich muss das untersuchen!", Pawnmon nickte nur.

Alexandra untersuchte die Eier. Hinter ihnen war eine Tafel. "Aha! Ich kann das lesen!", meinte sie schon fast stolz, abe es war niemand hier bei dem sie angeben konnte.
In dem Text ging es um die Eier die auf dem Podest lagen und dass sie nur von den auserwählten Digirittern und von den auserwählten Digimon verwendet werden konnten.
"Hmm... also sind sie für uns!", kombinierte Alexandra leise. Währenddessen versuchte Pawnmon, mithilfe von Terriermon, das Dokugumon weiter in Schach zu halten.
Jedes Digiei enthielte eine besondere Eigenschaft oder einen besonderen Charakterzug um sie zu aktivieren und somit zu gewährleisten, dass die auserwählten Digimon digitieren konnten.
"Also braucht man die Eier und den Digiritter für eine 'Digitation'?", langsam begriff Alexandra da Schema hinter dem Text. Sie sah sich beide Eier genauer an. Laut text würden die Eier auch dafür sorgen dass der richtige Digiritter sie findet.
Demnach müssten die beiden Eier für Airi und Alexandra sein. Nur... wie aktivieren? Alexandra untersuchte ein Ei, es begann zu leuchten. Das Symbol auf dem Ei konnte sie nicht identifizieren, aber sie war sich fast sicher, dass dieses Digi-Ei ihres war.
Als Alexandra das Ei, in ihrer unendlichen Neugier, schließlich berührte, leuchtete es hell auf und sie hielt es in der Hand. "Aha! Das funktioniert also! Airi! Du musst es auch probieren! Ich erkläre dir die Details später!", nun war Dokugumon auf Alexandra aufmerksam.
"Ach... mist.. Spinne... Spinne...Spinne...", wieder war sie leicht angespannt, doch schließlich kombinierte sie die letzten fehlenden Puzzleteile zusammen. Im Text befand sich noch eine Anweisung zur richtigen Benutzung und wenn Alexandra sich selbst richtig einschätze, was sie immer tat, dann war ihr Charakterzug auch klar.
"Ähm... Digiarmorei des.. Wissens... erstahle!", sagte sie und hielt das Ei hoch. Es passierte etwas. "Pawnmon. Armor-Digitation zuuuuuu Tobucatmon!", Pawnmon leuchtete auf und verwandelte sich in ein katzenähnliches Wesen.
"Das... war unerwartet, aber ich nehme es hin!", meinte Alexandra, aber noch war der Kampf nicht gewonnen.
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Syncie
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BeitragThema: Verwirrende Gänge   Mo Okt 05, 2015 1:03 pm

Charakter: Noah
Partner: Candlemon
Ort: Küstenhöhle

Viel zu lange irrte der Braunhaarige nun schon durch die riesige; labyrinthartige Höhle hindurch, den Kerzenständer stets an seiner Seite hoppelnd. Seine Füße schmerzten, die Knochen knirschten, er fühlte sich von Meter zu Meter schwächer. Und die Dunkelheit war es, die ihm noch mehr zusetzte, reichte das kleine Licht der Kerze doch nicht aus; um die beängstigende Dunkelheit zu vertreiben.
"Sag mal, Candlemon? Ist diese Welt eigentlich immer so düster? Ich werde hier langsam echt wahnsinnig...",Noah schaute die Kerze durch seine braunen Augen hindurch an.
"Ich weiß nicht. Ich kann mich nicht an allzu viel außerhalb dieser Höhle erinnern. Ich weiß jedoch, dass die Digiwelt früher mal ein Ort voller Farben, Hoffnungen und Spaß war."
"Früher mal?", ein wenig verwundert beäugte Noah den traurig dreinschauenden Kerzenständer an.
"Nun. Die Welt hat sich verändert; die Digimon bekriegen sich förmlich im Wahn, alle zu unterwerfen und so genannter "Boss" dieser Welt zu werden. Weder die Souveränen, noch die Digiengel schaffen es, diese unbekannte, böse Macht zu bezwingen..."
"Verstehe. So irgendwie. Oder auch nicht. Ehrlich gesagt ist dies alles hier ein wenih seltsam für mich..."nachdenklich legte Noah seinen Zeigefinger ans Kinn und grübelte über alles nach. Die ganze Situation. Dass er nicht mehr mit den anderen auf Klassenfahrt war. Dass er von vornherein ein komisches Gefühl hatte, als er heute morgen das Haus verließ. Dass es vielleicht das letzte Mal gewesen sei, dass er seine Klassenkameraden und Freunde sah. Es machten sich unendlich viele Gedanken in ihm breit, die wr zu verstehen versuchte; es jedoch nicht zu schaffen vermochte. Trübsalblasend setzte er sich auf den steinernen Boden nieder, begutachtete sein ehemaliges Handy, welches sich laut Candlemon in ein Digivice verwandelt hatte, und erspähte merkwürdige, rote Punkte auf diesem.
"Was bedeuten die?"
Candlemon rückte näher an seinen Digiritter heran und starrte auf das Display.
"Es scheint mir eine Anzeige über die Umgebung zu sein. Diese Punkte sind wir",er zeigte auf zwei Punkte.
"Dann müssten die anderen Punkte eigentlich andere Digiritter sein..."
"Andere? Also andere Menschen, die wie ich, total verwirrt und perplex aufgrund dieser Situation, hier irgendwo sind?"
"Das könnte der Fall sein, ja."
Noah schien sehr erfreut über die Nachricht zu sein, dass es mehrere Menschen neben ihm noch hier gab und dass diese laut Digivice gar nicht allzu weit entfernt zu sein schienen.
"Noah, pass auf, hier stimmt etwas nicht...", Candlemon begutachtete die Umgebung, bemerkte jedoch zu spät; dass der Boden nachzugeben schien und Digiritter mitsamt Partner mehrere Etagen hinabfallen ließ.
Noah, verwundert darüber, dass sich ein grelles Licht unter ihnen auftat; erstarrte im Fall nur vor Schreck; jegliche Freude hinfortwehend, ohne Bescheid zu wissen, was da unten vor sich ging. Candlemon wiederum setzte ein starkes Grinsen auf, in dem Wissen, dass dort unten ein Kampf zwischen Digiritter und Gegner statt fand und ebenso wissend, dass das Licht lediglich für eine Digitation stand und eine Gefahr daher nur bedingt davon auszugehen war.
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HimbeerTeufel
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BeitragThema: Bedrohliche Insektendigimon   Do Okt 08, 2015 1:24 pm

Charakter: Hiroki
Partner: Elecmon
Gebiet: Küstenregion

„Die Freude ist ganz meinerseits.“

Hiroki hörte Kisaka aufmerksam zu. Es war gut zu wissen, dass sie in einer ähnlicher Lage waren und so schien es einfacher, den Grund für ihr Kommen herauszufinden. Diese Sachlage stimmte ihn recht zufrieden, ebenso wie die Tatsache, dass er mit seiner Vermutung über ihre Herkunft recht gehabt hatte. Generell sind seine Vermutungen bisher alle bestätigt worden und er würde lügen wenn er behaupten würde, dass er sich darauf ein wenig etwas einbilden würde. Nicht, dass er das je zugeben würde. Er war direkt und musste sich oft anhöhren, dass er etwas taktlos war. Deshalb hatte er nichts gegen ein großes Mundwerk, es war sogar vielleicht besser. Mit jemanden Schüchternes in solch einer Situation konnte es doch etwas problematisch werden. Wobei zwei Dickköpfe auch nicht gerade hilfreich waren. Aber das würde sich später noch zeigen.

Neugierig musterte er das gleiche Gerät, was sich in ihrem Besitz befand und sich einzig anhand der Farbe unterschied. Ihm war gar nicht in den sind gekommen, dass es mehrere Funktionen haben könnten. Gerade wollte er sagen, dass sich es später bestimmt zeigen würde, wofür man es gebrauchen kann, so wie es mit der Karte und ihrer Ankunft gewesen ist, als sich die Kartenfunktion noch einmal zu Wort meldete. Die anderen drei, deren Standort aufgezeigt wurde, würden wohl auch bald aufeinander treffen uns so wären sie schon eine Truppe die etwas erreichen konnten und so war Kisakas Vorschlag auch das einzige, was ihnen übrig blieb. Was sonst sollten sie alleine auch schon schaffen? Etwa zu zweit dieses sogenannte Welt retten? Als ob, es muss immerhin einen Grund geben, warum sie zu fünft sind. Ob vielleicht noch mehr kommen würden? Bevor er sich drüber den Kopf zerbrechen konnte, verwarf er den Gedanken und nickte zustimmend.

„Alles klar. Sollen wir dann gleich los? Elecmon meinte, dass das Meer nicht ganz so sicher ist.“

„Ich glaube, dass ist jetzt unser geringstes Problem“, merkte sein Partner an und es erstaunte Hiroki, die plötzliche Änderung in seiner Haltung, wie er in eine Angriffsstellung wechselte und sich das Fell sträubte.

Hiroki hatte mit Empörung gerechnet und so schaute er verwirrt in die Richtung, in die sich Elecmon gewandt hatte, nur um in der Ferne aber dennoch nah genug eine Gestalt zu erkennen, begleitet von einem Summen, die sich beim Nähern als ein riesiges Vieh entpuppte. In diesem Moment offenbarte sich auch die weitere Funktion des Gerätes.

Kuwagamon. Insektendigimon. Level: Champion Typus: Virus. Attacke: Scherenarme


Hiroki wusste nicht was er zu dieser Information sagen sollte. Der Typus Virus war böse, so hatte es Elecmon ihm erzählt, und auch wenn sie hier waren, um irgendetwas zu retten, glaubte er nicht, dass sie es zu zweit mit einem Champion Digimon aufnehmen konnten. Er wusste ja nicht einmal, wie stark sein Digimon war, immerhin waren die Stromschläge recht leicht gewesen und definitiv nicht stark genug, um solch ein Monster zu erledigen. Genauso wenig wusste er, wie stark Renamon ist.

Ihnen blieb also nur eine Option übrig, wenn sie die anderen ohne Verluste erreichen wollten.

„Ich glaube, wir sollten rennen.“

Nicht nur das Brummen war nun laut zu hören, sondern auch ein Schrei folgte, der ihn bis in Mark und Knochen ging.

"Okay, streich das. Ich bin mir sicher: Wir müssen laufen."
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Fiara
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BeitragThema: Giftfäden und Mut   Do Okt 08, 2015 11:37 pm

Charakter: Airi
Partner: Terriermon
Gebiet: Küstenhöhle  



Airi bekam einen ebenso großen Schreck, als plötzlich eine überdimensionale Spinne vor ihm stand. Das Gesicht des Wesens wurde von einer gelben Maske geschützt, die fast wie ein Wikingerhelm aussah. Ein Wikingerhelm, der als Verzierung eine Vielzahl von grünen Augen hatte. Unter dem Helm ragten orangene Haare hervor, sowie sechs Beine und zwei Arme. Den Rücken der Spinne zierte ein gigantischer Totenkopf.

Die Partner der Digiritter reagierten sofort und nahmen Kampfhaltung ein. Pawnmon schaffte es, Lexy vor dem Angriff zu schützen, in dem es sich vor sie stellte und sie verteidigte.
"Terriermon, wir müssen helfen! Irgendetwas stimmt mit Lexy nicht!"
Doch der Blondschopf konnte nicht zu seiner Partnerin aufschließen. Dokugumon hatte kein Interesse daran, von seiner Beute abgelenkt zu werden und spie ein weißes Netz aus seinem Hinterteil in die Richtung von Terriemron und Airi. Hauchdünne Fäden umhüllten den Digiritter. Erst durchfuhr ihn ein Schmerz, dann fühlte sich sein ganzer Körper taub an.
Wiederwillig sank er in sich zusammen und blickte sich verwirrt um.

"Dokugumons Fäden sind giftig und lähmen!" Terriermon hatte bereits von Pawnmon abgelassen und rannte besorgt zu seinem menschlichen Partner. Es schien fieberhaft nach einer Lösung zu suchen, doch keine Attacke zu beherrschen, die Airi bei ihrer Nutzung nicht verletzen würde.
Krampfhaft versuchte Airi der Betäubung zu wiederstehen und aufzustehen, doch er wurde immer wieder von seinem viel zu schweren, tauben Körper übermannt. Ein beklemmendes Gefühl machte sich in seiner Brust breit. Sollte das bereits das Ende seiner Reise sein? Würde er dem erstbesten Monster als Nahrung dienen?

Triumphierend stampfte die Spinne mit ihren Füßen auf, brachte dabei aber den Boden zum Einsturz. Lexy und Pawnmon fielen zuerst, dann Dokugumon und schließlich Airi. Terriermon segelte mit seinen großen Ohren hinterher und schien sichtlich erleichtert, dass der Sturz Airi aus den Fäden befreite. Noch leicht zittrig stand Airi auf und versuchte sich einen schnellen Überblick von seiner Umgebung zu verschaffen. Wozu das gut war? Wusste er selbst nicht genau, doch hatte er sich durch Basketball angewöhnt, immer alles im Blick zu behalten. Sei es, um ungedeckte Mitspieler oder unaufmerksame Gegner zu bemerken.

Lexy stand bereits vor einer Tafel und schien die alten Verse zu entwirren, während Pawnmon die Spinne ablenkte. Terriermon verhielt sich eher passiv und behielt Airi genau im Auge. immerhin wirkte dieser noch eher schwächlich. Als Lexy die wichtigsten Punkte vorlas, hörte auch das kleine Digimon aufmerksam zu.
"Ich habe nur Legenden gehört, doch das Armorlevel soll dem Championlevel gleich kommen. Es ist ein Nebenzweig, um das Licht der Digitation zu umgehen und ohne es eine Digitation zu erlauben. Doch das hat natürlich auch ein Haken. Dadurch könnte ja jedes bösartige Digimon ebenfalls die Regeln brechen."
Daher also die Charaktereigenschaften - schlussfolgerte Lexy.
Sie sollte Recht behalten, denn ihre Kombinationsgabe und ihre Neugierde sollten den Wissensdurst ihres Armoreis stillen.

Unschlüssig stand Airi vor dem übrig gebliebenen Wunderwerkzeug.
"Terriermon, du musst Tobucatmon helfen.", sein Blick ruhte weiterhin auf dem seltsamen Zeichen, doch seine Stimme war klar.
Terriermon hingegen weigerte sich. Auch Airi musste sich eingestehen, dass er sich unterbewusst zwickte, nur um sicher zu gehen, dass das Taubheitsgefühl weg war. Doch war jetzt keine Zeit, sich Sorgen zu machen.

"Ich bräuchte hier mal etwas Hilfe!" Das war Tobucatmons Stimme, die durch den Raum hallte. Eine zweite Spinne hatte sich eingefunden und gemeinsam drängten sie Lexys Partner immer weiter zurück. Unentschlossen blickte Terriermon umher.
"Hör zu, ich weiß, dass du nur um mich besorgt bist. Ich weiß, dass wir vielleicht nur ein Klotz am Bein sind, solange wir nicht digitieren können, aber wir werden jetzt gebraucht! Wir müssen kämpfen - es zumindest versuchen! Dann schaffen wir es sicher auch."
Terriermon nickte. Airis Entschlossenheit schien abzufärben. Motiviert eilte es zu Tobucatmon und tat sein Möglichstes, der Robokatze zu helfen.
Der Blondschopf nutzte die Zeit, um sich das Armorei genauer anzusehen. In dem Moment als er es berührte, fing es jedoch an zu leuchten. Eben jenes Licht schien dem Jungen auch zu erklären, was er zu tun hatte. Reflexartig hob er sein Digivice in Terriermons Richtung und rief:
"Digiarmorei des Mutes erstrahle!"

Ein gleißendes Licht umhüllte auf einmal Terriermon und es veränderte seine Form - oder wie die Digimon sagen würden, es digitierte.
"Terriermon Armordigitation zu Reppamon!"
Wo zuvor noch das kleine putzige Wesen stand, verweilte jetzt ein vierbeiniger Fuchs mit einer japanischen Maske, schwarzen Pfoten und einer silbernen Mähne, die fast wie ein Umhang wirkte. Der Schweif veränderte sich zu einer rasiermesserscharfen Klinge, die blau schimmerte. Genau diese nutzte das Digimon jetzt gegen die Spinnen. Erfolgreich wurden diese mehrmals hintereinander getroffen. Das erste Dokugumon wurde sogar gegen eine Wand geschleudert.
Die Wucht des Aufpralls verursachte einen weiteren Einsturz. Dieses Mal fielen die oberen Stockwerke in sich zusammen.

"Ich glaube... Reppamon!" Airi - noch immer aufmerksam dabei seine Umgebung im Auge zu behalten - zeigte in Richtung Decke. Eine Kerze - zumindest sah es so aus - und ein Mensch fielen den Trümmern folgend vom Himmel herab. Reppamon, das dank Airi gewarnt war, überließ die Spinnen für eine Sekunde Tobucatmon und polsterte den Fall des jungen Digiritters mit seiner weichen Mähne ab.

"Geht es dir gut?" Erleichtert darüber, dass dem Digiritter nichts passiert war, bot Airi seine Hand an und zog den noch leicht verwunderten Jungen auf die Beine. Reppamon wandte sich sofort wieder dem Kampf zu und auch Airi warf einen Blick zu Lexy und Tobucatmon, um sich davon zu überzeugen, dass alles noch gut lief.


Zuletzt von Fiara am Fr Okt 09, 2015 10:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Yukisaka
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BeitragThema: Holzfäller Kuwagamon   Do Okt 08, 2015 11:51 pm

Charakter: Kisaka
Partner: Renamon
Gebiet: Küstenregion

"Okay, streich das. Ich bin mir sicher: Wir müssen laufen." gerade als Hiroki diesen Satz beendete nahm Kisaka auch schon seine Hand und lief los. Kisaka tat dies instinktiv, sie fühlte sich so einfach sicherer. Während die beiden Teenager liefen, stellten sich Elecmon und Renamon dem Kuwagamon.

"Diamantenstaub!" rief Renamon während er seine Arme kreuzte, es bildeten sich glitzernde Partikel und als Renamon die Hände ausstreckte flogen die Partikel auf Kuwagamon zu. Sie prallten auf der Haut von Kuwagamon auf und verschwanden. Dabei zuckte Kuwagamon ein wenig und flog weiter auf die Digiritter und ihre Partner zu. Kisaka drehte sich im Lauf um und schrie: "Renamon, was machst du da! Ich glaube nicht, dass ihr beide dem Kuwagamon gewachsen ist! Los, lauft!!

Die Vier liefen weiter und weiter. Bis sie schließlich grünes erkennen konnten. "Da vorne ist ein Wald, vielleicht können wir uns dort vor Kuwagamon verstecken!" rief Kisaka enthusiastisch. Doch das war leichter gesagt als getan. Als sie nach einem kurzen Moment im Wald ankamen und sich hinter einigen Bäumen versteckten, bemerkte das Trüppchen, dass es eine schlechte Idee war. Kuwagamon hackte die Bäume mit seinen Scheren einfach nieder. Und sie befanden sich nun in einer gefährlicheren Situation als zu vor.

"Mist, was sollen wir nur tun?!" fragte Kisaka in die Runde. Die beiden Menschen und ihre Digimon haben es geschafft sich vor Kuwagamon zu verstecken, jedoch war es nur eine Frage der Zeit bis es sie findet. "Gibt es keine Möglichkeit das Kuwagamon zu verjagen oder gar zu besiegen?!" fragte Kisaka die Digimon an ihrer Seite. Die beiden schüttelten ihren Kopf zögerlich. "Na sagt schon, ihr wisst doch was!" dränge Kisaka, denn das Kuwagamon kam immer näher. Renamon antwortete: "Also wenn wir digitieren könnten dann könnten wir es bestimmt besiegen. Aber das Problem liegt beim 'wenn'..." Dies war nicht der Zeitpunkt zu erklären was eine 'Digitation' ist. Genauso wenig war es Zeit dafür sich den Kopf zu zerbrechen wieso diese nicht klappen würde. "Digi...was? Egal, wir müssen erstmal hier schnell weg. Kuwagamon ist ganz nah!" Wo man vom Teufel spricht, fiel auch ein Baum hinter Ihnen um.

Kisaka konnte Hiroki zur Seite schubsen, doch sich selbst konnte sie nicht retten. Sie schrie vor Panik los, doch Renamon konnte sie nehmen und in Sicherheit bringen. "Das war knapp, danke Renamon." Renamon setzte Kisaka neben Hiroki ab. "Ist alles in Ordnung, Hiroki?"
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Nightmare
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BeitragThema: Kein freundlicher Ort zum bleiben   Fr Okt 09, 2015 9:09 pm

Charakter: Alexandra
Partner: Pawnmon Schwarz
Gebiet/Ort: Küstenhöhle

Nun ging auch Airi auf das verbleibende Ei zu. Alexandra kümmerte sich aber lieber darum, dass sie nicht zu sehr von dem Fakt, dass hier eine Spinne war, geschockt war und darum, dass Tobacutmon den Kampf gewinnt.
Der Kampf entwickelte sich eigentlich sehr gut, doch natürlich wäre das hier nicht eine typische 'Kann es noch schlimmer werden?' Situation und es tauchte noch eine Spinne auf.
Nun war Alexandra, die sich vorher noch langsam selbst im Griff bekommen hatte, endütilg in die tiefen Phasen einer Angewurzelheit gefangen, während Tobucatmon beide Spinnen zurückdrängte.
Zumindestens wollte es das tun. Denn die beiden Dokugumon waren gemeinsam zu stark. Tobuctamon hatte kaum Chancen alleine und wurde selbst weiter zurückgerängt.
Airi und Terriermon waren noch bei dem Ei, doch davon bekam Alexandra in ihrer Geistesabewesenheit fasts Nichts mit. Erst als Tobucatmon um Hilfe schrie war sie aus ihrer Trance gerissen.
"Wie? Wo?", nun bekam sie auch mit wie Terriermon digitierte und ehe sich Alexandra versah wurde eines der Dokugumon gegen die Wand geschleudert und wieder brach die Höhle ein Stück zusammen.
"Alexandra!", Tobuctamon rettete sie vor einem herabstürzenten Felsen und auch Airi rettete scheinbar jemanden vor dem Fall in die Tiefe. Alexandra rappelte sich auf und sah, wie Airi sie ansah.
Diese hob einfach nur ihren Arm und zeigte mit einer Daumen hoch Geste das es ihr gut ginge. Dann stürtzte sich Tobucatmon und auch Reppamon wieder in den Kampf. Zwei gegen zwei war ein deutlich fairer Kampf als zwei gegen einen.

Alexandra ging derweil langsam und mit großen Abstand zu den Dokugumon zu Airi und zu der geretteten Person. Beide Digimon kümmerten ich jeweils um ein Dokugumon und so konnten sie langsam einen Vorteil erringen.
Die Winde des Reppamon setzen den Dokugumon immer wieder zu und auch Tobuctamons starken Tritte und Angriffe kümmerten sich um das andere Dokugumon. Es sah teilweise sehr anmutig aus wie ssprunghaft die Bewegungen oder Angriffe der beiden Digimon ausah.
Schon bald kamen die letzen beiden Angriffe von Tobucat und Reppamon und die beiden Dokugumon lösten sich auf. Oder zerfielen in Daten, wenn man es genau betrachtete. Reppamon und Tobucatmon verwandelten sich beide wieder zurück.
"Huh? Ich verstehe nicht!", meinte Alexandra nur. "Der Kampf ist zu Ende. Die Digitation länger anzuhalten ist nicht nötig und zehrt nur an der Kraft!", meinte Pawnmon.
"Nein! Sie lösen sich einfach auf! Das meinte ich!", "Sie werden in er Stadt des ewigen Anfangs wiedergeboren. Du erinnerst dich. Bei der Spielzeugstadt!", Alexandra verusuchte sich zu erinnern. "Ahja!", nun wandte sie sich Aira und dem anderen Jungen zu.
"Ich habe Angst vor Spinnen!", meinte sie fast schon schreiend um sich für ihr Verhalten zu entschuldigen. Dann blickte sie zu dem Neuzugang. "Alexandra Kowalewska! Aber Lexy passt mir!", meinte sie schließlich und nickte den Jungen zu.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde überlegten die drei wohin sie als Nächstes gehen sollten. Doch just in diesem Moment bekamen die Digimonpartner Kopfschmerzen und auh Pawnmon hielt sich nur schmerzend den Kopf. "Hu? Hat du zu schnell ein Kaltgetränk getrungen?", Alexandra erwaretete keine Antwort auf die Frage, aber bekam eine.
"Nein! Diese Schmerzen... sie... werden vom.. schwarzen.. Turm... in der Nähe... verursacht!", Pawnmon versuchte halbwegs einen Satz rauszubringen und Alexandra kombinierte nur daraus.
"Hmm.. schwarzer Turm also. Das mag möglicherweise nach einer wahnsinnigen und selbstmörderischen Forderung klingen... aber... wieso gehen wir nicht einfach wieder dorthin wo ein schwarzer Turm vermutlich aufgetaucht sein könnte, nämlich in der Spielzeugstadt, und überprüfen das?", als Alexandra den Satz aussprach wurde ihr erst das ganze Ausmaß des Plans klar.
Aber wieso denn eigentlich nicht? Irgendwann müssten sie sich dem Bösen stellen und wenn ihre Partner unter dem schwarzen Turm leiden, dann muss man zumindestens nachprüfen ob man ihn nicht möglicherweise zu Fall bringen kann.
"Ich meine! Es ist besser als eine spinnenverseuchte Höhle! Hier bleib ich bestimmt nicht!", merkte Alexandra nur stur an. Nein, Spinnen, selbst wenn es in einer anderen Dimension war, waren wirklich nicht ihr Fall.
Sie zeigte einfach in eine Richtung die nicht durch die hinabstürtzenden Steine zugeschüttet war. "Airi! Du bist der Träger des Mutes also geh schön mutig vorran!", ein leicht sarkastischer Unterton war zu hören, aber das war Alexandra in dem Moment egal und die Gruppe ging den Weg lang.


Zuletzt von Nightmare am Fr Okt 09, 2015 10:56 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Syncie
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BeitragThema: Re: DigiDestined Z [Play]   Fr Okt 09, 2015 10:36 pm

Charakter: Noah
Partner: Candlemon
Ort: Küstenhöhle -> Ausgang

Noah wusste gar nicht, wie er auf die komplette Situation reagieren sollte, die langsam auf ihn eingeprescht war. Erst brach der Boden unter ihm und ließ sein Digipartner und ihn in die Abgründe fallen. Dann erhellte grelles Licht die komplette Umgebung. Und schlussendlich wurden beide auch noch von einem weiteren Digimon - so erklärte es die Kerze - gerettet. Erst als Noah zwei weitere Menschen erspähte, blickte er allmählich halbwegs durch. Es schien also, als würde ein Kampf zwischen den zwei Menschen mitsamt Partnern und zwei bösartigen, dunklen Spinnen entfachen.
"Candlemon, zeig denen mal, wie man das macht!", voller Enthusiasmus und Ehrgeiz blitzten die braunen Augen des Jugendlichen auf. Rasch zeigte er mit seinem rechten Zeigefinger auf eine der beiden Spinnen, welche gerade einen Angriff zu starten schien.
"Nope, in meiner momentanen Verfassung auf meinem momentanen Level wird dies nichts."
Schwupps war der eben noch da gewesene Ehrgeiz des Jugendlichen wieder verschwunden, stattdessen machte sich ein wenig Wut in ihm breit.
"Wozu bist du dann überhaupt gut, wenn nicht zum Kämpfen?"
"Sagt der, der MICH zum Kämpfen benutzt, während er seinen Hintern feucht fröhlich auf den Steinboden hockt, die Faust dem Gegner entgegen streckt und mir Befehle erteilt?"
"Na denkst du denn, ich hätte eine Chance gegen diese Viecher?"
"Aber ich oder was?"
"Sicherlich mehr als ich!"
"Armseliger Mensch!"
"Dämlicher Kerzenständer!!!"
Die brennende Kerze hatte einen finsteren Blick aufgesetzt, während sie in Richtung ihres Partners blickte. Noah tat es ihr gleich. Die auf dem Docht brennende Flamme lachte wiederum nur hämisch vor sich hin und begutachtete das Schauspiel zwischen Kerze und Mensch, welches ihr wohl interessanter schien als der Kampf zwischen den Spinnen und den unbekannten Digirittern mitsamt Gefolgschaft.
"Überdenk' mal deine Lage!", das war Noah.
"Überdenk' du mal lieber dein komplettes Verhalten, törichter Mensch!", das wiederum die Kerze.
"Tihihihihi...", und das war die Flamme.
"Leute, so hört doch auf! Wir alle hier sind ein Team und müssen zusammen halten, statt uns bereits beim Kennenlernen die Köpfe einzuschlagen!", nun wiederum hatte sich einer der beiden Digiritter zu Wort gemeldet. Der Blondschopf kam langsam den beiden Streithähnen entgegen gelaufen, begrüßte erst die Kerze und reichte daraufhin Noah seine rechte Hand mit einem freundlichen Blick auf dem Gesicht.
Noah war sich unschlüssig, ob der Kommentar von eben böse gemeint war, war dieser doch mit einer tieferen, viel ernsteren Stimme gesprochen wurden, wenngleich der Jugendliche nun ein viel zu freundliches Gesicht aufgesetzt hatte, als dass Noah ihm nun irgendwas hätte unterstellen können.
"Es freut mich, Ihre Bekanntschaft zu machen. Mein Name ist Candlemon", zu aller erst stellte sich die Kerze den Unbekannten vor, Airi erwiderte dies, indem er abermals dieses freundliche Grinsen aufsetzte und seinen Namen verriet. Dann wand er sich abermals zum Braunhaarigen um.
"Und wie ist dein Name?", fragte er ohne Scheu.
//Wie kann man denn nur so sehr grinsen? Und dass in einer solchen Lage?//
"Noah", gab der 14-Jährige kurz und knapp von sich, ignorierte die ihm entgegen gestreckte Hand und lief schnurstracks an dem Blondschopf vorbei, das Geschehen weiter hinten betrachtend.

Der Kampf war glücklich ausgegangen und die Gruppe hatte sich abermals zusammen gefunden, abermals kurz vorgestellt - Digimon mit Digimon, Mensch mit Mensch, Digimon mit Mensch und so weiter. Nun hatten sie eine kurze Rast eingelegt, waren sie doch schon wieder seit Ewigkeiten auf dem Weg durch die Höhle hindurch, welche, aufgrund zahlreicher Zusammenstürze, immer verwinkelter zu werden schien.
"Wenn mich mein schlechtes Gedächtnis nicht täuscht, so wäre der vor uns liegende, rechte Gang der richtige", erwähnte Candlemon, den Zeigefinger in diese Richtung streckend.
"Aber ich spüre Wind aus dem linken Gang durch meine Ohren hindurchwehen!", erwiderte Terriermon nur knapp, grinste feucht fröhlich vor sich hin und tapste weiter in diese Richtung. Die Gruppe folgte ihr, schien der Weg Richtung Wind doch gleichzusetzen mit Ausgang. Auch Candlemon vertrat nun diese Meinung.

"Hey, du, hallo?", Noah wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er plötzlich bemerkte, wie der Blondschopf abermals neben ihm her ging. Auch Lexy - wie Noah sie nennen sollte - hatte sich zu den beiden gesellt.
"Dein Name war Noah, nicht wahr? Sag' mal, wie lange bist du denn schon hier?"
"Wenige Stunden. Oder Tage. Vielleicht Wochen. Kein Zeitgefühl."
Noah ging weiter geradeaus entlang, immer den Blick in diese Richtung gesetzt, ohne großartig auf die anderen einzugehen, egal wie oft diese auch versuchten, auf ihn einzugehen und ihn in Gespräche mit einbeziehen zu wollen.
Litt er an einem Schock, weshalb er nicht sprechen wollte? Hatte er Panik aufgrund der Dunkelheit, diesen engen Passagen und dem, was eben noch mit den Spinnen passiert war? War er einfach nur aufmerksam, um einer solchen Situation aus dem Weg gehen zu können, sollte es nochmals dazu kommen?
"Macht euch keine Sorgen. Der Junge ist so hart, da würde sich selbst ein Gotsumon seine Zähne dran ausbeißen. Oder so ähnlich."
Candlemon bemerkte sehr gut den fragenden Blick der beiden Digiritter, was denn bitte ein Gotsumon sei, weshalb es kurzerhand den Finger schnipste, Halt machte und den beiden erst einmal eine lange, lange, lange Geschichte über die vielen unterschiedlichen Digimon hielt. Zeug, dass sie schon gehört hatten. Manches vielleicht aber auch nicht. Wer Gotsumon sei. Was ein Andromon ist. Wie ein Bearmon aussieht. Und vieles weiteres Zeug, dass sie vermutlich in einer solch beklemmenden Situation wenig interessiert hätte. Aber das war Candlemon egal. Es war förmlich vernarrt darin, sich selbst reden und erklären zu hören.
Noah indes hatte sich abermals ein wenig von der Gruppe abgekapselt und war mit schnellerem Schritt geradeaus gegangen, hatte er doch endlich das Licht des Ausgangs erblickt.
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BeitragThema: Re: DigiDestined Z [Play]   Mi Okt 14, 2015 5:26 pm

Charakter: Airi
Partner: Terriermon
Gebiet: Küstenhöhle -> Spielzeugstadt


Terriermon, Airi, Lexy und Pawnmon beschlossen also, mit dem Neuankömmling zu reisen und einen Weg ans Tageslicht zu suchen. Immer und immer wieder versuchte Airi ein Gespräch aufzubauen und Kontakt mit dem kleineren Jungen aufzunehmen, doch jedes Mal wurde er vor den Kopf gestoßen und mit Desinteresse konfrontiert. Nach einer Weile beschloss der Blondschopf also aufzugeben. Stattdessen durfte - oder eher musste - er jetzt dessen Digimon zu hören.
"Endlich wieder frische Luft!" Der Digiritter zögerte nicht, seine Freude kund zu tun und nutzte die Gelegenheit, um Candlemons endloses Geschnattere zu unterbinden. Zwei Fliegen mit einer Klatsche also.

Da keiner so recht wusste, was als nächstes auf dem Plan stand, schlug der Träger des Mutes vor, zurück zur Spielzeugstadt zu gehen. Mit etwas Glück hatte sich der Nebel bereits verzogen und an sich schien die Stadt wie ein guter Ausgangspunkt für weitere Pläne.
Außerdem gab es dort - wenn er sich nicht völlig irrte - auch ein Restaurant und eine Bäckerei und langsam aber sicher, machte ihm das Hungergefühl zu schaffen.
Erschöpft, aber noch immer aufmerksam, machte sich die kleine Gruppe also auf den Weg zur Stadt. Airi etwas schweigsamer und nachdenklicher als zuvor, aber immerhin hatten sie Candlemon, um die Erzählungen aufrecht zu erhalten.

"Hier bin ich gelandet, als ich in die Digiwelt fiel.", murmelte Airi als sie an den Trampolinen vorbei liefen. Er wusste noch immer nicht, wieso er sich in dieser Welt befand. Aber die Stimmung der Gruppe drücken wollte er ebenfalls nicht. Selbstbewusst wie immer führte er die beiden Menschen und ihre Digimonpartner zu der Lichtung, auf der er Terriermon traf.
"Ich schätze hier ist ein guter Ort, um sich auszuruhen."
Erleichtert stellte er seinen kleinen Sportbeutel ab und blickte dann zu Terriermon:
"Kann ich dich kurz unter vier Augen sprechen?"

Verwundert musterte das kleine Wesen seinen Gegenüber, nickte dann und sprang auf die Schulter des ungewohnt ernsten Digiritters. Gemeinsam liefen sie in Richtung der vielen kleinen Gebäude. Eine ganze Weile waren sie still und ließen die Umgebung auf sich wirken.
Dann endlich ergriff Airi das Wort und blieb vor der Tafel mit der Legende stehen:
"Terriermon. Du sagtest doch, dass wir hergerufen wurden, weil wir die einzigen sind, die dieser Welt hier helfen können. Das wie und wieso einfach mal bei Seite geschoben."
Noch immer etwas verwundert nickte Terriermon.
"Wieso also denkst du, dass ich beschützt werden muss? Sind wir Menschen in euren Augen so schwach, dass wir eine Last sind? Du musst jetzt nichts sagen. Ich bin dir nicht böse, du meinst es sicher nur gut. Eventuell fühlt ihr euch auch Schuldig, uns aus unseren Leben gerissen zu haben. Aber du sagtest, wir wären Partner. In meiner Welt sind Partner gleich gestellt. Wir wurden nicht gefragt, ob wir das hier tun wollen, aber ich will nicht, dass etwas Ungeklärtes zwischen uns steht."

Wortlos blinzelte Terriermon. Das Gesagte musste erst einmal verarbeitet werden. Dann kratzte es sich verlegen mit seinen kleinen Pfoten am Kopf.
"So meinte ich das doch auch gar nicht. Ich wollte dich nicht behandeln, als wärst du ein kleines Digimon auf dem Baby Level."
Jetzt wieder grinsend kniete sich Airi zu seinem Digimon und streckte seine Hand aus:

"Partner?"
"Moumantai!"

Freudig ergriff das kleine Wesen die Hand und kletterte zurück auf die Schulter des Jungen. Gemeinsam schlenderten sie den Weg zurück zu der Gruppe. Ob es wohl als kurze Pinkelpause durchgehen würde? Lange waren sie ja nicht weg.

"Tut uns Leid, dass es länger gedauert hat. Immerhin haben wir auf dem Rückweg erfahren, dass das Restaurant noch offen hat. Wenn es nach mir ginge, könnten wir da sofort hingehen. Ich sterbe fast vor Hunger."
Mit einem breiten Grinsen deutete er in die Richtung des Gewerbebezirks der Stadt.
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BeitragThema: Zurück zum Ursprung!   Do Okt 15, 2015 5:16 pm

Charakter: Alexandra
Partner: Pawnmon Schwarz
Gebiet/Ort: Küstenhöhle -> Spielzeugstadt

Der Marsch der Truppe ging also los und immer wieder wollten Airi, aber auch Alexandra, Noah in ein Gespräch verwickeln, doch dieser blockte vollständig ab.
Ist wohl mehr der stille Typ!, dachte sich Alexandra und hakte das Thema ab. Schließlich konnte man niemanden zu seinem Glück zwingen.
Glücklicherweise beschäftigte sich das Candlemon mit ihnen. Alexandra freute sich auf diesen Informationsüberfluss, was möglicherweise auch daran lag, dass sie zu den wenigen Schülern gehörte die die Schule mochte.
Zumindest solange wie sie kein Bibliotheksdienst hatte. Und je mehr sie über diese Welt wusste umso besser konnte sie sich auf die Welt, ihre Gefahren und ihre Tücken vorbereiten.
Pawnmon versuchte garnicht zuzuhören, schließlich wusste es das Meiste davon und es fgühlte sich recht unwohl dabei, dass das Candlemon soviel reden konnte.
Airi unterbrach das Candlemon aber doch noch, als sie endlich den Ausgang erreichten. "Schon? Dabei war es gerade so spannend!", eine Aussage die nicht ganz ernst gemeint war, aber auch nur um die Anderen ein wenig zu ärgern.

Airi übernahm wieder die Führung und leitete sie in die Spielzeugstadt. Hier war Alexandra auch schon und sie mochte diesen Ort immernoch nicht.
Das erinnerte sie immer an die Erwachsenen die zu ihr sagten, dass sie lieber eine Familie gründen soll, anstatt zu studieren und sich auf die Karriere zu konzentrieren. Furchtbar solche Leute.
In der Spielzeugstadt machten sie auch eine kurze Rast. Nach all den ganzen Strapazen mit Dimensionswechsel und Kämpfen und den ganzen neuen Informationen sicherlich keine schlechte Idee.
Airi und Terriermon verschwanden kurz. "Was haben die vor?", Pawnmon sah ihnen verdutzt nach. "Vermutlich Männergespräche!", meinte Alexandra nur, aber Pawnmon war durch diese Aussage nurnoch mehr verwirrt als vorher.
"Unwichtig!", warf Alexandra hinterher.

Es dauerte aber nicht lange bis die zwei zurückkamen und vorschlugen in ein Restaurant zu gehen. "Dann gibt es in dieser Dimension also noch Restaurants? Gut!", Alexandra streckte sich kurz.
"Essen! Essen klingt gut!", meinte sie und Pawnmon nickte zustimmend. Es war also beschlossene Sache! Sie gingen zu dem Ort an dem das Restaurant war.
Der Weg dorthin war regelrecht ereignislos und schon bald sahen sie ein Gebäude. Das musste das Restaurant sein. Gemeinsam betraten sie das Restaurant und saßen sich an einen freien Tisch.
Alexandra schnappte sich eine Karte. Sie stutzte kurz als sie die Preise sah. "Uuuh... ähm....", langsam legte sie die Karte beiseite. "Ihr habt wohl nicht zufällig ein paar Dollar zur Hand? Ich hab leider nur Rubel...", meinte sie.
Airi war aus England also wird er vermutlich Pfund haben und Noah? Keine Ahnung! Wirkte jedenfalls nicht amerikanisch! "Ich sehe da nämlich ein Problem bezgüglich der Bezahlart!", merkte sie schnell an.
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